Hurghada / Ägypten

Hurghada oder el-Ghurdaqa  ist der bekannteste und größte Touristenort an der ägyptischen Küste des Roten Meeres und Teil der Red Sea Riviera. Die Stadt mit ihren etwa 43.000 Einwohnern ist Verwaltungssitz des Gouvernements Rotes Meer.

 Wir machen eine kleine Stadtrundfahrt, um ein bisschen mehr zu sehen von Hurghada.

Die koptische St.-Schinuda-Vater-der-Eremiten-Kirche im Stadtteil ad-Dahar (7 km nördlich von Hurghada) wurde im Jahre 1922 im britischen Stil erbaut. Benannt wurde sie nach dem heiligen Atripe, dem „Vater der Eremiten“. Die Kirche wurde Ende 2008 abgerissen und durch einen inzwischen fertiggestellten Neubau ersetzt.

vom Auto weg verkauft

Der alte Teil von Hurghada ist machmal ziemlich runtergekommen, hat aber hin und wieder auch seinen besonderen Reiz.

fahrbare Post Office 

Der neue Hafen wurde gleich beim alten Hafen gebaut, was unseren Guide ein wenig geärgert hat. Er meinte es gibt so viel Platz an der Küste, dann hätte das nicht hier sein müssen.

Grund der Verärgerung war, daß die kleinen alten Fischerhäuser alle abgerissen werden und neue moderne Wohnblocks hingebaut werden.

Das erste Hotel das hier in Hurghada gebaut wurde, das Sheraton. Leider nicht mehr in Betrieb, aber vielleicht erwacht es irgendwann mal wieder zu neuem Leben.

 Aber das wichtigste hier ist der Tourismus. Hier her kommen die meisten Touristen wegen den wunderschönen Stränden aus feinem weißen Sand. Zur Erholung oder zu sportlicher Betätigung wie Wasserski, Tauchen, Schnorcheln usw. 

Salalah / Oman

Salalah ist die zweitgrößte Stadt im Oman, in der Provinz Dhofar. Sie liegt 1000 km Südwestlich von Muscat.

Für uns ging es erstmal direkt vom Hafen weg, in westlicher Richtung ins Landesinnere

 In einer richtigen Wüstenlandschaft treffen wir auch gleich auf ihre Bewohner.

Durch eine wildromantische Gebirgslandschaft gelangen wir zu unserer ersten Sehenswürdigkeit.

Ein Weihrauchbaum, der hier überall in dieser kargen Langschaft wächst. Er sieht eigentlich ziemlich unspektakulär aus.

Weihrauch ist das luftgetrocknete Gummiharz, das aus dem Weihrauchbaum gewonnen wird. Weihrauch wird nicht nur kultisch als Räucherwerk verwendet, sondern auch heilkundlich. Der beim Verbrennen entstehende Rauch wird ebenfalls als Weihrauch bezeichnet.

Durch Schnitte in Stamm und Äste tritt dort eine klebrig-milchige Flüssigkeit aus, die durch Trocknung an der Luft das Weihrauchharz entstehen lässt. Zwischen Ende März und Anfang April beginnt die Weihrauchproduktion, die über mehrere Monate andauert.

An riesigen Kalksteinformationen vorbei gelangen wir….

zum wunderschönen Naturstrand von Mughsail, wo der weiße Sand das tiefe Blau des Ozeans berührt.

Unter gewaltigen Felsüberhängen führt uns ein Fussweg noch zu einem anderen Phänomen.

Sogenannte „blowholes“ hier wird das Wasser der Brandungswellen durch Höhlen und natürliche Schächte gedrückt und somit fontänenartig emporgespritzt. 

Das kann je nach Gezeiten oder in der Monsunzeit bis zu 11m sein. 

Nochmal ein toller Blick über diesen wunderschönen Strand.

Hier gibt es auch sehr viele Lagunen die in der Monsunzeit aus den Bergen gespeist werden.

Auf dem Rückweg musste unser Busfahrer mit Hupkonzert immer wieder die Dromedare von der Strasse jagen.

.. man, so ein blöder Bus…diese Straße gehört mir!!!

Wieder in der Stadt angekommen besuchten wir noch das Grab des Nabi Imran.

Der Sarkophag füllt mit seinen 30 Metern Länge fast den gesamten Raum aus.

Hier soll der Vater der Jungfrau Maria  begraben liegen, so interpretieren viele entsprechende Andeutungen im Koran. Andere glauben, dass er der Vater Moses gewesen wäre, so deute es die Bibel an. Genaues weiß wohl keiner. Doch die außergewöhnliche Länge des Sarkophags lässt drauf schließen, dass hier ein besonders froher und herausragender Mensch bestattet ist. 

An der Sultan-Qabus-Moschee vorbei, ging es dann noch auf den Haffah-Souk.

Dieser Souk ist bekannt für Angebote von Produkten der Weihrauchpflanze. Überall riecht es nach Weihrauch, was mich nicht sonderlich begeistern konnte, also nix mit shoppen. Einige andere Waren wurden auch noch angeboten, es war aber alles nicht so ansprechend da von dem Souk bereist zwei Drittel abgebrochen waren. Es wird ein Neuer gebaut.

Wir sind nun die nächsten 4 Tage auf See. Es geht durch den Golf von Aden, durch die Meerenge Bab-Al-Mandab ins Rote Meer. Nächster Halt ist dann Hurghada.

Straße von Hormus und Muscat

File:Strait of Hormuz 2004.png

Wir verlassen nun den Persischen Golf, und es geht wieder zurück durch die Strasse von Hormus.

 

Die Straße von Hormus  ist eine an der schmalsten Stelle 30 sm (55km) breite Meerenge, die den Persischen Golf im Westen mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean im Osten verbindet. Zwischen den Inseln Larak (Iran) und Great Quoin Salama (Oman) beträgt die engste Stelle nur 37,9 km. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölexports geht durch dieses Nadelöhr. Im Schnitt befahren 18 Öltanker pro Tag die Wasserstraße.

 

Wir waren ja schon vor 8 Tagen hier in Muscat und hatten da unseren Ausflug mit dem Dhau, nun wollten wir auch mal die Stadt selber sehen. Wir lagen wieder mit dem Schiff im alten Stadtviertel Mutrah, von dort ging es mit dem Hop on Hop off Bus auf Endeckungsfahrt. Das historische Muscat liegt in einer kleineren, geschützten Felsenbucht gleich hinter Mutrah

Masjid al Rasool Moschee

Lampen mit orientalischem Flair

Jede Kreisverkehrs-Insel wunderschön angelegt.

Sehr schöne gepflegte Parks.

Strand so weit das Auge reicht und menschenleer. Baden hat in der arabischen Kultur nicht den Stellenwert wie bei uns. Hier trifft man so gut wie keine Einheimische. Es gibt natürlich aber auch Hotelstrände.

Mangroven Sümpfe, wurden zum Naturschutzgebiet erklärt!

Das Royal Opera House wurde 2011 mit Puccinis Turandot eingeweiht, und hat sich in wenigen Jahren mit Auftritten von Stars bereits einen Namen gemacht.

 

Es wird sehr viel gebaut. Diese Strasse z.B. führt durchs Gebirge zur anderen Seite, zu einem Super Luxusresort.  

Alle Gebäude dürfen nicht höher als 8 Stockwerke haben und die Farben der Gebäude sollen Weiß bis Beige sein. Hier will man keine Wolkenkratzer!!

Ohne Bewässerung grünt hier gar nichts.

Jacht und Dhau Hafen 

Der hintere Eingang vom Sultanspalast.

Der Palast wird von zwei alten Festungen der Portugiesen flankiert.

Dazu ein alkoholfreies Bier…wir sind im Oman, da ist Alkohol nur in Hotels erlaubt. 

Bevor wir wieder aufs Schiff zurück kehrten haben wir natürlich auch die Küche probiert. Gar nicht so fremd, omanisches Kebab mit Huhn und Lamm.

 

Muscat ist eine sehr schöne Stadt!! Aber nun geht es wirklich weiter, wir kommen nun kein drittes Mal. Es geht nach Salalah.

Khalifa Bin Salman(Manama) / Bahrain

Bahrain ist die größte der gut 30 Wüsteninseln des gleichnamigen Staates im Persischen Golf zwischen Katar und Saudi Arabien. Die Hauptstadt ist Manama. Für die modernen Bürobauten und Luxushotels wurden großen Flächen im Meer aufgeschüttet. Manama ist eine Mischung zwischen der Moderne und der Vergangenheit.

Das Bahrain World Trade Center. Es besteht aus zwei Haupttürmen, die mittels drei Querstreben miteinander verbunden sind. Jedes der beiden segelförmigen Gebäude erreicht eine Höhe von 240 Metern bei 50 Stockwerken. Eine Besonderheit sind, drei an den Querstreben montierte Windkraftanlagen, somit weltweit das erste Hochhaus mit einer integrierten Windkraftanlage.

Finanzzentrum mit Börse

Qal at al – Bahrains prähistorisches UNESO-Weltkulturerbe. Die Wurzel Bahrains liegen in der Bronzezeit, ihre Zeugnisse an der nordwestlichen Küste, etwa 5 km von Manama, bei Al Qalah. 

Hier stand einst die Hauptstadt des Dilum Reiches: Qal at al-Bahrain.

In der Nähe von Saar erheben sich noch 15000 Grabhügel.

Aber unser Ausflug hieß heute „Geschichte und Gegenwart“ und die Gegenwart ist…

Und jetzt hoffe ich daß ein paar Formel 1 Fan`s, von unseren Lesern ein klein wenig neidisch werden!! Ja wir waren auf der Formel 1 Rennstrecke!!

Bahrain International Circuit ist der Name einer Motor-Rennstrecke in Bahrain, die für den 2004 erstmals ausgetragenen Bahrain-Grand-Prix der Formel 1 gebaut wurde. Sie liegt südwestlich Inas-Sachir rund 27 Kilometer vom Zentrum der Hauptstadt Manama entfernt.

Michael Schumacher hat das allererste Rennen 2004 hier gewonnen. 2014 wurde die Kurve 1 in Michael-Schumacher-Kurve benannt

Es ist schon ein toller Ausblick vom Turm hier oben, und es lässt sich erahnen was hier los ist wenn die Rennwagen ihre Kurven drehen..ich glaub ich hör schon ein wenig Motorengeräusch 😂

 

Der Bau der Rennanlage war in Bahrain von nationalem Interesse.

 

Unterstützt wurde das Projekt von dem Kronprinzen von Bahrain, der ist Mototsportenthusiast.

Das Medien Center bietet Platzt für 700 Journalisten. Es wir grad mit neuen Geräten ausgestattet.

In dieser Gasse werden die Interviews geführt, die man dann auch im Fernsehen sieht.

 Eine Gedenktafel gleich nach dem Eingang vom Geschäftsführer des Kurses, der dieses Jahr verstorben ist.

Es war echt ein besonderes Erlebnis, mal hier das alles mit eigenen Augen zu sehen und nicht nur im Fernsehen.

Abu Dhabi / V.A.E.

Abu Dhabi, ist die Hauptstadt des gleichnamigen Emirats und der V.A.E. und befindet sich auf einer 70qkm großen Insel. Bis in die 1960er Jahre bestand die bis dahin kleine Inselstadt noch aus einfachen Bauten, teilweise ohne Elektrizität und Kanalisation, doch mit der Erdöl-Förderung 1970 wurde sie mit einem schachbrettartigen Masterplan zu einer modernen Metropole ausgebaut.

Am Terminal wurden wir mit sehr orientalischen Klängen und einem gewöhnungsbedürftigen Tanz, samt Knarre, empfangen. Der andere junge Mann, samt seinem Falken haben auch nicht unbedingt freundlich geschaut. Aber vielleicht muss man das bei diesem Tanz??

Aber was soll`s, wir machten uns auf den weg zu der Al-Ain-Oase, 2 Stunden landeinwärts.

Es ist schon erstaunlich, alles wunderschön bepflanzt, und da alles bewässert wird, gedeiht das dann natürlich auch in der Hitze. Jeder Tunnel, und ist er noch so lange, ist gefliest, und recht schöne gepflegte Häuser. 

Die Scheich-Zayid-Moschee ist die drittgrößte Moschee der Welt, mit vier je 107 m hohen Minaretten. Innen ein Teppich mit 5700qm an einem  Stück, und Platz für 40.000 Gläubige.

Es ging auf die Autobahn, und man glaubt es nicht, mitten durch die Wüste. Der Zaun musste hin, weil dort früher die Kamele ihren Weg hatten und der ging manchmal über die Autobahn, und dann gab es Tote …Kamele. An der ganzen Straße zwei Reihen Bäume mit Bewässerung dass Sandstürme die Autobahn nicht zuwehen.

Diese jungen Kamele fahren auf den Kamelmarkt, und suchen sich einen neuen Besitzer!

Man zeigt was man hat..oder ist!

An der Grenze des Emirats Abu Dhabi zum Oman gelegen, befindet sie sich – die als Oase bekannte Stadt Al Ain. Mit rund 300.000 Einwohnern ist sie heute die zweitgrößte Stadt Abu Dhabis und steht sinnbildlich für die einzigartige Entwicklung Abu Dhabis.

Es wird ein hoher gärtnerischer Aufwand betrieben, um die Oasenstadt zu begrünen. Sie trägt den Beinamen „Gartenstadt des Arabischen Golfs“. Früher war die Oase ein wichtiger Zwischenstopp an der Kamelkarawanenroute in den Oman.

Das Al Jahili Fort (1891) ist wohl die Geburtsstädte von Scheich Zayed, der bis zu seinem Tod 2004 insgesamt 38 Jahre über Abu Dhabi herrschte.

Im Museum (erbaut 1920) sind historische Zeugnisse des Emirats, Fotos zeigen die Veränderung seit 1960er Jahren. 

Ein wunderschöner Garten mit Beduinen Zelt, hinter den Mauern.

Das allererste Auto hier, ein Geschenk an den Scheich von den Engländern.

Ein mächtiger Sandorn-Baum.

Ein wunderschöner Stammbaum.

Ein kurzer Spaziergang noch über eine Dattelplantage. Auf über 1200 Hektar stehen hier mehr als 147.000 Palmen.

Ein junger Mann demonstrierte uns, wie sie die vielen Datteln ernten.

Unser Busfahrer fuhr auf der Heimfahrt nochmal an der Scheich-Zayid Moschee vorbei, um sie uns voller Stolz noch in der Abendsonne zu präsentieren.

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