Auf der anderen Seite der Kugel

Wir haben nun 14604 sm zurück gelegt und sind in Neuseeland, Land der langen weißen Wolken „Aotearoa“ wie die Maoris es nannten.

Wenn man jetzt eine ganz lange Nadel nimmt und an der Erdkugel bei Pliezhausen reinsticht kommt man fast bei uns raus!!!! Also wir sind genau auf der Rückseite. Man kann´s kaum glauben. Danke Bernd für das Bild!

Das Erste was wir zu sehen bekamen…..White Island, Neuseelands einzige aktive Vulkaninsel. Auf diese Insel kommt man nur mit dem Flugzeug oder Boot. Ohne einen ausgebildeten Führer ist es sehr gefährlich und sogar verboten, die Insel zu betreten. Abseits der Wege liegt die Temperatur des Bodens bei bis zu 100 °C. Auch braucht man eine Atemschutzmaske. 70 % des Vulkans liegen unter dem Meeresspiegel. 

Der Kratersee von White Island

der Vulkankrater.

Der ist immer ein wenig aktiv, die letzte große Eruptionen war, vom 20. August an bis zum 11. Oktober 2013 

Überall steigen immer wieder kleine Rauchsäulen auf. Man bekommt schon Respekt, wenn man sowas beobachtet. Und wir hatten auch kein Bedürfnis diese Insel zu besuchen.

Eine Runde um die Insel, und weiter gehts nach Tauranga

Aitutaki und Rarotonga / Cook Islands

Französisch Polynesien haben wir verlassen und uns auf den Weg zu den Cook Inseln gemacht. Als wir nach Aitutaki kamen war das Wetter so schlecht und die Bedingungen zum Tendern so übel, daß unser Kapitän beschlossen hat zur nächsten Insel gleich weiter zu fahren. Wir wären regulär eh am gleichen Tag Abends weiter. Am Spätnachmittag kamen wir an der Insel Rarotonga an und es hat sich das Wetter tatsächlich verbessert, nur das Meer nicht. Die Nacht über blieben wir vor der Insel um am nächsten Tag erneut einen Versuch zu machen.  Ja, was soll man sagen es war sehr, sehr schwierig, es waren langgezogene Wellen die das Schiff immer wieder ziemlich auf und nieder tanzen liessen. Es wurde ein Tenderversuch gemacht mit dem Ergebnis dass wirklich nur die an Land gehen die einen Ausflug gebucht hatten und die sehr trittsicher sind. Es war eine sehr langwierige Operation. Und so beschlossen wir, da wir nichts gebucht hatten, wir lassen den Platz den Anderen und bleiben eben auf dem Schiff. Wir haben ja noch einiges vor uns, und ein sehr grosser Teil unserer Mitreisenden geht ja in Neuseeland von Bord.

Der Tag erwacht vor Rarotonga

Wir haben nun die, für unsere Köpfe etwas nasse Südsee, verlassen….aber wie gesagt es ist Regenzeit…..mit dem Kurs Neuseeland. Den südlichen Wendekreis haben wir schon überfahren. Ab heute Nacht sind wir 12 Stunden hinterher und der 6.2 entfällt ganz. Wir werden also am 8.2. bei der Vulkaninsel White Island/Neuseeland ankommen. Herrliches Wetter kein Regentröpfchen in Sicht und vor allem nicht mehr so drückend.

 

Ein wunderschöner Tag geht zu Ende.

Huahine / Französisch Polynesien

Huahine,liegt etwa 175 km nordwestlich von Tahiti. Huahine besteht aus zwei nicht weit voneinander entfernten Inseln, die seit den 1950er Jahren durch eine Brücke verbunden sind. Malerische Buchten, kleine weißsandige Motus , sowie das türkis bis azurblau Farbenspiel Lagune kennzeichnen die landschaftliche Schönheit der Insel, die bislang nur von wenigen Touristen besucht wird.

Die Einfahrt in die Maroe Bucht war schon etwas ganz besonderes, ein allumfassendes überwältigendes Südseebild mit tiefblauem Wasser….

…einem Korallenriff…

….vor einer türkisfarbenen Lagune, einer fruchtbaren Insel mit Kokospalmen und einer Kulisse aus in sämtlichen Grüntönen leuchtenden steile Vulkanhängen.

Wir waren mal wieder mit dem Bus unterwegs, der mit Hibiskusblüten geschmückt war. Da hat selbst die wiederliche Klimaanlage, die uns zu einer Erkältung verholfen hatte, gleich viel netter ausgesehen.

Ich hab die Insel gleich umgetauft in Hibiskusinsel, was mir von unserem Guide auch bestätigt wurde. Überall riesige Hibiskusträucher.

Und auch ein Postamt gibt es hier!

schöne Gärten und kleine Flussläufe, alles sehr gepflegt.

Und hier der Hinweis wo wir hinwollen!?!?! Die ersten Planzen! (Mitte links)

Wir haben eine Vanille-Plantage angeschaut. Sehr interessant, die Kokusnussschalen sind dafür da daß der Boden nicht so schnell austrocknet

übervoll mit Vanille Schoten

Wilde Vanille rankt sehr hoch und bringt nur wenige Blüten zu Tage. In den Plantagen werden die Vanillepflanzen zurückgebogen, so dass die Bauern die Blüten per Hand erreichen können. Das Vanilleblütenwachstum wird außerdem durch das zurückbiegen stimuliert. Die Blüten erscheinen im Frühling, nach 3 Jahren zum ersten Mal. Bestäubt werden die Blüten per Hand, innerhalb von 12 Stunden nach Öffnung der Blüte. Sie blühen nur für einen Tag. Findet in dieser Zeit keine Bestäubung statt, verblüht die Blüte und es wird keine Kapselfrucht produziert. Die Vanillebauern müssen also stets wachsam auf der Suche nach Ihren neuen Blüten sein. Erfolgt die Bestäubung erfolgreich entsteht nach 5 bis 6 Wochen die Frucht, aus der nach weiteren 9 Monaten die Kapselfrucht entsteht.

Diese Vanillschoten werden noch zum Schluss in Tüchern getrockneten. Sie haben einen Duft verströmt, so intensiv, das war herrlich. diese Dame hat uns alles genau erklärt, und immer mit Blümchen im Haar.

Auf der Anlage lauter verschiedene Bäume und Sträucher.

Hier ein Brotfruchtbaum

Ein noch sehr kleiner Mangobaum, aber schon übervoll mit Früchten.

….und bei der Weiterfahrt, immer wieder wunderschöne Buchten. 

Der Fare Potee, ein auf Pfählen über dem Wasser erbautes Versammlungshaus. Das Originalgebäude wurde während eines Zyklons 1998 zerstört, aber mit traditionellen Materialien wieder errichtet. Es beheimatet ein kleines Archäologisches Museum

Und noch was ganz kurioses, blauäugige Aale, riesengross, die als heilig gelten und von den Ortsbewohnern gefüttert werden. Es hat nur gewimmelt von diesen Aalen. 

Und dann ist unserem Guide ein Bild gelungen, nachdem er in das Flüsschen gestiegen ist…grandios…hier sieht man die blauen Augen richtig gut.

Bora Bora / Französisch Polynesien

Die „Perle des Pazifiks“ wie Kapitän Cook sie nannte, liegt 240 km nordwestlich von Tahiti. Sie misst knapp 39 qkm und zählt heute etwa      10.000 Bewohner, die sich auf die drei Dörfer Vaitape, Anau und Faanui verteilen.

Heute wollten wir mal kontrolliert nass werden! Baden und Schnorcheln stand auf unserem Programm heute!

Am Pier erwarteten uns gleich wieder so freundliche, zufriedene Menschen. Es ist einfach schön. Auch wenn wir unterwegs sind, überall winken sie uns zu. Ich habe hier noch niemand gesehen der unfreundlich wäre, jeder hat ein Lächeln für einen übrig. 

Dieser wunderschöne Blütenkranz hat mich sofort fasziniert, so liebevoll gemacht. Als ich sie fragte, ob ich sie fotografieren darf, ist das passiert

…….so schnell konnte ich gar nicht reagieren wie ich den Kranz auf dem Haupt hatte, und die Dame sich mit mir fotografieren lies.

Aber jetzt geht’s erst mal mit so einem Boot aufs Meer hinaus!

Unser Kapitän und zugleich Guide chauffierte uns singend zum Hafen raus, mit uns noch drei andere Boote.

Mit einem Affenzahn ging`s  auf Meer hinaus, und das Abenteuer lies sich gleich noch toppen. Ein Regenschauer, aber was für einer prasselte auf uns herab, wir waren trotz Dach gleich so richtig nass. Das Blöde war nur, wir hatten noch unsere Klamotten über dem Badesach an!!!! Und so wars gleich nix mit kontrolliert nass  werden 🙈 🙈

Stopp, bei den Stachelrochen, nur die Guide`s haben mit ihnen gespielt, aber es gibt immer irgendwelche, die meinen sie dürfen das auch!

 

Es gab dann noch Gelegenheit in einem Korallengarten zu schnorcheln. Leider sieht es auch hier nicht sehr gut mit den Korallen aus. Sehr viel kaputt!

….hier sind sie, Schwarzspitzenhaie und Zitronenhaie…….

…von den Guide`s angefüttert, einfach beeindruckend. Auch die Möven haben sich gefreut, wenn sie ab und zu einen Happen erhaschen konnten.

Auch unsere Stachelrochen gesellten sich dazu, da wo es was zu fressen gibt, ist immer was los!

🎼 Bora Bora Hey, Bora Bora in Tahiti hey🎶mein Paradies im Sommerwind, wo alle Menschen glücklich sind🎶

 

Nach diesen vielen tollen Eindrücken und Erlebnissen ankern wir vor einer kleinen Riffinsel (Motu)

Hier haben wir ein polynesisches Mittagessen eingenommen, ganz traditionell auf einem kunstvoll geflochtenen Palmblatt.

Wieder, mit musikalischer Begleitung, sehr schön. Hier hatten wir dann ca.2 Stunden Zeit und konnten noch ein Bad im Meer genießen. Heute hatten wir also keine Inselrundfahrt gemacht sondern eine „Inselumrundungsfahrt“. Wir sind tatsächlich um die ganze Insel rum gekommen was mit den schnellen Booten auch kein Problem war, und es hat tatsächlich nicht mehr geregnet!!!!

Moorea / Französisch Polynesien

Moorea zählt geographisch zu den Gesellschaftsinseln und ist von ihrer großen Schwester Tahiti nur durch eine Meerenge von 17 km getrennt. Auf der Landkarte gleicht Moorea einem Schmetterling oder einer Schwanzflosse eines Fisches. Der Inselname bedeutet „Moo-Rea“das übersetzt „gelbe Eidechse“ heißt. Moorea hat heute 11.000 Einwohner.

Schon bei der Hafeneinfahrt am frühen Morgen haben wir gesehen wie bergig die Insel ist. 

Auch hier, wurden wir wieder herzlich willkommen geheißen. Heute in roten Kleidern 

Wir sind mal wieder auf Inseltour unterwegs!

Die Einen lagern Ihre Autos im Garten

Die Andern begraben ihre Verstorbenen dort!

Eine protestantische Kirche. Überall auf den Südseeinseln gibt es jede Menge Kirchen. Katholische, Adventisten, Mormonen und sogar Zeugen Jehovas sind hier vertreten.

Es geht zu einem etwa 200m hoch gelegenen Aussichtspunkt.

Ein toller Blick auf die Cook`s Bay und die Opunohu Bay 

Der höchste Berg der Mount Tohivea 1207m ist auch auf der Münze drauf.

………..und dann dieser Blick……….SO, und ganz genau SO, sieht für mich Südsee aus…….grandios!!!!!!!

….und auch das….Wasserbungalow…nicht ganz günstig, aber bestimmt richtig toll, immer mit der Prise vom Meer!

Zum Schluss unseres Ausflugs ginge es noch zum „Tiki Village“ hier werden landestypische Souvenirs und Kunsthandwerk angeboten, was für die Inselbewohner einfach noch eine zusätzlich Einkommensquelle bedeutet, auf die sie dringend angewiesen sind.

Freiluft-Nähplatz, na Hanna, das wärs und noch kuschelig warm dazu!

Tillandsien in einer Fülle davon kann man nur träumen. Aber bei der Luftfeuchtigkeit braucht man keinen grünen Daumen.

Und hier wächst sie……….die wunderschöne Tahitiperle!!

 

 

Stress ist auf dieser Insel ein Fremdwort!!!

Und für mich ist Moorea die schönste der Südseeinseln die ich bis jetzt gesehen hab.

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