Blue Mountains

Der Blue Mountains National Park befindet sich in der äußerst beliebten Region Blue Mountains. Das Sandsteinplateau ist Teil der Great Dividing Range und erstreckt sich etwa 50 bis 100 Kilometer nordwestlich von Sydney. Es ist eines der am häufigsten besuchten Naturschutzgebiete des Landes und somit eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Australiens. Nach ca. 3 Stunden Fahrt erreichten wir also die Blue Mountains. 

Weite Teile der Bergkette stehen seit 2000 auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes. Hier gedeihen zahlreiche Eukalyptusarten, deren ätherischen Öle einen Dunst absondern, der sich wie ein blauer Schleier über die Berge legt, daher der Name Blue Mountains.

Ein atemberaubender Ausblick auf die Felsformation „Drei Schwestern“

 

Jetzt wurde es abenteuerlich, mit dieser Scenic World’s Scenic Railway ging`s abwärts in einem rasanten Tempo, mit einer Neigung von 52 Grad durch einen Tunnel mit steilen Felswänden. Wir dachten schon, wir machen im nächsten Augenblick einen Kopfstand.

 

Hier sieht es gar nicht steil aus!!

Unten angekommen,  haben wir dann auf einem 2,4 km langen erhöhten Holzsteg im Jamison Valley, einem Regenwald, einen sehr gemütlichen Spaziergang im Schatten der Bäume gemacht.

Und wenns runter geht, muss es ja bekanntlich auch wieder hoch gehen. Mit einer anderen Bahn schwebten wir dann wieder unserem Ausgangspunkt entgegen.

Sydney / Australien

Tor zu Australien

Das pulsierende, blühende Sydney mit etwa 5 Millionen Einwohnern ist Australiens älteste, größte und glamouröseste Stadt. Die Metropole liegt an der Ostküste, sie ist die Hauptstadt des Bundesstaates New South Wales.

 

Pünktlich um 6.30 Uhr fährt die MS Albatros in den Hafen von Sydney ein. Das liesen wir uns nicht nehmen und standen, nach dem die Sonne aufgegangen war, an Deck um das mit zu erleben.

Sydney Harbour offiziell Port Jackson genannt, gilt als einer der schönsten Naturhäfen der Welt. Er ist ein Labyrinth aus Landzungen und Buchten, das sich 20 km weit zwischen dem Pazifik und dem Parramatta River erstreckt.

Das über der Landzunge Bennelong Point aufragende Sydney Opera House, mit seinen an Muscheln oder aufgeblähte Segel erinnernden Dächern, ist zweifellos Sydneys aufsehenerregendstes Bauwerk. Dank seiner gewagten Architektur zählt das Gebäude heute zum UNESCO-Welterbe.

Viele tausende mal fotografiert, aber für Jeden, nicht nur Fotografen, ein Erlebnis. Es hängt bestimmt  mit dem Gefühl zusammen, wenn man das Original vor seinen eigenen Augen hat, einfach gigantisch.

Und kaum haben wir den Blick von dieser beeindruckenden Oper abgewendet schon waren wir unter dieser riesigen Brücke durch. Ein technisches Meisterwerk. Die Harbour Bridge, nach acht Jahren Bauzeit, 485000 Kubikmeter Stahl und 6 Millionen Nieten wurde sie im Jahr 1932 fertig

Im Abendlicht eine ganz andere Skyline. Leider ist die Zeit hier in Sydney viel zu kurz, um noch die Stadt zu erkunden, da wir auch noch was von ausserhalb sehen wollten. Zum Beispiel die Blue Mountains!

Bay of Islands / Neuseeland

Bay of Islands bezeichnet einen Küstenabschnitt im Norden der Nordinsel Neuseelands. Der erste Europäer, der die Bay off Islands besuchte, war James Cook im Jahre 1796, der dem Gebiet seinen heutigen Namen verlieh. Die ersten europäischen Siedler ließen sich hier nieder. 

Einfahrt in eine traumhaft schöne Bucht.

Wir lagen auf Reede und die Tenderboote brachten uns wieder an Land. Und das was wir da gesehen haben war richtig schön.

Herzlich willkommen, auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde, meinem Zuhause.

Aber wir wollten weiter zu einer Glühwürmchenhöhle. Die Fahrt dauerte ca. 30 Min an wunderschönen Motiven vorbei.

Mangrovenwälder 

Ein Kormoran macht Mittagspause 

Ein schmuckes kleines Holzkirchlein, das älteste in ganz Neuseeland, wurde uns gesagt.

Der Höhleneingang……

..nix wars mit fotografieren!

Die Kawiti-Glüchwürmchenhöhle befindet sich auf einem privaten Grundstück im Besitz von Nachkommen des Maori-Stammesführers Kawiti, der 1846 gegen die Britten gekämpft hat. Neuseelands berühmtestes Insekt, der Glühwurm, gehört zur Familie der Mücken und ist nicht mit dem europäischen Glühwurm verwandt. Eine Galaxie von Glühwürmchenlichter, sah aus wie ein Sternenhimmel, wunderschön. Wir mussten unsere Laternen ganz ausmachen, dann konnte man es leuchten sehen. Diese Würmchen sind nicht grösser wie ein Streichholz und nur der Kopf leuchtet.

Am Ausgang ein riesen Teebaum, aus dem das bekannte Teebaumöl hergestellt wird.

Funktional unterscheidet sie sich nicht von anderen Bedürfnisanstalten. So dient eine Seite den Bedürfnissen der Frauen, eine denen der Männer.

Weiter ging es zu diesem Ort…Kawakawa, zur Hundertwassertoilette  sie ist eine öffentliche Toilette. Sie wurde von Friedrich Hundertwasser der von 1973 bis zu seinem Tod 2000 in Kawakawa lebte, in dem für ihn typischen Stil mit geschwungenen Linien, unregelmäßigen Keramikfliesen, integrierten Kleinskulpturen, farbigen Gläsern und einem in die Architektur einbezogenen Baum gestaltet. Die Toilette wurde 1999 eröffnet. 

Sie ist die meistfotografierte Toilette Neuseelands.Die Zahl der fotografierenden Besucher übersteigt diejenige derer, die die Anlage als Toilette nutzen, bei weitem.

Als Hundertwasser erstmals 1973 nach Neuseeland reiste, erwarb er in der Bay of Islands mehrere Grundstücke

Am 19. Februar 2000 starb Friedensreich Hundertwasser an Herzversagen. Seinem letzten Wunsch entsprechend wurde er am 3. März 2000 auf seinem Grundstück in Neuseeland beerdigt. 

Und wieder begegnet uns der Kauri Baum, im Puketi-Wald. Hier konnte man auf einem Holzsteg ein Stück in den unter Naturschutz stehenden Wald.  Mit der Ankunft der ersten europäischen Siedler wurde der Bestand an Kauri-Wäldern stark dezimiert, da das Holz der mächtigen Urwaldriesen eine sehr hohe Festigkeit aufweist und der Stammdurchmesser weit über vier Meter betragen kann. Dieser Baum wirft die unteren Äste ziemlich früh ab und man sieht später im Holz keinerlei Maserung wo einmal ein Ast war.

 

 

Dieser Kauri Baum wurde vom Blitz getroffen und die ganze Baumkrone fehlt. Aber in kurzer Zeit dient er vielen anderen Pflanzen als Heimat.

Die Maori nutzten das Harz für viele Zwecke. Frisches Harz wurde als Art Kaugummi genutzt. Älteres Harz wurde dafür durch Einlegen in und Vermischen mit dem Saft der Distel puwha weicher gemacht. Das Harz ist leicht entzündlich und diente als Feueranzünder. In Flachs eingewickelt wurden Fackeln hergestellt. Es wurde auch in der Schmuckherstellung und als hochwertiger Speziallack für Violinen verwendet

 

Und dieses kleine, grad 30 cm hohe Kauri Bäumchen, man nimmt es fast nicht wahr, gibt Hoffnung dass es einmal wieder viele solcher wunderschönen Bäume gibt, weil einst hat der Wald einen Großteil der Bay of Island bedeckt.

Goodbye beautiful Aotearoa

Skytower

Oh, oh heute morgen war das Wetter gar nicht besonders. Bedeckt leicht regnerisch aber trotzdem 24 Grad.

Zuerst haben wir uns das ganze nochmal von der Ferne angeschaut, und sind mit dem Bus zur………

….Harbour Bridge gefahren. Die 1020 m lange Brücke überspannt den Hafen und verbindet den Stadtkern mit dem Strandort Takapuna.

Westhaven Boat Harbour, einer der größten Jachthäfen der Welt.

Und nun rauf, auf den 328m hohen Skytower. Auf dem Tower kann man aus 192 m Höhe den SkyJump oder SkyWalk wagen. Wir waren nicht so mutig 🙈

uiuiui…da gehts aber weit runter..

..ich taste mich mal vor..

Aber jetzt war ich richtig mutig!!!! Es kostet schon eine kleine Überwindung da drauf zu stehen!!

Ein grandioser Ausblick von hier oben.

Und wenn man den Jump wagt kommt man genau auf dieser blauen Plattform an.🙈

Zeit wieder runter zu fahren, der Himmel zog zu und es hat zu regnen angefangen, und da springt man eh nicht vom Turm. Wir sind dann ins Memorial Museum da wars trocken.

Wir wurden gleich mit dem Maorigruss begrüsst!!! Zunge raus!!

Hier ist die weltweit größte Sammlung von Maori-Artefakten beherbergt.

Ein schön geschnitztes Maori Boot, innen mit doppeltem Boden.

Drei sehr schöne Tage in Auckland und Umgebung gehen zu Ende. Noch ein Stop morgen am nördlichsten Zipfel von Neuseeland Bay of Islands und dann geht es schon weiter nach Australien.

Raus auf`s Land……

Westküstentour, hiess heute unser Ausflug. Durch die westlichen Vororte Aucklands gelangten wir in einen Forstpark.

Gute Rahmenbedingungen auf einen tollen Ausblick auf die Bucht unter uns.

 

Im Besucherzentrum des Parks haben wir einiges über Geologie, Flora und Fauna erfahren. 

Der Kauri Baum steht unter Naturschutz, weil er fast ausgerottet ist, da er von Pilzen befallen wurde. Die Krankheit nistet sich im Wurzelwerk ein und zerfrisst dieses langsam. Durch Reifen, Wanderschuhe etc. breitet sich der Erreger aus. Er klebt dann am Schuhwerk, an den Autos oder hängt an Pfoten von Tieren. Das DOC (Department of Conservation) versucht nun die Verbreitung durch verschiedene Maßnahmen zu stoppen. Deswegen wurden uns von unserem Guide die Schuhe desinfiziert, bevor wir noch einen kurzen Spaziergang durch den Busch machten.

Bei der Rückfahrt immer wieder wunderschöne Häuschen mit sehr viel Land drumherum. Sehr viele Neuseeländer betreiben noch einen kleine Farm, meist mit Schafzucht, da das Leben hier sehr teuer ist.

Ich hab mein Häuschen gefunden!!!! Hier könnte ich mich wohlfühlen, Neuseeland könnte mir echt gefallen.

Auch Wein wird hier seid einer Weile angebaut, den wir dann sogar verkosten durften. Nicht schlecht!!!

Da es hier sehr viele Vögel gibt muss alles mit Netzen abgedeckt werden, sonst gibt es keine Beeren.

Weites Land, gerade genug Platz!!!

Und zum Abschluss noch ein kurzer Spaziergang in einem Naturpark, von dort gelangten wir zu einer Tölpelkolonie. Da war was los in den Klippen oberhalb des Meeres. Jeder Felsvorsprung voll von diesen Vögeln. Ein Gekreische und Geflattere und ein sehr strenger Duft! Und jede Landung volle Lotte auf den Bauch, wie der Albatros…..aber nicht die Albatros…. unser Schiff!!

Die Jungvögel (schwarze) sind noch mächtig am Üben, dass sie es auch mal so elegant schaffen, in die Luft zu kommen, wie Mutti!!