Fazit

Auf dem Autozug ging es wieder zurück, an Land

Nach einem Zwischenstopp in  Frankenberg sind wir gestern wieder wohlbehalten zu Hause angekommen.

Schön war es wieder!! Wir haben dieses Mal einiges, für uns Neues entdeckt, und ich denke es gibt noch mehr davon. Mal sehen wenn es uns mal wieder in den Norden verschlägt, aber dann nicht mehr in der Urlaubszeit. Es war doch einiges los, natürlich auch auf den Autobahnen. Es war sehr, sehr heiss, wie öfters in den Beiträgen beschrieben!! Sowas ist man von da oben gar nicht gewöhnt.

 Lt. einem Wetterbericht vom 27.7.: „Auch auf den Nordseeinseln ist es rekordwarm. In List auf Sylt wird seit 1937 gemessen. Der alte Rekord stammt bereits aus dem Jahre 1941 und wurde gestern um mehr als ein Grad übertroffen: von 31,6 Grad ging es auf 32,8 Grad“.

Und der Wind der eingentlich erfrischen sollte, war auch warm. Na, ja so ist der Sommer eben dieses Jahr. Fisch haben wir soviel gegessen wie noch nie, jeden Tag. Hatten schon Sorge dass wir einen Eiweißschock bekommen. Aber frischer kann man ihn ja nicht bekommen, dann muss man das ausnützen.

Also bis bald mal wieder!!!!

 

List

An unserem letzten Tag wollten wir nochmal ganz rauf, Richtung Ellenbogen. Es war eine gute Wahl, es ging ein toller Wind.

Die Kitesurfer haben das natürlich richtig ausgenützt.

bei einem Erfrischungsgetränk am obersten Zipfel haben wir uns schon gewundert. Die Fische schwimmen unter der Decke….

….und die Seeschwalben nisten auf dem Lautsprecher…..

Die Schafe strahlen so eine Ruhe aus, Hauptsache es gibt was zu fressen.

Man merkt dass Sylt auch unter der extremen Trockenheit leidet, man sieht es dem Heidekraut an.

Auf dem Rückweg haben wir noch eine interessante Entdeckung gemacht. Ein Reetdach wird gedeckt!!

wir haben dann noch beschlossen das Erlebniszentrum anzuschauen. Da drin war es ein wenig kühler. Sehr interessant.

vom Dach aus hatte man noch einen schönen Ausblick auf einen Teil vom Hafen, Strand und dem Ort List. Da erst hat man festgestellt, wie grün doch teilweise List ist.

Zwei Kreuzfahrtschiffe, die MS Europa und die MS Deutschland, haben List auch besucht. Was zum Sylter Sommer gehört, so sagte man uns. Die Europa war wohl ein Besucher der ersten Stunde. Anlass ist dieses Mal das Event „MS Europa meets Sansibar. Welches das Highlight einer 4tägigen Kurzreise von Hamburg nach Kiel ist.

Keitum

Das alte Kapitänsdorf Keitum, das bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts den Hauptort der Insel Sylt bildete, begeisterte uns schon nach wenigen Augenblicken mit seinem eleganten und traditionsreichen Charme.

Schattige Pfade und versteckte Wege laden heute zum gemütlichen Spaziergang durch das Dorf ein, das einst Alterssitz der Sylter Kapitäne war und heute den treffenden Beinamen „Das grüne Herz der Insel“ trägt. Genau das richtige an diesem heissen Tag. Da es von hier ein ganz schönes Stück zu Meer ist, haben wir den Gang dorthin bei den Temperaturen bleiben lassen.  Ausserdem haben wir mal wieder schon am ersten Tag, zuviel von dieser Sonne abbekommen!!! Man sollte es ja wissen, aber wenn Wind geht ist man gerne in der Sonne, und das Ergebnis ist sie Farbe rot!!!

Es gibt einen idyllischen Irrgarten aus engen Straßen und Gässchen gesäumt von alten Bäumen. Ehrwürdige reetgedeckte Kapitänshäuser mit malerischen Bauerngärten schmiegen sich hinter Steinwälle, sogenannte Friesenwälle.

Die erste Apotheke der Insel

Unter den Reetdachhäusern weht der Hauch der Geschichte. Einige Häuser sind weit über 200 Jahre alt.

Die evangelisch-lutherische Kirche Sankt Severin, die vor über 800 Jahren auf einem heiligen Hügel errichtet wurde, ist benannt nach Severin von Köln, einem Bischof aus dem 4. Jahrhundert. Leider konnten wir sie nicht besichtigen da sie im Moment wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist! Sehr schade!!

Ein sehr heisser Tag, mit sehr wenig Wind geht zu Ende. Man glaubt nicht dass man im Norden ist. Selbst für die Insulaner ist das nicht üblich.

Austernbanktour

Heute sind wir, wie letztes Jahr, nochmal zu den Austernbänken. Frisch aus dem Meer sollen die einfach am Besten schmecken.

Aber zuerst sind wir in die Kupferkanne, einem wunderschönen Café zwischen Sylter Wattenmeer, Kiefernlandschaft und Hünengräber.

Die faszinierende Architektur hat die Kupferkanne seinem Vorleben als Flakbunker zu verdanken, in dem nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Flüchtlinge Zuflucht suchten.

vor allem gab es da Portionen….einfach lecker, hausgebacken. Aber wir mussten uns ja stärken, für unseren Ausflug aufs Meer

Aber nun auf nach List, da geht es los

vorbei am Erlebniszentrum  Naturgewalten

zum Ellenbogen, der nördlichen Spitze von Sylt

unterwegs bekamen wir sehr viel Informationen über die Auster.  Die Sylter Royal ist eine Zuchtauster, die in Aquakulturen in der Blidselbucht im Lister Wattenmeer innerhalb von drei Jahren großgezogen wird. Die Sylter Royal ist die einzige Auster, die in Deutschland produziert wird. Hierbei werden junge Pazifische Felsenaustern in grobmaschige Säcke gepackt und dann im Wattenmeer auf Stahltische gelegt, wo die Austern drei Jahre lang wachsen (sogenannte Aquakultur)

die müssen noch geknackt werden

und der Beifang darf wieder zurück ins Meer

…und auf der Rückfahrt wurden wir auch noch von Piraten angegriffen…

die sogar unser Boot entern wollten. Aber unser Kapitän hat sie besänftigt und ihnen Golddukaten rüber geworfen

Die Kleinen hatten eine riesengrosse Freude als sie ihre Schokogolddukaten bekommen haben, und sind dann auch wieder abgezogen .

zum Schluss wurden die restlichen Austern vollens verspeist

was man so alles erlebt wenn man sich auf hohe See begibt. Ausser Austern schlürfen

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