Ishigaki / Insel Saki / Japan

Auf Ishigaki-jima, der drittgrößten Insel innerhalb der japanischen Präfektur Okinawa, ist die südlichste Stadt des Landes.

Ein kleiner Ausflug in die Natur. Da die Insel nur 35km lang und 20km breit ist, problemlos zu bewältigen. Ishigaki wird auch Hawai Japans genannt. Und das hat man gleich gesehen. Alles üppig grün und überall hat es geblüht.

Hier wird viel Zuckerrohr angebaut.

Und vor allem Reis. Der Reis von hier ist sehr gefragt, weil er eine sehr gute Qualität hat, und dementsprechend hoch ist auch der Kilopreis.

 

Ein Korallenbaum, der übrigens in Japan, nur hier zu finden ist!

Und was verbirgt sich denn für ein schönes Plätzchen, hinter dem dichten Blätterwald???

Der wohl bekannteste Strand der Insel, die Kabira Bay. Das verlockende türkisfarbene Wasser der mit dicht bewaldeten Eilanden gesprenkelte Bucht eignet sich wegen der starken Strömung nicht zum Schwimmen.

Dafür schwimmt was ganz Anderes hier……Muscheln…..hier werden auch die schwarzen Perlen gezüchtet!!!

Und ein kleiner Tempel muss natürlich auch hier sein, an diesem wunderschönen Ort. Aus Respekt vor den Menschen die dort  im Gebet vertieft waren habe ich nur den Eingang fotografiert.

Noch einen Abstecher zum Grabmal Tojinbaka,  erinnert an 400 Chinesen, die 1852 bei einer Rebellion auf einem nach Amerika segelnden Schiff in der Nähe von Ishigaki ums Leben kamen.

Angegliedert noch ein schöner Park. Das ganze wurde 1971 errichtet, und steht für eine internationale freundschaftlichen Beziehung zwischen allen Ländern.

Zum Schluss besuchten wir noch einen kleine Weberei Manufaktur, die sich in mitten einer wunderschönen Gartenanlage befand.

Hier wurden früher die Gürtel für die Kimonos gewoben, heute werden auch noch andere Sachen hergestellt wie Taschen, Tischläufer und Deckchen usw. und immer mit dem selben Muster. 

Die Baumwollfäden werden nach dem Färben, hier im Freien getrocknet.

Das war nun unser letzter Tag in Japan!!

Der Kreis hat sich nun geschlossen, wir lassen die südlichste Spitze von Taiwan hinter uns wo wir am 1o. März in Kaohsiung angelegt haben. Die 4. Etappe ist nun auch beendet. Die Zeit fliegt dahin!!!

Miyazaki (Aburatsu) / Japan

Die Stadt Nichinan, ist 1950 aus der Zusammenlegung der Gemeinden Aburatsu, Obi und Gotanda entstanden. Und hier hat unsere MS Albatros angelegt, ca. drei Kilometer ausserhalb der Stadt.

Seitdem der Hafen erweitert wurde, können nicht nur Handelsschiffe anlegen, sondern auch Kreuzfahrtschiffe. Und die MS Albatros ist auch hier, zum ersten Mal, und da war schon mächtig was los im Hafengelände. Stände wurden aufgebaut, überall waren Lautsprecher installiert die auch einiges an Musik von sich gaben, und überall wuselte es von Fotografen selbst das japanische Fernsehen war hier!! Wir machten uns mit unseren Bekannten, Susanne und Manfred mit dem Pendelbus auf in die Stadt. Neuer Versuch japanisch Essen.

Da wir uns vorher noch ein wenig umschauen wollten haben wir dieses Lokal entdeckt. Richtig japanisch!!! Aber keine Verständigung möglich, keine Bildchen wo man hätte sehen können was man bestellen kann! Also haben wir lieber den Tipp unserer netten Dame angenommen.

Im Touristenzentrum erkundigte sich Manfred, wo man hier gut japanisch essen kann. Eine sehr nette Dame hat uns auch gleich einen Geheimtipp gegeben. Na, das war doch schon etwas.

Mit dem Taxi ging es zum Lokal. Running Sushi war angesagt. Unsere nette Dame hatte es uns zuvor noch auf japanisch, auf den Stadtplan geschrieben

Dieser Tisch wurde uns zugeordnet, und nun wurde erstmals alles genau angeschaut, was da so alles rumstand. Während dessen liefen im Hintergrund schon die leckersten Sachen auf einem kleinen Band vorbei.

Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten hatten wir es im Griff. Man konnte sowohl vom Band nehmen oder aber über einen kleinen Bildschirm was Spezielles bestellen. Jetzt konnte es los gehen.

Wir haben alles ausprobiert, es war einfach klasse, und dazu hatten wir jede Menge Spass.

Zu guter Letzt sah es dann so, auf unserm Tisch aus. Wir waren pappsatt!! Und der Preis dafür, umgerechnet 50 Euro, für uns vier!

Beim Verlassen des Lockals haben wir den netten Roboter entdeckt. Den hätten wir eigentlich bedienen müssen als wir rein kamen. Der weist einem nämlich einen Tisch zu und verbeugt sich dabei höflich. Aber es hat auch ohne geklappt. Übrigens waren wir in dem Lokal die einzigen Ausländer. Es war ein richtig tolles Erlebnis. Danke, Susanne und Manfred dass ihr mitgekommen seid.

Verabschiedet wurden wir mit einen kleinen Konzert und Feuerwerk!

Osaka / Japan

Osaka, liegt an der gleichnamigen Bucht auf der Insel Honshu und bildet als die mit rund 2,5 Mio. Einwohnern drittgrößte Stadt Japans gemeinsam mit Kobe ein wichtiges Handeslzentrum. 

Osaka begrüßte uns mit einem wunderschönen Sonnenaufgang.

Da erscheint sogar das Riesenrad im Hafen, in einem ganz besonderen Licht.

Genug gefaulenzt….unser Ausflug heute, Berg Rokko und Sake Brauerei. Wir lassen Osaka hinter uns.

Kobe ist unser Ziel, die Stadt mit etwa1,5 Mio Einwohner, ist für sein Rindfleisch (Koberind) und den zweitgrößten Handelshafen Japans bekannt. Leider haben wir nicht einmal so ein Rind gesehen. Kobe wurde nach seiner Zerstörung im 2.Weltkrieg wieder errichtet. Im Januar 1995 wurde es jedoch Opfer eines schweren Erdbebens, wurde aber wieder vollständig aufgebaut.

Die Hakutsuru-Sake-Brauereri wurde 1743 gegründet. 

Im Museum wurde die Geschichte der Reiswein Herstellung gezeigt. Wir haben Wissenswertes über die japanische Trinkkultur des Sake erfahren. Es ist ein aufwendiges Verfahren, aber einfach gesagt wird sie aus Reis,Wasser Milchsäure, und Hefekonzentrat hergestellt. Das klare oder weißlich-trübe alkoholische Getränk enthält ca.15–20% Alkohol.

Zum Abschluss gab es dann noch eine kleine Verkostung! Sehr gewöhnungsbedürftig!😣Also das Getränk aus Trauben oder Hopfen schmeckt uns wesentlich besser! 😉

Weiter zum Berg Rokkok, der Hausberg Kobes ist die höchste Erhebung eines 30 km weiten Gebirgsmassivs. Die Rokoko Garden Terrace in 931m Höhe gelegener Aussichtspunkt.

 

Und man glaubt es nicht…

diese HEIDI verrückten Japaner!!

Gleich ein riesengrossen Plakat mit Werbung für Schweiz..

und Heidi und Jodelmusik..

und das mitten in Japan auf der Insel Honshu.

Und alles was dazu gehört!!!

Mit Berg!!

Künstlicher Ski-Piste!!

Bernhardiner, Schäflein oder Geisse, wie das in der Schweiz heißt und natürlich Heidi und Peter!! 🤣

Das Rokko-Shidare Observatory, von hier oben sollten man einen großartigen Blick über die Bucht von Osaka haben.

Leider war das nicht der Fall, das Wetter hat einfach nicht mitgespielt, es war alles sehr dunstig. Und der Blick zur nächsten Insel Awaji blieb uns verwehrt.

Mit dieser Standseilbahn ging es dann ganz gemächlich den Berg wieder herunter. 

Auf der Rückfahrt dann noch ein Blick auf das entstehende Gelände für die Weltausstellung die 2025 hier in Osaka sein soll. Die ersten interessanten Türme stehen schon.  Könnte von Hundertwasser sein!!

Gegenüber von unserer Anlegestelle war eine Einkaufspassage und da wollten wir noch ein wenig bummeln. Und wie bei uns gab es da auch was zu Essen. Also liesen wir uns auf das Abenteuer japanisch Essen ein. Mit  Bildchen deuten und  ein paar Brocken englisch, das die auch kaum verstehen, haben wir es dann doch geschafft. 

Hat echt nicht schlecht geschmeckt, aber ich glaube da ist noch Luft nach oben. Wir legen ja noch zwei mal in Japan an, dann können wir es nochmal versuchen.

Nagoya / Japan

Nagoya, mit 2,3 Mio. Einwohner, viertgrößte Stadt. Bereits in den 1930er Jahren war Nagoya das industrielle Zugpferd des Königreichs und Sitz bekannter Firmen wie Toyota, Honda und Mitsubishi, doch damit leider ein Ziel für Luftangriffe der Amerikaner im Zweiten Weltkrieg. Nach dem Krieg wurde Nagoya erneut schnell zum Industriezentrum.

Durch eine lange Bucht, die Ise Bay ging es vorbei an Suzuka, bekannt bei den Formel 1 Fans, und gegenüber dem Internationale Airport auf einer angeschütteten Insel, und einem riesigen Industriegebiet, in den Hafen von Nagoya. 

Eine richtig schöne Hafenanlage, mit einem Park direkt an der Pier, ein außergewöhnliches Hafengebäude mit einer Aussichtsplattform. Ebenfalls im Hafengebiet ein Vergnügungspark mit Riesenrad. Aber wir hatten heute absolut keine Lust irgendwas zu unternehmen. Man braucht auch mal Zeit zum Faulenzen, und das haben wir getan.

Es war schönes Wetter, aber doch noch ein wenig kühl. Ein paar Runden auf dem Oberdeck, zum die Aussicht geniessen und frische Luft zu schnappen das hat dann auch gereicht.

Und dann Mittags beim Auslaufen die Überraschung! Eine Trommler-Gruppe, die haben glaub fast 20 Min. zum Abschied gespielt, und eine ganze Menge Japaner mit Fähnchen. Ja…die MS Albatros hat zum aller ersten Mal in Nagoya angelegt. Da war auch morgens schon eine ganze Delegation an Bord. 

Dieses riesige Frachtschiff hat den Bauch voll….nämlich mit Autos!

Und erst beim Auslaufen haben wir gesehen, wie viel Autos hier gelagert werden. Immer wieder neue Flächen tauchten auf.

Unser nächstes Ziel Osaka

Yokohama / Japan

Nachdem wir Wladiwostok verlassen haben, sind wir wieder ins Japanische Meer, Richtung Osten. Ein Tag auf See, und in der Nacht darauf durchquerte unsere MS Albatros die Tsugaru-Straße.                 Die Tsugaru-Straße (jap. 津軽海峡 Tsugaru-kaikyō) ist eine Meerenge zwischen den Inseln Honshu und Hokkaido im Norden Japans. Sie verbindet das Japanische Meer mit dem Pazifik. 

Noch ein Seetag. Da wir sehr stürmische See hatten und Windgeschwindigkeit, teilweise der Windstärke 10, kamen wir mit knapp 3 Std. Verspätung in Yokohama an. Es regnet!!!!!

Unter dieser Regenbogen Brücke, so heißt sie nämlich, mussten wir durch. Ein paar kräftige Huptöne unserer Albatros, und die kleinen Fischerboote, die den Eingang versperrten, flüchteten in alle Richtungen, vor ihrer grossen Schwester.

Yokohama, Japans zweitgrösste Stadt, steht als Hafen im Dienst von Tokio. Die Beiden sind nur 30 km voneinander entfernt. Moderne Bürogebäude und Kaufhäuser gleich am Hafen. Obwohl die Stadt 3.7 Mio. Einwohner zählt sieht man wenig Wolkenkratzer. 

Immer noch sehr trüb, aber es hat zu regnen aufgehört. Wir machten uns auf zu Japans Hauptstadt Tokio. Wieder über ein Gewusel von Strassen und Brücken….untendurch und obendrüber.

Der 1958 errichtete und 333m hohe Tokyo Tower ist höher als sein Vorbild , der Eifelturm.

Tokyo Sky Tree, 634m hoch, welthöchster Fernseh-und Rundfunkturm.

Vorbei an sehr vertrauten Namen…..

…sehr modernen Geschäften…..

..und bunt zusammengewürfelten Häuserfronten, geht es weiter zu einem Schrein.

Der Meiji-Jingu-Schrein, der 1920 gegründete Schrein , eine der heiligsten Pilgerstätten Japans. Dementsprechend war auch wieder mal der Andrang. Zwei monumentale Tore aus Zypressenholz führen in einen Park mit mehr als 10.000 Bäumen.

„Schrein“ heisst es beim Shintoismus                         „Tempel“ heisst es beim Buddhismus 

In Japan haben immer mehrere religiöse Glaubensformen nebeneinander bestanden. Die wichtigsten sind der Shinto der sich von der japanischen Urreligion herleitet, und der Buddhismus der Japan im 5. oder 6. Jahrhundert erreichte. Heute gehören über 80 % der Japaner beiden Hauptreligionen gleichzeitig an.

Unser Guide zeigte uns die rituelle Waschung vor dem Gebet. Für uns Christen schon etwas befremdlich, aber echt interessant.

Diesen Schrein besuchen die Japaner bei wichtigen Ereignissen, z. B. lassen Junge Paare ihre Ehe segnen.

Und wir hatten mal wieder Glück!!!

Kampferbäume die nebeneinander wachsen, deswegen kunstvoll verbunden.

Holztäfelchen mit Gebeten drauf für alle möglichen Anlässe.

Und immer wieder nette junge Damen, in ihren wunderschönen Kimonos, die sich gerne haben fotografieren lassen, wenn man sie fragte.

Und vor dem Schrein, Opfergaben, lauter Sake-Fässchen. Nicht ohne Eigennutz!! Auf jedem Fässchen steht der Name der Brauerei! 

Das Edo-Tokyo-Museum war unser nächstes Ziel. Im Inneren kann man verfolgen, wie sich Tokio seit seiner Gründung als bescheidenes Fischerdorf(Edo) zur faszinierenden Metropole von heute entwickelt hat.

Durch die Stadt ging`s zum Schluss noch zum buddhistischen Asakusa-Kanton-Tempel, und da war was los! Menschen dicht an dicht!

Durch dieses Gewühl mussten wir durch. Am liebsten wär ich beim Bus geblieben, aber der war auf der anderen Seite, also blieb nix anderes übrig..Augen auf und durch..Unser Guide in einem rassanten Tempo, und wir hinterher, bis ich sie ausgebremst habe, denn sonst wären garantiert nicht alle 30 Personen angekommen.

Auch hier wieder wunderschöne blühende Kirschbäume.  Von hier aus hatten wir eine Stunde Zeit um uns frei zu bewegen. Kein Problem wir wussten ja jetzt wo wir hin mussten. Und dann haben wir uns ins Gewühl gestürzt. 

Und dann hat einer was entdeckt…und das wurde probiert!!

 Na, ob das wohl schmeckt??

Unser Guide sagte uns nachher dass, das Reismehlkugeln, die mit Zuckerwasser bepinselt sind. Na, ja gewöhnungsbedürftig, ich habs auch probiert hat sich ziehen lassen wie Kaugummi.

So langsam wurde es dann Zeit uns auf den Weg zu unserem Schiff zu machen.

Gib Speed, Junge…aber ich glaube wir nehmen doch besser den Bus sonst sind wir bis zum Auslaufen nicht auf dem Schiff!

Wladiwostok / Russland

Wladiwostok ist die Hauptstadt der Provinz Primorje und Russlands wichtigste pazifische Hafenstadt. Sie breitet sich zwischen den Hügeln  an der Bucht des Goldenen Horns aus.

Wir sind nun am nördlichsten Punkt unserer Reise angelangt. Dies war der Empfang, ein paar Kriegsschiffe, der Himmel bedeckt und nur noch 6 Grad, es ist Winter…sagte unser Guide. 

Gleich hinter dem Hafengebäuden der Bahnhof, Endstation der Transsibirischen Eisenbahn, die von Moskau einen Strecke von 9288 km zurücklegt. Durch diese Transsibirische Eisenbahn erlebte Wladiwostok ab 1903 wirtschaftlichen Aufschwung.

Wir waren zu einer Stadtrundfahrt unterwegs, da hier ein Landgang nur in Kombination mit einem Ausflug möglich war. Das wurde so organisiert sonst hätte jeder Einzelne ein Visum für einen Tag gebraucht. Wir wurden, auch wenn der Weg von einer Sehenswürdigkeit zur anderen, oft nur ein paar Minuten dauerte, immer mit dem Bus hin und hergefahren. Strenge Regeln!!!

Zuerst ging es zum zentralen Platz von Wladiwostok. Ein Monument das die militärische Stärke des Sowjetstaates präsentiert, mit dazugehörender orthodoxen Kapelle.

Das U-Boot-Denkmal >S56<, ein U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg, heute ein Marinemuseum.

Die lutherische Paulskirche, die älteste unbeschädigt gebliebene Kirche der Stadt. Sie wurde 1907 von dem deutschen Architekten Georg Junghändel erbaut. 

Neben all den russischen Schriften ein vertrauter Anblick, die deutsche Flagge und ein Bildnis von diesem bekannte Mann hier.

Dieses fröhliche Bild an der tristen Kirchenmauer, zeigt an dass hier immer wieder Konzerte stattfinden

Zum asiatisch-pazifischen Gipfeltreffen 2012 wurde diese Solotoi-Brücke über das Goldene Horn gebaut. Sie ist 2100m lang und die Durchfahrtshöhe beträgt 64m.

Anschliessend besuchten wir noch ein Orthodoxes Gymnasium, das eine Lehreinrichtung moderneren Art darstellt. Zusätzlich zu den üblichen Fächern werden Theologie und Slawistik unterrichtet.

Wir durfen in die Schulklassen, und erfuhren einiges über die Entstehung der Schule und den Schulalltag der Kinder.

Mit zwei Liedern hießen uns die Kinder willkommen. Es ist hier Pflicht, die Jungs in Anzug und die Mädels Kleid mit Schürze. Da gibts wenig Neid, wer welche Markenklamotten an hat und wer nicht.

Ob sie die Schleifen im Haar nur heut wegen unserem Besuch hatten?  Oder auch vielleicht nur der Chor.

Das war eine ganz Kesse, die hat mir noch zugewickt über den Arm der Lehrerin.

 

Klassen mit ca.10 Kinder….

bei uns nicht vorstellbar.

Dazu gehört noch eine Orthodoxe Kirche, die aber leider wegen Renovierungsarbeiten, wegen des bevorstehenden Osterfestes geschlossen war.

Die Kirche wird schon 4 Jahre renoviert, soll aber dieses Jahr fertig werden, und ist dann die Stadtkirche von Waldiwostok.

Strand gab`s hier auch!

Und noch eine Runde mit dem Bus um den Bahnhof, dass wir den auch von der andere Seite gesehen haben. 

Aussteigen durften wir ja nicht, wenn wir nicht hierbleiben wollten! 🙈

Jetzt aber nix wie weg bevor der Kübel noch zu brennen anfängt!! Das gestaltete sich allerdings, doch noch etwas schwierig, da zu dem Zeitpunkt als wir auslaufen wollten noch jede Menge russische Beamte an Bord waren, die noch unsere gesamten Pässe ausstempeln mussten. Eineinhalb Stunden Später war es dann soweit!!!

Do svidaniia Wladiwostok

Busan / Südkorea 🇰🇷

Busan ist nach der Hauptstadt Seoul die zweitgrößte Stadt Südkoreas und liegt am südöstlichen Ende der Koreanischen Halbinsel an der Mündung des Nakdonggang ins Japanische Meer, mit rund 3.4 Mio. Einwohner.

Heute ging es zu der, mitten in herrlichen Pinienwäldern gelegenen, buddhistischen Beomeosa-Tempel-Anlage, am Hang des Berges Gemjeong. Seine Gründung geht auf das Jahr 678 zurück, und zählt zu den schönsten Tempeln Koreas. Zu seiner Blütezeit lebten hier über 1000 Mönche.

Es ging sehr steil den Berg hinauf, später über ziemlich steile Stufen. Rechts und links Säulen auf denen die Nahmen der verstorbenen Möche eingraviert sind. Diese befinden sich alle auf Schildkröten, die hier symbolisch, langes Leben bedeutet!

Durch verschiedene Tore und Eingänge ging es zu verschiedenen Tempelgebäuden, die übrigens alle ohne Nägel gemacht sind. 

Heute leben hier noch ca. 100 Mönche, und es kommen hierher auch gläubige Buddhisten zum Gebet.

Auf dem Rückweg den Berg herunter haben wir sie dann entdeckt…die ersten Kirschblüten…wie schön.

Es geht wieder zurück in die Stadt, über diese riesengrosse Gwangan-Brücke, von der man unsere MS Albatros sehen kann.

Die Wohnungspreise hier in dieser Anlage 87 quadratmeter umgerechnet 1Mio EURO

Von weitem sieht man schon unser nächstes Ziel!!

 

Ein sehr krasses Kontrastprogramm, vom Geistigen zum Leiblichen. Der Jagalchi-Fischmarkt, der größte in ganz Nordostasien. Er zählt zu der Hauptattraktion für die meisten Besucher Busans. Die Fischer von Busan bringen schon vor Sonnenaufgang ihren Fang hierher.

Frischer geht es nicht. Was mir aufgefallen ist, die meisten Verkäufer waren Frauen, die alle gut angezogen und geschminkt waren.

Vor der Fischhalle dann eine Art Bauernmarkt.

Luft im Bauch..

..hat die Muschel jetzt auch!

Heute mittag sind wir über diese Brücke gefahren, heute Abend fahren wir unter ihr durch, ins Japanische Meer Richtung Wladiwostok.

Insel Jeju / Südkorea 🇰🇷

Jeju-si ist die Hauptstadt sowie gesellschaftliches und wirtschaftlichen Zentrum der Insel-Provinz Jeju-do, bestehend aus gleichnamiger und mit Abstand größten Insel Südkoreas. Lt. Reiseführer: Von Seoul ist es nur eine Flugstunde bis zur Insel Jeju. Aber vom Festland ist sie so verschieden, daß sie auf dem, Mond liegen könnte. Ihre Kultur geht bis auf die Mongolenzeit im 13. und 14.Jh.zurück.

Wir wollen heute zum Hallim Park, eine Stunde weg vom Hafen.

An der Küste entlang, fast nur Lavagestein.

Was sehr auffällig war, es wird hier sehr viel angebaut. Felder alle in Parzellen eingeteilt, es gibt kaum Land das brach liegt. Und immer wieder auf den Feldern Menschen die arbeiteten. Es beginnt hier so langsam das Frühjahr.

Lt. unserem Prospekt ein wunderschöner Park. Die Enttäuschung war sehr groß als wir ankamen, wir hatten nicht bedacht dass gerade der Frühling hier beginnt, und dementsprechend lag so manches noch ein wenig im Winterschlaf. Aber so ist es, man macht auch mal einen Fehlgriff beim Ausflug. Also machten wir einen gemütlich Spaziergang die nächsten 1 1/2 Stunden. 

….und dann blühte doch noch was…..Kamelien grad am aufgehen….

Magnolien

Der scheint sich zwischen den aufgehenden Osterglocken auch wohl zu fühlen.

Es waren noch drei kleine Höhlen dort, nichts spektakuläres, wir sind eben verwöhnt, von Neuseeland`s Glühwürmchengrotte.

 

Tat uns glaub auch mal ganz gut, so gemütlich im Park spazieren zu gehen, ohne aufzupassen was der Guide uns erzählt!

Shanghai / China 2.Teil

Gleich nach dem Mittagessen ging es zu Fuss nur ein paar Straßen weiter zu einer Seidenspinnerei. Eine Dame die ganz gut deutsch konnte hat uns genau  erklärt, wie das funktioniert. Der Seidenspinner oder Maulbeerspinner ist ein ursprünglich in China  beheimateter Schmetterling. Die Seidenraupe ist die Larve des Seidenspinners.

Die Larve verpuppt sich, sie spinnt einen Kokon um sich herum. Das sieht dann so aus, eine weiße Kugel aus Seidenfäden.

Die Fäden sind kaum sichtbar aber sobald sie trocken sind, sind sie so stabil das man sie nicht zerreissen kann

 

..mit einem kleinen Besen wird einmal in den Kokons, die im Wasser liegen gerührt und dann verfängt sich der Anfang der Seidenfäden in den Borsten.

Es werden dann mehrere Fäden zusammengesponnen..

Es kommt auch vor dass sich mehrere Larven in einem Kokon befinden, die müssen dann von Hand aufgemacht werden und dieses dicht ineinander geflochtene Seidenfädengewirr ( da findet man keinen Anfangsfaden )wird über so einen Bügel gezogen.

Übrigens ,wo es eine Seidenproduktion gibt, werden die in den Kokons enthaltenen Larven des Seidenspinners nach dem Kochen der Kokons als Nahrungsmittel weiterverwertet.

Diese getrockneten Hüte werden ausgezogen, und mehrere Lagen übereinander geschichtet. Das wird dann für Kissen-oder Deckenfüllungen verwendet. 

Nach diesem Besuch bei der Seidenspinnerei, das genaue Gegenteil…HighTech pur.. Wir fahren nach Shanghai Maglev Longyrang, zur Transrapid-Haltestelle, hier mit dem englischen Begriff Maglev bezeichnet. Die in Kooperation mit Deutschland gebaute Magnetschwebebahn fährt seit 31.12.2002 in 8 Min.von Longyrang zum Flughafen.

Eigentlich sollte 431km/h auf dem Display stehen, aber aus Kostengründen wird nur zu bestimmten Zeiten so schnell gefahren. Da wir Dank unserer Verspätung heute morgen, zu spät kamen, eben nur 301km/h

Aber wir sind Transrapid gefahren!!

Mittlerweile ist es schon später als geplant geworden, überall ging so ganz langsam die Beleuchtung an und wir wollten noch auf diesen Fernsehturm Oriental Pearl Tower. Und hier hatte die Verspätung von heute morgen, doch noch was positives, und uns in einen ganz tollen Genuss gebracht. Shanghai bei Nacht, und das von oben. Grandios!!!

MS Albatross hat sich beleuchtungsmäßig der Stadt angepasst.

Ich weis nicht wie oft wir die Runde in der Kugel gemacht haben, so fasziniert hat einen der Ausblick! Ein langer Tag (10 Std.) geht zu Ende, wir sind glücklich und müde.

Da über Shanghai tagsüber ständig eine Dunstglocke hängt, habe ich mich heut morgen, bevor die Sonne richtig aufging aufs oberste Deck begeben um nochmal ein Foto von dieser beeindruckenden Stadt zu machen.

Tschüss China, wir kommen nochmal in zwei Wochen nach Hongkong.

Shanghai / China 1. Teil

Nihau, (guten Tag) Shanghai, eine Megastadt ca. 30 Mio. Einwohner, ist einer der bedeutendsten Industriestandorte der Volksrepublik China, eine der größten Städte der Welt. Als der Bauboom in den 1990er Jahren seinen Höhepunkt erreichte, war angeblich ein Viertel aller Baukräne der Welt in Shanghai konzentriert.

 

Gut dass unser Schiff nicht so groß ist, so konnte unser Kapitän aus dem Ostchineschischen Meer direkt über den Fluss Hungpu, praktisch fast mitten in die Stadt fahren.

Das war schon was ganz Besonderes, unsre Pier gleich gegenüber der Skyline des Wirtschafts- und Finanzviertels Lujiazui in Pudong.

Als ich zu unserem Fenster raussah war ich doch etwas erstaunt, was ich da so sah. Direkt am Pier diese riesen Gebäude.

 

Auch hier wurden wir wieder mit Musik und Tanz willkommen geheißen, aber erst nachdem die chinesischen Beamten die Kontrolle der Reisepässe und den Facecheck beendet hatten. Und das hat gedauert, mit einer Gründlichkeit, die uns fast an den Wahnsinn brachte und die letztlich dazu führte dass wir über eine Stunde später zu unserem Ausflug aufbrechen konnten. 

Aber als wir in der quirligen und sehr beschäftigten Altstadt ankamen war aller Ärger verflogen, staunend standen wir zwischen diesen wunderschönen Holzhäuschen. Inmitten dieser modernen Stadt so was schönes. 

Lauter winzige Gässchen, alles ganz eng zusammen gebaut.

Kleine Läden die typisch chinesische Souvenirs anboten.

Auch winzige Restaurants oder Strassenverkäufe waren zu finden. Dies ist eine Teigtasche, die in ihrem Inneren Fleischbrühe hat. Man bekommt ein Röhrchen dazu dass man die Brühe trinken kann. Noch Kartoffeln dazu dann wärs bei uns Gaisburger Marsch.😁 Wir hatten nur Durst da wir ein Mittagessen unterwegs bekamen.

Ein chinesisches Teehaus inmitten eines Sees, nur zu erreichen durch eine Brücke.

Es haben aber noch sehr viel mehr die Idee gehabt die Altstadt zu besuchen, es wuselte von Menschen. Allerdings fast nur Asiaten wir waren mal wieder Exoten darunter!

Wir machen uns auf zu unserem nächsten Ziel.

 

Auch kleine chinesische Jungs müssen mal.

Seine Mutter hat herzlich gelacht als sie mich mit dem Foto entdeckt hat.

Ein ganzes Stück durch die Stadt, und so haben wir auch da einiges gesehen.

Die Magnolien haben schon ihre Blüten geöffnet.

Diese alte Häuschen müssen vermutlich irgendwann abgerissen werden, wie uns unser Guide erzählte. Der Grund und Boden gehört hier dem Staat und der kann entscheiden was damit geschieht. Meist werden neue teure Wohnungen gebaut, die sich die jetzigen Bewohner kaum leisten können. Sie bekommen aber eine Entschädigung, mit der sie sich dann ausserhalb der Stadt, wo es günstiger ist, eine Bleibe kaufen können. 

Weil es die ganze Woche geregnet hat ist heute Waschtag. Überall und an jedem freien Platz hängt Wäsche, da der Raum zum Trocknen in den Wohnungen zu eng ist.

Und morgen gehts weiter im 2. Teil

Taipeh / Taiwan

Wie doch die Zeit vergeht, wir beginnen nun unsere 4. Etappe und die führt uns:

Taipeh –  Naha Insel – Shanghai – Jeju Insel – Busan – Wladiwostok – Yokohama – Nagoya – Osaka – Aburatsu – Ishigaki – Hongkong

Etappenmäßig ist die Hälfte vorbei, Zeitmäßig war das schon am 3.März  Aber erstmal kommen wir der Heimat noch nicht näher!! Heute morgen ging es zu einem Ausflug nach Taipeh. Wir waren gleich angenehm überrascht was für ein Bus uns abgeholt hat!!!

Na, das ist doch mal was!

Ein vertrauter Stern!

Mit chinesischem Flair!

Strassen wohin man sieht, übereinander, untereinander der Zug dazwischen, eigentlich müsste es bei so einem Strassennetz flott voran gehen. Aber bei einer Megastadt mit 2.7 Mio. Einwohner und im Großraum 7,4 Mio. braucht man das, sind aber trotzdem gleich in einen Stau reingeraten.

Als in den 70er Jahren sich immer mehr Industrie in Taipeh ansammelte, brauchte man natürlich auch sehr viel mehr Wohnraum. Diese Blocks wurden einfach vor den Toren der Stadt aus dem Boden gestampft. Mehr funktional als schön!!

Als es dann irgendwann, weiter ging sahen wir schon dass die Stadt selbst doch sehr viel schöner sich zeigte.

Eine sehr moderne Stadt, siebenspurige Strasse zum Teil abgetrennt durch kleine Parks dazwischen.

Taipeh ist der Hauptsitz der meisten großen Unternehmen aus Taiwan. Dominiert wird die Wirtschaft der Stadt von Handel, Finanzen, Industrie sowie der Informations- und Kommunikationstechnologie. Taipeh ist ein Zentrum für Forschung und Entwicklung.

Als Erstes ging’s hier her…..diese Gedächnishalle ist ein überdimensionierter Nachkömmling klassischer chinesischer Bauweise. Erbaut zum Gedenken des Anführers, der Nationalisten Chinas.

Schon der Eingang lies erahnen, daß da was größeres dahinter kommt!

Am Platz stehen sich das Nationaltheater und der Nationale Konzertsaal genau gegenüber, und sind fast identisch gebaut.

Umgeben von 62ha Parks und Gärten, steht das auffallende Denkmal aus weisem Marmor mit lapisblauem Dach. 89 Stufen führen hinauf zum Denkmal, eine Stufe für jedes Jahr das Chiang Kai-shek lebte.

Wachablösung.. stündlich 

Das Grand Hotel, das auch für Nichtgäste zu besichtigen ist. Es wurde im Mai 1952 eingeweiht. Zeitweise war es mit 87m das höchste klassisch chinesisch erbaute Gebäude Taiwans.

Zum Schluss das absolute Highlight von Taipeh, der Taipeh 101, bis 2004 als höchstes Gebäude der Welt betitelt. Erbaut aus Stahl, Beton und Glas, 80 Stockwerke und 508 m hoch, der an eine Pagode und an einen Bambushalm erinnern soll.

Leider hat die Zeit nicht mehr gereicht, rauf zu kommen.

Rückwärts ging es dann wieder über ein Gewurstel von Strassen.

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