Alotau / Papua Neuguinea

Die Milne Bay-Provinz mit ihrer Hauptstadt Alotau bildet den Südostzipfel der Insel Neuguinea. 1942 erlitt die japanische Invasionsarmee im zweiten Weltkrieg in der „Schlacht um die Milne Bay“ ihre erste Niederlange an Land. 

So schnell wie wir heute Morgen in diese Bucht reingefahren, und am Pier von Alotau festgemacht haben, so schnell haben wir die Leinen wieder losgemacht und sind wieder rausgefahren. Es herrschen seit ein paar Tagen kriminelle Unruhen. In der Stadt sei wohl verstärkt Polizei im Einsatz aber laut unserem Kreuzfahrtdirektor besteht einfach die Sicherheit für die Passagiere nicht. Ja, so ist es nunmal, einmal flüchten wir vor dem Zyklon das andere Mal vor den Kriminellen. Es ist schon was los gerade 🤔

Immer wieder fuhren ganz einfache Boote um unser Schiff und die Bootsfahrer haben uns zugewinkt. Die haben sich bestimmt gefreut, daß so ein grosses Schiff zu ihnen kommt!

So, jetzt mussten wir ein Inselchen finden das uns aufnehmen kann. War ein wenig schwierig weil der Zyklon hier einige Schäden hinterlassen hat. Aber letztendlich sind wir dann hier (Cursor) gelandet.

Kwato, heisst die Insel, gab nix ausser ein wenig Strand und ein paar Einheimische. Wir lagen auf Reede und ein paar sind mit dem Tenderboot rübergefahren. Wir blieben auf dem Schiff, war uns zu kompliziert und zu heiss, für die kurze Zeit die wir hier waren.

…rund um uns lauter kleine wunderschöne Inseln, diese z.B. mit Namen Samarai. 1873 trug Kapitän Moresby sie auf der Karte ein, und gab ihr den Namen „Dinner Island“ er hat hier wohl ein Essen zu sich genommen…😁

 

..na wie wäre es mit einem sehr einfachen Wasser-Bungalow..

Liebe Grüsse vom Meer… immer wieder. 

Cairns / Australien

Cairns, die Stadt mit ihren rund 150.000 Einwohnern ist heute die Hauptstadt des tropischen Nordens von Queensland. Cairns befindet sich zwischen zwei Naturphänomenen, dem tropischen Regenwald im Norden und dem Great Barrier Reef auf der anderen Seite.

Schöne Hafeneinfahrt, Wetter nicht so ganz wie wir uns das hatten vorgestellt, aber es war ja noch für am Morgen und da kann sich noch viel tun!!

Port Security hat uns herein begleitet, und war auch noch ziemlich lang bei uns in der Nähe, dass wir ja nix Dummes machen. 😂

 

Das war unser Plan heute,

     Rundflug übers

….Great Barrier Reef….

Nein nicht mit dieser Maschine, mit einer Piper PA31-350 !!

Oh je, aber plötzlich sah das alles gar nicht mehr so gut aus, mit dem Wetter!

Ein Hoffngs-Loch im Himmel

Der Flug wurde um eine Stunde verschoben, da die Wetterprognose gar nicht so schlecht war. Dann noch um eine Stunde. Und da sich das Wetter sehr oft nicht an die Prognose hält…wurde schliesslich dann mittags ganz abgesagt  😢

Selbst die Australier haben auf ihre Sonntagsausfahrt mit ihren Booten verzichtet, nur ein paar Einzelne haben immer wieder zwischen den Schauern eine kleine Spritztour übers Wasser gemacht.

Ein sehr grosser Mangrovenwald hat die andere Seite vom Hafen begrenzt.

Über der Stadt sah es genauso ungemütlich aus, und da eh Sonntag war sind wir gar nicht vom Schiff gegangen. 

SCHADE, SCHADE, wir waren schon sehr enttäuscht, das war der erste Ausflug, den wir schon von zu Hause aus gebucht hatten. Aber was kann man machen, so ist es eben, jetzt heißt es nach vorne schauen, Papua Neuguinea wartet auf uns.

So, soll das bei schönem Wetter, aus dem Flugzeug raus aussehen!

 

Zum Abschied von Australien kam heut Abend noch eine Aborigini-Gruppe an Bord.

Wir erlebten landestypische Klänge vom Didgeridoo und Schlagholz, dazu zwei Tänzer.

Sie erzählen mit ihren Tänzen Geschichten, aus ihrer Kultur.

Airlie Beach + Townsville / Australien

Da wir ja dem Zyklon davon fahren mussten haben wir Airlie Beach und am nächsten Tag Townsville angefahren.

Eine traumhaft schöne Bucht, mit Farben das glaubt man fast nicht dass, das real ist. Wir sind heute nicht an Land, wir lagen auf Reede und das Tendern hatte 30 Minuten für eine einfache Strecke in Anspruch genommen, und das war uns in dieser Hitze einfach zu lange. Airlie Beach ist ein kleiner Urlaubsort in der Whitsunday Region. Und da wir so einen traumhaften Ausblick hatten haben wir das vom Schiff aus genossen.

…bolzgrad, wie abgeschnitten…. Lagune und Aussenriff…

 

Auf dem Wasser war immer etwas los. 

Allerdings das Betreten des Meeres (so stand es im Reiseführer) ist wie überall an der Küste mit besonderen Gefahren verbunden, nämlich dieser widerlichen Quallen, schon bei Berührung Lebensgefahr. Also nur mit Neopren-Anzug ins Wasser.

Townsville liegt an der Mündung des recht kurzen Ross Rivers in den Pazifik, und ist die größte Stadt in Nord-Queensland.

Morgens hat es geregnet, und als der vorbei war haben wir uns zu Fuss auf den Weg in die Stadt gemacht 🥵 Eine Luftfeuchtigkeit und 30 Grad, da wurden 2,5 km elend lang!! 

Der 286 Meter hohe Hausberg Castle Hill mitten im Stadtzentrum.

 

Wunderschöne Blumen säumten unseren Weg, die sahen trotz Hitze frisch aus. Aber wir hatten den gleich roten Kopf beim Rückweg wie die!

Leider war in der Stadt nicht mehr viel los und die meisten Geschäfte hatten schon geschlossen, da es Samstag war. Eigentlich wollten wir ein Australisches Steak essen aber die Steakhäuser haben erst um 17.00 Uhr wieder aufgemacht, und da mussten wir wieder auf dem Schiff sein. Also zurück ans Meer zu einer leichten Priese und einem riesengrossen Radler!!

Brisbane / Australien

Mit ungefähr 2,2 Millionen Einwohnern ist Brisbane die Hauptstadt des australischen Bundesstaates Queensland, dem „Sunshine State“ Gegründet wurde Brisbane 1824 unter dem Namen Moreton Bay als Strafkolonie. Später wurde sie nach Sir Thomas Brisbane, dem damaligen Gouverneur der New South Wales , umbenannt.

Flussaufwärts ging`s den Brisbane River zu unserem Liegeplatz. 

Und da war morgens schon ganz schön was los, und das noch vor 7 Uhr.

Da unser Schiff rund 10 km ausserhalb der Stadt lag, haben wir mal wieder den Bus genommen um uns ein wenig umzusehen. Willkommen zur Stadtrundfahrt oder Sightseeing

Häuserfassaden spiegeln sich in Häuserfassaden

Ein buntes Gemisch,

Alt neben Neu

Parks und dann wieder der Fluss

Gegensätze finden sich hier jede Menge. Neben nur wenigen verbliebenen Sandsteinbauten aus viktorianischen Zeiten machen sich moderne Bürogebäude, Kaufhäuser und Wolkenkratzer breit.

Der fällt gleich um!!! Genug Stadt wir wollen noch weiter, zwölf Kilometer südwestlich erstreckt sich ……

Australiens ältestes und größtes Koala Gehege. Das erste Freigehege dieser Art wurde 1927 angelegt und umfasst 40 ha. Hier gibt es auch ganz neu eröffnet ein Koala Forschungszentrum. Auch andere Tiere beheimatet dieser Park.

Diese wunderschöne Echse begrüsste mich gleich am Eingang, und von ihrer Sorte waren noch einige unterwegs, die mir immer wieder vor den Füssen rumrannten.

Lance Monitor, hießt dieses krokodilähnliche Tier

Zum Fürchten…ein Tasmanischer Beutelteufel….der hat seinen Namen zurecht!!

..und natürlich Kängurus und jede Menge Koalas wie immer am Dösen..

Für mich das absolute Highlight…..Fütterung sämtlicher Loris in der ganzen Umgebung. Muss sich rumgesprochen haben dass es im Park was gibt! Es wurde gekreischt und geflattert, und gestritten wenn einer nicht schnell genug an den Napf kam.

…die Schüsseln waren sehr schnell leer, bei den vielen Loris.

..und  dann zu guter Letzt..

.. hatte ich noch einen Vogel 🦜

Später haben wir noch  einen Verwandten von Gebhard getroffen, der schon sehr viele Jahre in Australien lebt. Es war einfach schön, wenn man sich so viele Jahre nicht mehr gesehen hat.

 

Eigentlich wollten wir dann weiterfahren nach Fraser Island, aber dann kam der dazwischen „Zyklon OMA“ der wirbelte nicht nur hier in der Gegend rum, sondern auch unseren gesamten Plan durcheinander. Also nix wie weg, Richtung Norden.

Echt tierisch

Da wir ja vermutlich von den Wildtieren in Australien keines zu sehen bekommen, haben wir die Gelegenheit genutzt, sie uns in einem Park anzuschauen.

Wollaby`s  und wenn man ganz genau hinschaut sieht man, daß das Linke etwas Kleines in seinem Beutel mitträgt.

Ein Ibis

Dieser rannte eine Weile um meine Beine bis er mir den Gefallen tat und auf diesem Baumstumpf sich in Pose stellte.

Mahlzeit

 

Eine ganze Schar Pelikane 

Southern Cassowary

herrlich so ein Schlückchen 

bei der Hitze kann ich mich auch gleich dazu hinlegen dann muss ich nicht so viel Gymnastik mit meinem Hals machen

Mich kennt man, dann brauch ich mich nicht vorstellen!!!

Koalas,

sind nachtaktive Tiere.Und wenn man die Nacht zum Tage macht, muss man eben Tags schlafen!

Ameisenigel,  du störst!!!

Common Goanna

Quokka

Auch uns kennt man!

Kleine Pinguine, die werden nur ca. 30 cm groß.

Wombat

…..und noch alle möglichen seltenen und seltsame Vögel…….

Allen wars zuuuuu heiß, auch uns, deswegen am Besten wieder Richtung Meer da ist es angenehmer.

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