Wochen-Ende Südtirol

So, diese Woche ging wieder viel zu schnell zu Ende. Es war wieder richtig schön, wir haben unsere körperlichen Grenzen ausgelotet, haben geschwitzt und gepustet und waren jeden Abend zufrieden. Hatten schöne Begegnungen und waren/sind einfach dankbar  dass wir sowas überhaupt machen konnten, weil das einfach nicht selbstverständlich ist.

Ja, und jetzt geht es mit riesen Schritten auf das zu weshalb wir unseren Reiseblog überhaupt angefangen haben, unsere Weltreise. Als vor knapp zwei Jahren Gebhard`s Bruder uns dazu animiert hat, sowas zu machen, war das noch sooo weit weg. Mein Spruch damals“..so Gott will, und wir gesund bleiben“ und es sieht so aus als ob Er will.  Also, der nächste Beitrag den Ihr von uns lesen werdet wird auf jeden Fall auf dem Schiff geschrieben. Also bis dann!!!!!!

 

Ausklang

Letzter Tag ist gleich Ruhetag! Man spürt es schon wenn man eine Woche  jeden Tag unterwegs war, und heute haben wir uns das gegönnt. Aber ein kleiner Spaziergang musste dann doch sein.

Ein Besuch bei den Lamas mit dehnen wir ja letztes Jahr einen Ausflug gemacht haben.

 Ich „Malou“ bin immer noch der Kleinste.

Manolo, ganz schön gewachsen,

und fühlt sich richtig wohl

Marlon ist immer noch Chef

So langsam bekommt alles eine wunderschöne herbstliche Farbe.

LAASER Marmor im Hotelgarten

Und was man noch so alles entdeckt bei einem kleinen Spaziergang.

neuer Versuch!!!

Heute morgen war das Wetter sehr durchwachsen, und eigentlich wollten wir zur Meraner Hütte, aber irgendwie hat der Schwung gefehlt. Aber wir haben uns gesagt, zu Hause, im Hotel wird es auch nicht besser….das Wetter…. also los!!!

Als wir mit der Bahn oben angekommen waren sah man dass in den Tälern noch der Dunst drin hing aber es doch besser wurde, es war allerdings ganz schön kühl,  auf fast 2000 m. Also los dann mal Richtung Waidmann Alm, da musste man vorbei zur Meraner Hütte.

wir hatten sie schon im Blickfeld!!!!!

die Waidmann Alm von letztes Jahr war auch noch da.

der Himmel hat immer wieder aufgerissen um gleich wieder zuzumachen, dazu kam ein pfiffiger Wind auf und wir verquatschten uns mit einem Ehepaar aus Bayern, die sich riesig gefreut haben dass wir mit ihnen wieder zurück gelaufen sind. Auch egal waren eh zu spät dran.

hier hat man das gesamte Wetter auf einem Bild. War trotzdem schön wir haben was getan und waren doch insgesamt ca.vier Stunden unterwegs. Mal sehen ob wir noch einen Versuch starten zu dieser Meraner Hütte.

Knottnkino

Knottnkino:

„Knottn“, ein Begriff des Südtiroler Dialekts, bedeutet soviel wie Fels. Die rötlichen, ausgewaschenen Felsen entstanden aus Lava und vulkanischem Ascheregen. Eine in Südtirol einzigartige Formation, ebenso einzigartig wie das zwischen Hafling und Vöran darauf eingerichtete Naturkino.

oh je, hier rauf müssen wir, auf diesen Roten, Riesen, Brocken !!!!!!        Ja dann, nix wie los, ich schwitz jetzt schon!!!!

Am Anfang ging es kurz durch ein Waldstück, dann ziemlich lang eine Strasse bergauf. Dann wieder durch den Wald und zwar ziemlich steil. Oben angekommen, wunderschön zu laufen, eben über weichen Waldboden und Moos. Am liebsten hätte ich mich einfach hingesetzt und genossen, aber wir wollten ja ins Kino!!

….und was ist das!!! Mitten im Wald ein Verkehrszeichen das ich noch nie gesehen hab, und auch nicht weis, was es bedeuten soll!!!!

Das Kino war gut besucht, wo immer die Leute auch hergekommen sind, wir haben gar nicht so viele gesehen unterwegs.

Mit 30 Stühlen aus Edelstahl und Kastanienholz, angeordnet wie Kinostühle, hat der Künstler Franz Messner hier einen Ort geschaffen, eben das Knottnkino, an dem der Zuschauer bequem und in aller Stille das atemberaubende Panorama genießen kann.

grandioser Ausblick, rechts die Texelgruppe und Meran

ganz im Hintergrund in der Mitte die Ötztaler Alpen

und genau unter uns der Ort Burgstall.

Nachdem wir so eine Weile Film geschaut haben sind wir, voller schöner Bilder im Kopf wieder den gleichen Weg zurück durch den wunderschönen Wald.

Auf Sissi´s Spuren

Heute morgen als wir aufgewacht sind, haben wir festgestellt dass es des Nachts geregnet hat. Der Himmel war zu, von Sonne weit und breit nix zu sehen. Also beschlossen wir es langsam angehen zu lassen. Um die Mittagszeit wurde es richtig schön, dann sind wir los zu den Gärten von Schloss Trauttmansdorf.

Als 1846 Joseph von Trauttmansdorff, ein Graf aus der Steiermark, in die junge Kurstadt kam, erwarb er das halb verfallene Gebäude seiner Verwandten und ließ es in neugotischem Stil ausbauen. Seit damals ist das Gebäude unter dem heutigen Namen bekannt. Es gilt als frühestes Beispiel einer neugotischen Burg in Tirol. Berühmtheit erlangte Schloss Trauttmansdorff 1870 als Feriensitz von Kaiserin Sissi und ihren Töchtern Gisela und Marie Valerie. Es folgte ein zweiter Kuraufenthalt Kaiserin Sissis im Jahr 1889. 1899 wurde unter Baron Friedrich von Deuster ein Saal im Neorokoko-Stil hinzugefügt. Nach den beiden Weltkriegen verfiel Schloss Trauttmansdorff zusehends, bis es in den Jahren 2000-2003 renoviert wurde.

Ein Garten wo man sich wirklich stundenlang aufhalten kann. Eine Vielfalt  von verschiedenen Pflanzen, verschiedene Themenwege man wusste fast nicht was man zuerst machen soll.

 

Die wird im Winter ziemlich eingepackt, dass sie ja nicht zu Schaden kommt.

Kakteenblühten die ich noch nie gesehen hab.

Ein Irrgarten

und Tiere gab es auch einige, Eingesperrte und Wilde!

………..und morgen wird wieder gewandert!!!!

Chalet „M“ Alm

ein wunderschöner Tag beginnt und ich hab gleich das passende Motiv auf der Hotel Terasse entdeckt.

immer wieder entdecke ich im Hotel so liebevoll dekorierte Teile

da hat sich gleich einer mit Moritz dem Hotelhund angefreundet.

Unser Hotelchef hat eine Wanderung angeboten zu seiner Alm mit Wanderführer. Das war uns aber einfach zu anstrengend, so sind wir wie letztes Jahr mit ihm im Auto raufgefahren. Er musste, da noch ein Mittagessen dabei war, eh die ganzen Sachen rauf transportierten. Während er alles vorbereitet hat haben wir eine schöne Wanderung gemacht.

 

Pünktlich zum Mittagessen noch bevor die Anderen ihren Aufstieg geschafft haben, sind wir wieder vor Ort eingetroffen.

Alles war schon so schön hergerichtet, und das war nur die Vorspeise das Versucherle. Anschliessen gab es Gegrilltes und die verschiedensten Salate. War richtig lecker.

Und zum Schluss gab es vom Chef „Michi“ noch einen leckeren Schnaps aus einer sehr originellen Flinten-Flasche.

Ein richtig schönes Fleckchen zum verweilen und geniessen.

Aber dann kam der Heimweg, den wir NICHT mit dem Auto machen wollten. Der hatte es ganz schön in sich! Zuerst ging es ziemlich steil nach unten, und dann auf der anderen Seite des Tales wieder nach oben. Aber so haben wir es ja gewollt.

Ein richtig schöner Tag, der Muskelkater hat sich nicht gebessert, und wir sind immer noch zu langsam. Grundsätzlich brauchen wir immer eine Stunde weiter. Angegeben Zeit 1.40 Stunden, wir wieder 2.40, aber was soll`s, wir waren auf jeden Fall am Abend glücklich und zufrieden.

Zuegg-Hütte 1766 m

Heute wollten wir es langsam angehen lassen, sozusagen akklimatisieren. Also ging es heute morgen los mit dem Bus nach Falzeben.

 

Kuh „Elsa“ hat uns gleich empfangen, war grad auf dem Weg in den Stall zum Melken.

Leicht bewölkt, das richtige Wetter zum Wandern. Mit der kleinen Seilbahn ging es dann weiter auf 1900 m Höhe. Von hier aus wollten wir zur Zuegg-Hütte. Eine leicht gemütliche Strecke, eher eben und nach unten.

oben kam auch gerade die grosse Seilbahn an, die in Meran unten ihren Start hat

da war unsere winzig, dafür muss man nicht warten die läuft immer den Ring rum

an der Rotwandhütte vorbei ging es unter einer Bobbahn durch Richtung Zuegg-Hütte

in einem Affenzahn ging es die Bahn herunter, den Kids hat es sichtlich Spass gemacht!!!!

Nach ca. einer Stunde erreichten wir unser Ziel. Eine wirklich sehr schöne Hütte. Lt. Urlaubsinfo lebt der Wirt seit seinem 4. Lebensjahr hier. Er hat sie in den letzten Jahren umgebaut und mit viel Liebe zu dem gemacht was sie heute ist. Ein gemütlicher Treffpunkt für Wanderer und Familien, und im Winter für Skifahrer und Rodler.

so, aber jetzt gibt es erst mal eine Marend, eine deftige Tiroler Pause

alles ist sehr liebevoll selbst gemacht

so jetzt müssen wir uns aber auf den Heimweg machen. Und wenn man hinauf geht oder fährt muss man bekanntlich auch wieder runter. Ganz mutig haben wir beschlossen zurück zu laufen, es geht ja runter!!! Wenns aufsteigen machmal ganz schön anstrengend ist so kann das Absteigen unter Umständen noch schwieriger werden, zumal wenn es zwei Stunden runter geht!!! Da spürt man dass man Waden, Knie und ein Kreuz hat. Aber nicht aufgeben, es soll gut sein wenn man weiter macht. Morgen geht es auf die Alm die zum Hotel gehört.

Alle unbekannt verzogen !!

Hafling/Avelengo

Bevor es für sehr lange Zeit aufs Wasser geht wollen wir nochmal die Berge spüren, und vor allem den wunderschönen Herbst in Südtirol geniessen. Über Ulm, Kempten, Landeck ging es über den Reschenpass Richtung Meran.

Der Reschensee:
Der Reschensee in der Gemeinde Graun ist 10 km² groß, hat einen Umfang von 15,3 km, eine maximale Tiefe bei Vollstauung von 45 m und ein Wasserfassungsvermögen von 120 Mio. m³. Bei der Seestauung des Reschensees im Jahre 1950 wurde das gesamte Dorf Graun und ein Großteil des Dorfes Reschen in den Fluten des Stausees versenkt. 163 Häuser wurden zerstört und 523 Hektar an fruchtbarem Kulturboden überflutet. Heute zeugt nur noch der aus dem Reschensee ragende Kirchturm vom versunkenen Alt-Graun.

Der Glockenturm der ehemaligen Pfarrkirche St. Katharina, der bereits im Jahr 1357 eingeweiht worden war. 2004 wurde der Turm unter Denkmalschutz gestellt.

Hier in Meran in alt- ehrwürdigen Gebäuden ist die Brauerei Forst untergebracht, eine der schönsten Brauereien Italiens.

und abends im Hotel kam es hier aus dem Hahn. Und wir haben es natürlich probiert!

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