Insel Tioman / Malaysia🇲🇾

Tioman(malaiisch:Pulau Tioman) ist eine malaiische Insel im Südchinesischen Meer. Sie liegt etwa 50 km östlich vor dem Festland der malaiischen Halbinsel. Auf der Insel gibt es nur eine Straße und wenige Autos und Motorräder. Das Innere der 39 km langen und 12 km breiten Insel ist ein Naturreservat, 98% ist von dichtem, tausend Jahre alten und naturgeschützten Dschungel bedeckt.

 

Tekek ist der Hauptort der Insel und genau hier lag unsere MS Albatros auf Reede, das heißt wir fuhren mit Tenderbooten an Land. Und genau dieser traumhafte Strand lag gleich neben unserer Anlegestelle. Und von dieser Sorte Strand gibt es hier auf Tioman noch 18 Stück. Also war Baden angesagt.

 

Ist das nicht eine tolle Einladung, und dieses alte Auto, erfreut bestimmt so manchen der hier her kommt.

Ein Strand, schöner hätte er nicht sein können, immer unser Schiff im Blickfeld. Kristallklares Wasser, 29 Grad warm, man konnte grad einfach reinlaufen.

…nur noch genießen..und..Vorsicht Sonnenbrand, und da ich mich sooo schwer von diesem tollen Meer trennen konnte hat die Sonne mich dann doch ein wenig angeknabbert.

Und der Nicht-Bader hat auch ein schönes Plätzchen gefunden, allerdings hatte er tatsächlich auch noch Wasserkontakt.

Nach einem  wunderschönen, entspannten Mittag durften wir noch ein wenig Titanic spielen. Unser Kapitän hatte einige zu einem Sekt auf den Bug eingeladen. Schon ein ganz besonderer Platz, wo sonst nur die Besatzung hin darf.

Nha Trang / Vietnam

Nha Trang ist eine Küstenstadt an der Mündung des Song Cai, etwa 450 km nordöstlich von Ho Chi Minh Stadt (früher Saigon). Sie wird als die Tourismushochburg Vietnams bezeichnet. Bereits die französischen Kolonialherren wussten die schönen Strände zu schätzen und bezeichneten Nha Trang als das „Nizza des Ostens“

Morgens schon buntes Treiben im Hafen, als wir angekommen sind. Die Buse stehen schon bereit. Es versprach ein schöner Tag zu werden.

Auch hier gibt es wieder eine Seilbahn, die Vinpearl Cable Car, die vom südlichen Ende der Stadt zur 3 km enfernten Hon-Tre-Insel fährt. Sie ist grad so hoch daß unser Schiff gerade noch durchkommt, bei etwas höheren wird das Stahlseil der Bahn straffer gezogen, und die ganz großen müssen draußen bleiben.

Wir waren mal wieder mit dem Ausflug unterwegs, da bekommt man eben die meisten Informationen. Vorbei an sehr gepflegten Parks…

…und dem schönsten 6 km langen Stadt-Strand Vietnams Tran Phu.

Zuerst ging es zu einer sehr schönen kleinen Tempelanlange, die wunderschön oberhalb des Meeres lag mit einem grossen Garten dabei.

Empfangen wurden wir hier, von drei Damen die auf ganz ungewöhnlichen Instrumenten spielten.

Anschliessend konnten wir uns noch eine Weile in dieser schönen Anlage aufhalten.

Akazie, Symbol des Sommers

Frangipani oder Tempelbaum

Wo schleicht die sich denn hin???? Voll unter Beobachtung!!!!

Die Frucht, Durian, oder auch Stinkfrucht genannt, wird als Obst verwendet.

Weiter ging es durch die Stadt……..

…zu den Cham-Türmen von Po Nagar, sie sind eine Hauptattraktion von Nah Trang. Die buddhistische Kultstätte stammt aus der Zeit zwischen dem 7. und 12. Jh. vier von zehn Türmen haben die Zeiten überdauert. Auch hier eine sehr schöne Anlage. An diesem Tag wurden ein religiöses Fest gefeiert und dementsprechend hatten es auch hier sehr viele Besucher. Wir haben das ganze Geschehen eine Weile von einer gemütlichen Bank aus beobachtet.

30 Grad im Schatten, ist dem kalt oder Sonnenschutz??? 

Lass dich fangen kleiner Schmetterling!!

Vietnam ist bekannt für seine wunderschönen Stickereien. Und so eine Stickerei haben wir noch besucht und durften den Stickerinnen über die Schulter schauen. 

Es ist fast nicht zu glauben, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat wie filigran da gearbeitet wird. Mit zwei ganz feinen Fäden wird das gestickt!!!

aufgemalt und gestickt

Alles sah aus wie gemalt!

Und zum Schluss gab es noch was ganz Besonderes!

Das Wasserpuppentheater (Múa Rối Nước) gibt es nur in Vietnam. Seine Ursprünge sind unklar, aber wahrscheinlich war es schon im 11. Jahrhundert ein fester Bestandteil im kulturellen Leben des Landes. Diese Kunstform wurde streng geheim gehalten und nur innerhalb einer Familie von den Alten an die Jungen weitergegeben. In den 1980er Jahren war sie fast ausgestorben, als eine französische Organisation mit neuen Puppen und einer neuen Bühne diese Tradition wieder zum Leben erweckte. Dargestellt werden häufig Szenen aus dem Landleben.

Es war ein ganz toller Ausflug. Wir haben wieder sehr viel gesehen, und viele neue Eindrücke gewonnen, und wussten gar nicht wie schön doch Vietnam ist.

Halong Bucht / Vietnam

Die Halong-Bucht ist ein rund 1.500 qkm großes Gebiet im Golf von Tonkin, im Norden Vietnams. Nach offiziellen Angaben ragen 1969 Kalkfelsen, zumeist unbewohnte Inseln und Felsen, zum Teil mehrere hundert Meter hoch, aus dem Wasser. 1994 erklärte die UNESCO große Teile der Bucht zum Weltnaturerbe.

Als morgens, die ersten Felsen auftauchten war es ein ganz mystisches Bild. Der Himmel bedeckt, immer wieder kämpfte sich die Sonne durch kleine Wolkenlücken.  

In der Ferne hängt noch der Nebel zwischen den Felsen. Eine eigenartige Stimmung….Stille…nur ab und zu unterbrochen vom plätschern der Wellen, durch die unser Schiff sich langsam den Weg bahnte. Es war eine Wohltat für die Seele.

Genau das richtige nach dieser lauten Stadt Hongkong. Es ist immer wieder schön, solche Kontraste.

In den vergangenen Jahren hat die Halong-Bucht einen wahren Tourismus-Boom erlebt, mit all seinem Vor-und Nachteil.           6-7 Mio. Besuchern, meist Chinesen und Koreaner, pro Jahr und rund 400 Ausflugsbooten, hinterlassen ihre Spuren in der einmalig schönen Landschaft. Aber auch wir begeben uns in den Ortsteil Bai Chay auf eins der Ausflugsboote in die Halong Bucht.

Leider ist das Wetter nicht sehr besser geworden, immer wieder verdichtete sich der Nebel, aber es hat auch was. Passt nur nicht zu den Bildern die sonst gezeigt werden.

Als wir auf der Insel Dau Go ankamen, hat es sogar geregnet. Wir wollten hier in eine der schönsten und bekanntesten Höhlen, die Grotte des Himmlischen Palastes (Hang Thien Cung) besuchen. Sie wurde erst 1993 von einem Bauern entdeckt und bietet mit den beeindruckenden Tropfsteinen einen unvergesslichen Anblick. So stand im Reiseführer, jetzt waren wir gespannt.

Der Weg zur Thien Cung Höhle ist auf beiden Seiten mit sehr viel Grün bewachsen, ein bisschen eng, und sehr viele Stufen führen zum Höhleneingang der sich 25m über dem Meerespiegel befindet.

Man sieht am Bild unten rechts die Dimension der Höhle, die Menschen die dort gehen wirken sehr klein! Wir haben schon einige Höhlen gesehen, aber das hier war….. man kann es gar nicht beschreiben. Oft standen wir nur staunend da, was die Natur so alles ohne Menschenhand vollbringen konnte.

Eingetaucht in ein leuchtendes Farbenspiel entfaltet die Tropfsteinhöhle mit ihren faszinierenden Formen eine märchenhafte Atmosphäre. Die Höhle sieht wie eine riesige Malerei aus, in der es viele Figuren aus der alten Geschichte mit zarten Linie bis ins kleinste Detail gibt. 

Dies hab ich in einer Beschreibung der Höhle gelesen, und das trifft genau drauf zu. Zurück ging es dann wieder mit dem Boot durch die faszinierenden Kalksteinfelsen.

 

Das Kämpfender Hahn Inselchen ist ein  Felsenpaar in der Mitte des Meeres, einer sieht aus wie ein Hahn, der andere wie eine Henne, mit der Größe von 10m, die sich gegenüber auf dem Wasser stehen. Es sieht aus wie wenn das Felsenpaar unsicher auf dem Meer steht, und es  irgendwann zusammenbrechen kann, trotzdem stehen diese zwei Steine seit ewigen Zeiten problemlos. 

Leben und arbeiten auf dem Wasser

Auf dem Weg mit dem Bus zurück, kamen wir noch an einigen Anlagen vorbei, wo Muscheln gezüchtet wurden.

Es wird überall gebaut, und zwar recht schöne Häuser, mit teilweise wunderschönen Stuckarbeiten, wie man am Giebel sieht.

Genau hinter unserm Schiff überspannt die Bai Chay Bridge 1106 m lang die beiden Stadtteile von Halong City.

Das Riesenrad auf dem Berg und diese riesige Seilbahn gehören zu einem Erlebnispark.

Abends, nach 20 Uhr beim Weiterfahren, sahen diese Felsen dann ganz anders aus!! Überall dazwischen beleuchtete Fischerboote!!

Hongkong / China 3. Teil

Es fehlte nun noch die Rote und die Blaue Route. Das haben wir dann auch noch in Angriff genommen, da wir ja ein Ticket für zwei Tage hatten.

Wieder ging es auf die andere Seite, mit der Fähre. Oben und ganz vorne, der perfekte Über-und Ausblick. Allerdings musste man sich an diese Perspektive auch ein wenig gewöhnen. Dachte immer wieder gleich fährt er auf den anderen Bus auf, und wenn es eng wurde hab ich auch schon mal die Luft angehalten. 

Und wieder durch enge hohe Häuserfronten, bei denen, sollte die Sonne mal scheinen, sie es schwer hat bis auf die Strasse zu kommen. Für  die Blau Route, mussten wir wieder auf die Kowlooner Seite. 

Hong Kong Convention and Exhibition Centre
Mit seiner riesigen Glasfront und dem 40.000 m² großen, einem Seevogel im Flug nachempfundenen Dach, ist das eindrucksvolle Hong Kong Convention and Exhibition Centre ein bedeutendes Wahrzeichen der Skyline von Hong Kong Island. Weltweit bekannt als HKCEC, wurde das Kongress- und Ausstellungszentrum für seine innovativen Methoden beim Bau mit vielen Auszeichnungen prämiert.

 

Die Bauhinia ist das Wahrzeichen von Hong Kong.

Die Skulptur der ewigblühenden Orchidee, die der Expo-Promenade seinen geläufigen Namen Golden Bauhinia Square gibt, war ein Geschenk der Zentralregierung anlässlich der Übergabe 1997.

Ähnliches Bild wie auf der anderen Seite, von den Gebäuden her.

Fahrradfahrer auf Schienen!! Ob das lange gutgeht??

Alte doppelstöckige Straßenbahnen ratterten durch die Straßen. Sahen wirklich schön aus, und werden sehr gerne benutzt, wie uns gesagt wurde.

 

Und dann…man zweifelte, ob man richtig sieht!!!

Im modernen Hongkong, gibt es keine Stahlgerüste!!

Alles wird mit Bambusgerüsten eingerüstet, selbst die höchsten Gebäude?!?!

Jeder Bambusstock zusammengebunden?!?!?

Irgendwann sind wir mal ausgestiegen, um uns in der berühmten Nathan Road umzusehen.

Wir waren glaub in der Strasse der Handwerker gelandet, und hatten Hunger bekommen, also kurzerhand, in die Nächste, bei uns würde man es einen Wirtschaft nennen rein. Sehr rustikal! Aber auch das muss man mal mitmachen.

Das Lokal war gut gefüllt und dann kam gleich der Knaller, kein Mensch konnte englisch und keine Speisekarte wo man lesen konnte. Die Bedienung brachte uns dann doch eine Karte, wo hinter den chinesischen Buchstaben irgendwas in Englisch stand!?! Manfred hat dann einfach munter drauf losbestellt. Das rechte Bild war dann unsere Bestellung. Hihihi, da waren wir mal gespannt!!! 

Reis, immer gut. Hähnchen kalt..na ja?!

Nudeln mit Garnelen auch sehr gut.

links chinesischer Schweinebauch; na ja!

Rindfleisch war gut.

Achtung in der mitte, Hühnerfüsse, das musste dann wirklich nicht sein! Manfred hat einen probiert!!! Sei besser als chinesischer Bauch.

Das war chinesische Hausmannskost. Immer wieder liefen Chinesen vorbei und grinsten, und wir haben auch nur noch gelacht. Sowas erlebt man auch nicht alle Tage. Das Bier das wir bestellt haben, natürlich wieder zum Jasmintee, war dann gleich eine dreiviertelliter Flasche. Die Bedienung wollte uns dann gleich lachend nochmal vier bringen. Aber das war dann auch genug, wir sollten ja so langsam zum Schiff zurück. 

 

Als wir dann raus und um die Ecke rumgegangen sind haben wir erst gesehen wie das von Aussen ausgesehen hat! Wenn wir das vorher gesehen hätten, dann wären wir da bestimmt nicht rein. Aber wie schon oft, der äussere Schein kann trügen. Restaurant, das grosse Fenster unter dem Balkon.

…und Tschüss Hongkong, es waren 3 schöne, erlebnisreiche Tage!

Hongkong / China 2. Teil

2. Tag in Hongkong, es geht mal wieder mit dem Hop-On Hop-Off Bus auf Tour, mit dabei Susanne und Manfred. Der Himmel nicht ganz so duster wie gestern. Mit diesen Bussen, die verschiedene Routen fahren kann man doch einiges mehr sehen von der Stadt, und da wo es was Besonderes zu sehen gibt steigt man einfach aus, um später an gleicher Stelle wieder weiter zu fahren. Es gibt drei verschiedene Routen, die Grüne, die Rote und die Blaue. Wir entschieden uns für die Grüne.

Dazu mussten wir auf die andere Seite von Kowloon nach Hongkong Island. Mit ehrwürdigen Fähren der 1880 gegründeten „Star Ferry Company“ die den ganzen Tag hin und her kreuzen sind wir dann auch rüber gefahren.

 

Und gleich hatten wir wieder so einen Wolkenkratzer vor Augen, den Two IFC- International Finance Centre.

Fast überall ragen diese Wolkenkratzer der Handelsmetropolen in den Himmel.  

 

 

Unsere grüne Route führte uns in den Süden der Hongkong Island, und hier erwartete uns ein ganz anderes Landschaftsbild.

Sehr viel Grün, hierher kommen viele an den Wochenenden.

Parks und abgegrenzte Bereiche wo man Grillen, kann direkt am Meer.

Und Strände, DeepWater Bay und Repulse Bay wurden mit Sand von den Philippinen verfeinert und Netze im Meer halten Haie fern.

Sandspiele

 

Aber auch hier riesengrosse Gebäude an den Hang hingebaut, Wohnungen und Hotels mit ganz interessantem Baustiel. Manche haben Löcher vermutlich wegen der Statik wie uns gesagt wurde, aber einige machen auch Märchen daraus, dass die Drachen einen Durchflug haben um im Meer Wasser zu trinken.🙈

 

Letzte Station unser grünen Route, Aberdeen. Im Hafen von Aberdeen drängen sich von Familien bewohnte Dschunken und Sampans. Und die kann man bei einer Boosrundfahrt erkunden und ein schwimmendes Restaurant besuchen, stand im Reiseführer. Und genau das wollten wir, Manfred hatte das am Vortag bei einer Rundfahrt entdeckt. Also nix wie hin.

Mit diesem kleinen Wasserfahrzeug und dieser resoluten Kapitänin fuhren wir erstmal eine Runde durch die bewohnten Schiffe. Und man merkte gleich daß die ihr Boot im Griff hatte. Man glaubte es nicht…..Neuere, Alte und Uralte Schiffe…alles war bewohnt!! 

Das war’s, unser schwimmendes Restaurant!

Nach einer längeren, zähen Verhandlung, von..keinen Platz, bis zu…einer Stunde warten, und dann letztendlich 10 Min warten haben wir tatsächlich einen Platz bekommen. Ja, es war Samstag und das Lokal voll mit Chinesen. Und wir wieder mal die einzigen Nichtchinesen😁

Wunderschön, lauter ganz kleine bunte Mosaiksteinchen.

 

Alles sehr vornehm, der Saal nebenan schon vorbestellt.

Aber wir haben uns nicht drausbringen lassen, da wir gesehen haben, dass nicht nur sehr gut gekleidete Chinesen da waren, sondern auch Ausflugsgruppen.

Unsere Bestellung Peking Ente, und erst mal ein Bier für den Durst. Aber erst wurde uns Jasmintee serviert…hihi..den haben wir dann auch brav getrunken und dann kam das Bier in Dosen!! Vermutlich trinkt hier das kein Mensch. Aber für den Durst war es recht gut, und nicht so heiß wie der Tee!!

Eine Suppe im Voraus?!?! Aber wirklich gut, man wusste halt nicht so recht was drin war.

Die Haut von der Ente die man mit Gurke und Zwiebel in einen kleinen Teig gewickelt hat. 

Das Entenfleisch kleingeschnitten und gemischt mit Reis und anderm Gemüse, Krebsfleischbällchen und alle möglichen Beilagen/Soßen.

Zum Nachtisch noch einen Mango Pudding mit Früchten drin. Alles war richtig lecker und wir mal wieder pappsatt!! Wieder ein neues kulinarisches Erlebnis.

Und so wie wir gekommen sind, so ging es dann auch wieder zurück. Diesmal war unser Böötchen aber übervoll mit Blümchen geschmückt.

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