Callao / Lima / Peru

Callao ist einer der bedeutendsten Fischerei- und Handelshafen Südamerikas und bewältigt 75% der Im- und Exporte Perus. Am 28. April 1947 startete Thor Heyerdahl von hier zu seiner ersten Expedition mit der Kon-Tiki.

Lima, das Tor zu Peru, steckt voller Gegensätze: Kaum ein Steinwurf von trostlosen Fabrikvierteln trifft man auf elegante Villenorte und Parks. Über 9 Millionen Menschen leben hier.

Da es in Callao selbst kaum Interessantes zu Endecken gab, und die Gegend um den Hafen herum als gefährlich eingestuft wurde, haben wir gleich den Bus vom Schiff weg genommen, da wir eh nach Lima wollten. Eine gut ausgebaute Strasse, ca. 13 km führte uns dahin.

Der Kreisverkehr hat hier ganz andere Ausmaße 

Ficus Benjamini, bei uns im Blumentopf hier als Fahrbahnbegrenzung

Vorbei an wirklich sehr schönen, sauberen Plätzen mit richtigen Prachtbauten 

Die Plaza San Martin war einst architektonische Visitenkarte der Stadt und ist bis heute ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. In der Mitte steht ein Reiterstandbild des Befreiers General San Martin.

Das 1546 gegründete Franziskanerkloster San Francisco. Einst das größte und eines der reichsten Klöster der Stadt. Wertvolle geschnitzte Kassettendeck und sehr schöne Bilder sind dort zu sehen. Leider war fotografieren verboten!!!!

Aber hier konnte ich mich beim besten Willen nicht an das Verbot halten. Hab es heimlich gemacht!!!! Die Bibliothek, aus dem15.-18. Jahrhundert umfasst eine Sammlung von rund 25.000 ledergebundenen Bänden.

So schade dass die nur so ungeschützt gelagert werden, da kann man bestimmt nicht mal mehr eines in die Hand nehmen, die verfallen bestimmt in tausend Teilen.

In den Katakomben hab ich mich dann wieder an das Verbot gehalten…..eine schaurige Sehenswürdigkeit, Gebeine von rund 25.000 Verstorbenen, fein säuberlich nach Größe sortiert.

Die Plaza Armas, um ihn gruppieren sich die wichtigsten Gebäude wie z.B. der Regierungspalast.

hier ist man immer am aufräumen und fegen

fast nur Frauen hab ich hier gesehen

Die Kathedrale, sie gilt als älteste Kirche der Stadt. Die ursprüngliche Kirche 1555 wurde bereits nach einem Jahrzehnt für zu klein erachtet, die Nachfolgekirche durch zwei Erdbeben fast völlig zerstört und nach und nach 1746 wieder aufgebaut.

Vergoldete Altäre, teilweise auch aus Ebenholz und wunderschön geschnitztes Chorgstühl.

 

eine Schlange Menschen bis an die Strasse, die alle in die Bank wollen.

Keiner drängelt, alle stehen als hätten sie alle Zeit der Welt !!

So, das war dann genug Stadt und genug Informationen.

Es wird Abend, das Verkehrschaos nimmt zu, das Hupkonzert, das eh den ganzen Tag herrscht, verschärft sich noch…… nix wie zum ruhigen Schiff zurück. Jetzt 4 herrlich ruhige Seetage wo man das Gesehene alles verarbeiten kann, in die Südsee zu den Osterinseln.

Wir haben nun 7432 sm = 13764 km (stimmt`s Peter?) zurückgelegt, den ersten Abschnitt der Etappe.  Auf zu neuen Abenteuern!!!

Salaverry / Trujillo / Peru

Salaverry nennt sich das Hafengebiet zur zweitgrößten Stadt Perus Trujillo. Benannt wurde die kleine Ortschaft nach dem peruanischen Politiker Santiago de Salaverry. Trujillo die wichtigste Ansiedelung Perus nördlich von Lima, gilt als die Kulturhauptstadt des Landes.

Zuerst ging’s…..nein…. nicht mit diesem Tuk-Tuk, wir nehmen heut nochmal den Bus…….nach Trujillo.

Auf dem Platz Plazuela El Recreo, steht dieser wunderschöne Marmorbrunnen……

…und das ehemalige Eingangstor Muralla de Trujillo. Von hier aus erkunden wir ein wenig die Stadt.

Eine ziemlich mitgenommene Häuserfassade und dann nur ein kleiner Schwenk mit der Kamera und man glaubt es kaum dieser Platz. Blitzeblank ein Vorzeigeplatz!!! Hier ist sehr viel Fassade nach aussen, schön gerichtet, aber wenn man machmal einen Blick hinter die Fassaden riskiert……oh je, Chaos pur. Da muss man die deutsche Reinlichkeit total vergessen. 

Der Plaza de Armas (Waffen) und der Platz von dem wir kamen, Plazuela de Recreo, bilden das Zentrum der Kolonialstadt.

Das Freiheitsdenkmal, das daran erinnert, dass hier 1820 die Unabhängigkeit Perus erklärt wurde.

Afrikanischer Tulpenbaum

Die Kathedrale Sankt Valentin

Wir sind mitten in den Sonntagsgottesdienst geplatzt, was hier aber überhaupt keinen gestört hat. 

Weiter geht es nun in das Moche-Tal zu den beiden Pyramiden, die Zeugnisse der alten Moche-Kultur sind.

Die Sonnenpyramide, die noch verschlossen ist.

Die Mondpyramide…….vor 25 Jahren begann man mit der Ausgrabung und es kamen viele wertvolle aber auch mysteriöse Dinge zum Vorschein.

Die Könige wurden übereinander begraben, insgesamt waren 7 Könige beerdigt worden, in wunderschönen Kammern, aber die wurden immer wieder mit Lehmziegel verschlossen??????

So viel hat man festgestellt, dass vermutlich jeder Arbeiter sein Zeichen auf dem Lehmziegel zurück gelassen hat.

 

Säulenartige Blöcke aus aufgeschichteten Ziegeln wurden mit genau berechneten Baufugen nebeneinander gesetzt, um den gigantischen Baukörpern die notwendige Flexibilität und Stabilität zu geben, um starken Temperaturschwankungen und Erschütterungen durch Erdbeben zu widerstehen.

Es gibt Theorien darüber, daß das Ende der Moche-Kultur auf eine Reihe von Naturkatastrophen zurückzuführen ist. So sollen in dieser Zeit schwere Erd- und Seebeben sattgefunden haben, die die Bewässerungssysteme unbrauchbar machten.

Und das alles 100 vor Ch.- 8oo nach Chr.

 

adiós hasta luego Moche König

Am Schiff erwarteten uns dann eine riesen Schar Möven und vermutlich genauso viele Menschen am Strand. Es war Sonntag und alle hatten frei, auch die Archäologen.

Guayaquil / Ecuador

Guayaquil ist mit 2,53 Millionen Einwohnern deutlich größer als die Hauptstadt Quito und ist die größte Stadt Ecuadors, sie gilt auch als kulturelles Zentrum des Landes.

Zuerst ging es mal in die Innenstadt, und wir waren sehr überrascht, für südamerikanische Verhältnisse, doch eine schöne saubere Stadt.

 

..und gleich gegenüber dieser Kathedrale der Leguanpark.

Irgendwann haben sich mal ein paar hierher verirrt, und es wurden immer mehr. Und in der Zwischenzeit kommen so viele Menschen  um die zu sehen, nicht nur Touristen, also hat die Stadt beschlossen dass sie bleiben dürfen. Die bewegen sich hier völlig frei bekommen Salatblätter und scheinen sich wohl zu fühlen.

….und der hatte es auf mich abgesehen, hatte aber leider kein Salatblatt dabei!!!!!

 

Sogar die Brückenpfeiler wurden hier gefliest 

Es geht weiter durch die Stadt vorbei an Universitäten und historischen Gebäuden bis zu einer kleine Panamahut Manufaktur!

……und das musste dann doch sein!!!!

Auch hier wird alles von Hand gefertigt, allerdings von sehr vielen Beschäftigten, nicht nur von einer Familie.

Auf dem Programm war noch der Besuch einer Kakaoplantage und Schokolandenfabrik

Auf der Hazienda El Castillo haben wir zu Mittag gegessen und anschließen, nach einem kleinen  Rundgang auf der Plantage die Schokolandenfabrik besichtigt.

Die Kerne dieser Kakaofrucht, die sich übrigens sehr weich und klipperig anfühlen werden zu erst getrocknet.

Mehrere Arbeitsgänge sind notwendig bis die fertige Schokolade am Ende rauskommt. In dem Raum war so eine fürchterliche Hitze dass wir ganz schnell das Weite suchten!

Manta / Ecuador

Ecuador – man ahnt es – verdankt seinen Namen dem Äquator,  der das Land nördlich der Hauptstadt Quito durchquert. Mit etwa 283 500 Quadratkilometer Fläche (zusammen mit Galapagosinseln) und einer Bevölkerung von mehr als16 Mio. ist der Andenstaat eines der kleinsten Länder Südamerikas, aber zugleich das am dichtesten besiedelte. Manta ist die zweitgrösste Hafenstadt des Landes.

Fahrt vom Schiff in den hoch gelegenen Pacoche – Nationalpark. Vorbei an kleinen Küstenortschaften……..

Fair Energie hätte seine wahre Freude daran!!!

Wir fühlten uns gleich im Dschungel, wunderschöne Pflanzen überall.

Hier wird eine traditionelle Spezialität zubereitet „Tonga“

Auf ein Bananenblatt kommt Reis, eine art Erdnuss-Sauce mit Hähnchen und Kochbanane..

..das ganze kunstvoll eingeschlagen und dann auf Holzkohle gegart. War lecker, allerdings hätte es ein wenig Schärfe vertragen.

Aus den Kernen dieser Frucht (Maccotche, wird bestimmt anders geschrieben) die sehr hart sind werden kleine Kunstwerke geschaffen.

So, und jetzt geht es an die Herstellung des Panama – Hutes. Er ist ein handgeflochtener Strohhut und wird aus dem feinen sogenannten Toquillatroh des Scheibenblumengewächses Carludovica palmata auch Panama-Hut-Pflanze hergestellt.

Diese Fasern werden zerteilt, im Bündel gekocht und anschliessen getrocknet. Einige werden auch mit Naturfarben eingefärbt.

Diese Dame arbeitet in dieser Stellung 5 Stunden am Tag ca. einen Monat an so einem Hut. 

Dann begann die Wanderung in den Regenwald.

Ein kleiner Brüllaffe beobachtet uns aus sicherer Entfernung.

Und plötzlich stand da Maria, der Esel, nicht Marias Esel, und das hatte seinen Grund, der sollte uns nämlich vorführen wie auf ganz einfache Weise Zuckerrohrsaft gewonnen wird.

Das Zuckerrohr wird hinten in die Presse geschoben, Maria dreht ein paar Runden, und schon kommt ein dunkler Saft heraus, der sehr süss schmeckt. 

Und weil der Regenwald nicht umsonst so heisst, hat es dann plötzlich auch angefangen zu regnen, aber ordentlich. Am Anfang hat das Blätterdach das noch abgehalten, aber irgendwann haben die Blätter ihre Last dann über uns geschüttet. Unser Weg, der ziemlich beschwerlich rauf und runter ging verwandelte sich in eine Rutschbahn. Man kam kaum mehr vorwärts. Aber unser Führer mit Namen Jesus brachte uns dann doch irgendwann wieder an den Bus, NASS und DRECKIG!!!!! Aber auch das muss man mal erlebt haben.

Dann hat doch noch die Sonne wieder gescheint.

Äquator-Überquerung

Heute Nacht werden wir den Äquator überqueren. Sehen und spüren werden wir natürlich nichts aber es ist schon was Besonderes diese unsichtbare Linie von etwa 40075 km, die unseren Planeten auf dem Null-Breitengrad umspannt. Im Flugzeug wird das nicht mal bekannt gegeben aber auf Kreuzfahrtschiffen wird das Ereignis gebührend gefeiert.

Nämlich mit einer Äquatortaufe!!  NEPTUN, Herrscher aller Meere, Seen, Flüsse, Tümpel und Badewannen, und sein Gefolge kommen an Bord, um alle (wer will) vom irdischen Staub zu reinigen.

…..begleitet von seiner Gattin Thetis, die Dame sitzend mit Fisch……

……und dem Astronomus mit Fernrohr……

……sowie Doktorus mit einer Wodkaspritze………..

der Kapitän heisst ihn willkommen, und dann bekommt er von Neptun in Form eines Schlüssel`s die Genehmigung den Äquator zu überqueren 

Am Ende des Rituals werden die Teilnehmen mit irgendwelchem Zeug beschmiert müssen einen Fisch küssen bekommen eine Spritze Wodka in den Mund und werden in den Pool geschmissen. Heute freiwillig bei diesen Temperaturen!

War eine lustige Angelegenheit, ich habe es aus sicherer Entfernung verfolgt, wollte einfach keinen Fisch küssen!!

Die Äquatortaufe ist ein uralter Seemansbrauch, einst ein derbes Ritual 

Panamakanal / 81,6 Kilometer

Der Panamakanal – Verbindung der Weltmeere. Seid 1914 stellt der künstliche Schifffartsweg eine Verbindung zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean her. Durchschnittlich 14.000 Schiffe durchqueren jedes Jahr den Kanal. Die Durchfahrt dauert ungefähr 10 Stunden. Drei Schleusenanlagen – Miraflores, Pedro Miguel und Gatun – ermöglichen den Schiffen bei der Überquerung des Kontinents zwischen Colòn und Panama Stadt die Überwindung von 26 Meter Höhenunterschied.

Das Erste was wir zu sehen bekamen, eine gewaltigen Brücke, eine von drei über den Kanal, die aber noch nicht fertig ist. 

Bei einem wunderschönen Sonnenaufgang, näherten wir und der ersten Schleuse Gatun

In die Schleuse hinein fahren die Schiffe zu 90% aus eigenem Antrieb. Für die restlichen 10% sorgen die Treidellokomotiven, deren Hauptaufgabe es ist, die Schiffe während der Einfahrt und der Verweilzeit in der Schleuse zu stabilisieren.

Wie früher werden die Taue noch mit kleinen Booten zu Schiff gebracht.

…festgemacht rechts und links und schon gehts los!!!

……..und noch den Buckel rauf, man könnte ewig zusehen. Die sehen aus wie Spielzeuglokomotiven gegenüber diesen grossen Schiffen

Nach der Schleuse gelangten wir in den Gatun Stausee, der durch den Bau eines riesigen Staudamms im Norden entstanden ist.

Zu beiden Seiten dichter Dschungel

Steuerbord voraus die zweite Schleuse Pedro Miguel

……..und immer wieder tauchen urplötzlich riesige Containerschiffe neben uns auf……

….auch daneben eine Etage höher in der neu gebauten, grösseren Schleuse…….ein Verkehr ist das hier!!!!

Acht Stunden später, als wir durch diese letzte Brücke, und davor die letzte Schleuse Miraflores passierte hatten, waren wir durch den Panamakanal. Durchfahrt kostete für die Albatros 171.477 US$ Für die Wirtschaft in Panama sind der Kanal und die mit ihm verbundenen Dienstleistungen sehr wichtig. Die Gebühren für die Kanalpassage decken einen Großteil des Staatshaushaltes.

Schon waren die ersten Hochhäuser von Panama Stadt, zu sehen.

 

 

Villa Kunterbunt war mein erster Gedanke!!!

 

Ein Kunstmuseum…..das darf so aussehen!

San Blas Inseln / Panama

San Blas besteht aus einem schmalen Kontinentalstreifen entlang der Karibikküste sowie 365 dem Restland vorgelagerten Inseln. Diese Eilande bilden die Heimat der Kuna, eine der wenigen ursprünglichen Kulturen das amerikanischen Kontinents.

Schon von weitem sah man die kleinen Inseln im Meer.

Unser Schiff lag vor der Insel Isla Carti auf Reede, und so konnten wir mit Tender-Booten ganz nach Lust und Laune die Insel besuchen.

Die Boote waren bereits zu Wasser gelassen und schon wurden wir von Einheimischen in ihrem Holzboot begrüßt. Die Zwei wollten uns Muscheln verkaufen, was eigentlich strengstens verboten ist. 

rund 50 San-Blas-Inseln sind mit den kleinen traditionellen Häusern aus Bambus, Schilf, Palmblätter bebaut. Manchmal wird auch Wellblech verwendet.

 

….mit Notstromaggregat wird sich beholfen, es ist alles sehr, sehr einfach.

Die Kuna´s haben sehr einfache, selbst geschnitzte Holzbote.

WC mit Meerblick

Auffallend sind die bunten Trachten der Frauen, die mit bunten Molas verziehrt sind.

Die Mola ist ein traditionelles Nähkunstwerk  Es handelt sich um ein in Handarbeit genähtes rechteckiges Motivbild. Die Kunst der Molanäherei entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Verfügbarkeit von günstigen bunten Baumwollstoffen. Die Gestaltung heutiger Molas ist oft angelehnt an moderne Grafiken, Bildern aus Büchern, Zeichentrickfilmen oder politischen Plakaten, aber auch noch durch traditionelle Motive der Kuna Legenden und ihrer Kultur geprägt.Die Molas werden auf Vorder- und Rückseite der Blusen der Kuna-Frauen genäht. Sie bestehen aus Stoffresten, die in zwei bis sieben Lagen miteinander vernäht werden und durch Heraustrennen und Umnähen von einzelnen Flächen ein Motiv ergeben

Für die Herstellung einer Mola benötigen die Kuna Frauen zwischen 40 und 70 Stunden. Das Geschäft mit den Touristen trägt wesentlich zu der Existenzgrundlage der Kuna bei.

Ein Kuna Mädchen verabschiedete uns mit ihrem Kätzchen. Irgendwie gingen wir schon mit einem betroffen Gefühl wieder von hier weg. Es war eine ganz andere Welt. 

Cartagena / Kolumbien 🇨🇴

Die Königin der Karibik, das von einem Mauerring umgebene „Cartagena de Indias“ wie die Stadt mit vollständigem Namen heißt – blickt auf fast fünf Jahrhunderte wechselvoller Geschichte zurück und ist, damit eine der ältesten Städte Amerikas. 

Schon die Hafeneinfahrt ließ erahnen, hier kommt was ganz Gewaltiges auf uns zu.

Das moderne Cartagena mit rund einer Million Einwohner ist heute ein wichtiges Industriezentrum des nördlichen Kolumbien.

Mit dem Bus ging es zur alten Festung San Felipe

„Castillo San Felipe de Barajas“ eine gewaltige Verteidigungsanlage auf dem 41m hohen Cerro San Làzaro.

Mit der Pferdekutsche ging es dann durch die wunderschöne Altstadt

Die koloniale Altstadt eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Cartagena und gleichzeitig in Kolumbien. Der gut erhaltene historische Stadtkern wurde 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und ist das beliebteste Reiseziel im gesamten Land.

Die ganze Altstadt befindet sich innerhalb der Wehrmauer, die ohne Zweifel zu den  besterhaltenen ganz Lateinamerikas zählt.

 

…man hat fast einen steifen Hals bekommen, vom immer nach oben schauen, die Gässchen waren doch ziemlich eng.

Und nach diesem schönen Ausflug ging es wieder zurück zum Schiff, ohne unseren Reiseleiter, den hatten wir mittlerweile verloren.

 

 

 

Kralendijk / Bonaire

Kralendijk ist die Hauptstadt Bonaires, eine Insel die zusammen mit Aruba und Curacao den Status einer Autonomen Inseldemokratie im Königreich der Niederlande hat. Die schmale 40km lange Insel ist die trockenste der Karibik 

Vor dem Schiff wurden wir von diesem jungen Mann mit seinem abenteuerlichen Geländebus abgeholt. Übrigens ein Deutscher. Und los ging es, mit 12 Personen an Bord. 

in rassanter Fahrt, mit gefühlten 100.000 Schlaglöchern, (nix für Rückenleiden) ging es an riesigen Kakteen vorbei Richtung

„Lac-Bay Nationalpark“

Es gibt auf Bonaire mehr Flamingos wie Menschen 

mit diesem Schlauchboot ging es dann ca. 1 Stunde durch die ruhigen Gewässer des Mangroven-Parks. Leider konnten wir nicht richtig reinfahren weil das Schlauchboot zu breit war. Auch hatte der Elektromotor so seine Macken.

alle Mann / Frau an Bord und los geht es …….

…….durch das kristallklare Wasser.

Herr Pelikan hatte uns immer genau im Auge, dass wir ja nicht seine Fische angeln.

Die Fischer ernten die Muscheln, deren Gehäuse sie am Strand aufgehäuft liegen lassen, sie dienen zum Schutz vom Strand. Das Muschelfleich wird in den Restaurants zu feinen Speisen verarbeitet.

Die Rückfahrt war dann wieder die gleiche Schlaglochangelegenheit, aber es war mal ein ganz anderes Erlebnis, und wir sind unbeschadet ohne Bandscheibenschaden mittags wieder am Schiff angekommen.

…..und Tschüss Bonaire

Castries / St.Lucia

Die paradiesische Vulkaninsel St. Lucia ist landschaftlich eine der reizvollsten der Karibik. Sie wurde 2004 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. (170000 Einwohner) Sie wird 1979 unabhängiger Staat im British Commonwealth. Königin Elisabeth II, ist Staatsoberhaupt. Castries die Hauptstadt und zugleich Hafenstadt.

Da war morgens schon was los, mit uns sind gleich noch zwei Schiffe mit in den Hafen gekommen.

Vom Hafen ging`s den den Berg hinauf zum Morne Fortune, dem „Hügel des Glücks“

Wir haben lieber den Bus genommen, da hier Linksverkehr gilt! Sehr gewöhnungsbedürftig vor allem in den sehr engen Haarnadelkurven 

Man merkt es sofort….wir haben Europa verlassen. Alles farbenfroh, die Menschen so freundlich, der Lebensstandard viel niedriger wie auf den Inseln davor.

 

Das Government House, der prächtige viktorianische Sitz des Gouverneurs 

Ein wunderschöner Ausblick auf die „Marigot Bay“

…..weiter gelangen wir zum Fischerdorf Anse-la-Raye

 

 

……vorbei an Kalebassen, aus dehnen werde Gefässe gemacht die sind nicht essbar ……..

Krasse Gegensätze

würde mich grad mal interessieren, was der für ein Shampoo benutzt!!!!!!!

………weiter geht es zum Hafenstädtchen Soufrière am Fuss der Zwei Berge Gros Piton und Petit Piton

Hier gibt es heiss brodelnde und qualmende, aber vor allem stinkende, Schwefelquellen

lauter 30 Grad heisses Wasser kommt da den Berg herunter

Am Kai von Soufrière erwartete uns ein Piratenschiff, für eine entspannte Rückfahrt, entlang der wildbewachsenen Westküste.

pure Lebensfreude, unser Kapitän zum Rhythmus, seiner mitreissenden Musik 

Unser Schiff erwartet uns schon, zur Weiterfahrt nach Kralendijk / Bonaire mit einem Seetag dazwischen.

Fort-de-France / Martinique

Forte-de-France ist der Hauptort vom französischen Überseedepartement Martinique mit rund 85000 Einwohner zugleich eine der größten Städte der kleinen Antillen.

Hoch überm Meer fuhren wir die Küstenstrasse Richtung Norden 

Ein ausgedientes Schiff wurde kurzerhand zum Wohnhaus umgebaut.

Unser erster Stopp war in Saint-Pierre der ehemaligen Hauptstadt, bis eine Tragödie dem ein Ende machte.

und der war der Übeltäter, der „Montagne Pelee“. Am 8 Mai 1902 kam es zum Ausbruch, und in nur 3 Min. war die Stadt ausgelöscht. Von 30.000 Einwohner überlebten nur drei Personen.

darunter der wegen Trunkenheit im dick ummauerten Gefängnis einsitzende Häftling Cyparis.

seine winzige Zelle ist noch in den Ruinen des Theater zu sehen.

Der obere Teil des Berges befindet sich immer in den Wolken, was weiter auch nicht schlimm ist, weil es den gar nicht mehr gibt, der wurde beim Ausbruch total weggesprengt.

Woher der Name Martinique stammt, ist nicht eindeutig geklärt: Madinina (Blumeninsel) nannten die karibischen Indianer das Eiland- und zu Recht. Eine so riesige Vielfalt an Blumen und Früchten!!!

Zurück ging es durch einen kl. Regenwald, mit mächtigen Farnbüschen, nach Fort-de-France

Hier an diesem Hang wurden die gesamten Häuser alle ohne Genehmigung gebaut. Es sind alles Menschen die nach dem Vulkanausbruch in den Süden geflohen sind und hier seit dem wohnen, und inzwischen auch schon teilweise ihre Kinder.

Die Insel, auf der Josephine, Napoleon`s Frau zur Welt kam, wo wirtschaftlicher Erfolg und die Überwindung der Sklaverei erreicht wurde, galt als Inbegriff eines Paradieses auf Erden, wir es sich die Philosophen im Zeitalter der Aufklärung vorgestellt hatten……..

Ìles des Saintes / Guadeloupe

November 1493 entdeckte Christoph Kolumbus einen Archipel südlich von Guadeloupe und taufte ihn nach dem Fest Allerheiligen, Los Santos.1648 lassen sich hier die ersten französischen Siedler nieder. Der Gouverneur von Guadeloupe gründet eine Kolonie auf Los Santos und nennt sie Les Saints. 

Terre-de-Haut ist eine Ansiedlung mit rund 2000 Einwohner und auch eine Insel , wie ihre Nachbargemeine Terre-de-Bas liegt sie auf einem serpraten Archipel den Iles des Saintes. Südlich der beiden Hautinseln von Guadeloupe Basse-Terre und Grande-Terre. Guadeloupe gehört zu den kleinen Antillen. Iles des Saints besteht aus zwei bewohnten und sieben unbewohnten Inseln.

4447sm von unserem Start entfernt sind wir um die Mittagszeit in eine traumhaft schöne Bucht eingefahren um dort zu Ankern.

ganz wichtig……Kugel oben, Anker unten!

Der Lotse verlässt das Schiff

Mit Tender-Booten wurden wir, an Land gebracht. So konnten wir auf eigene Faust den Ort erkunden. Leider mussten wir uns entscheiden für Meer oder den Ort. Aber da wir bestimmt noch ins  Meer kommen, sind  wir in den Ort. Allerdings die Füsse waren im Wasser, man muss ja die Temperatur prüfen!!! Die war super!!! 

Den Mittelpunkt der Ansiedelung markiert die hübsche vulkansteinerne Kirche Eglise Notre.Dame-de-Ì Absorption de Terre-de-Haut aus dem 18.Jahrhundert 

mit neuem hölzernen Glockenturm

ein Spaziergang durch den Ort

am kleinen Strand staunten wir, überall flogen Pelikane, und zwar schwarze die auf Fischfang aus waren und zwar sehr erfolgreich 

unsere Albatros erwartet uns zum Silvesterprogramm

Halbzeit/Atlantiküberquerung

Seit zwei Tagen nur Wasser, Wasser, Horizont, Horizont und nicht mal ein Schiff! Wir konnten uns das gar nicht vorstellen, so ganz allein auf dem Ozean. So eine Ruhe, man kann seine Gedanken schweifen lassen oder auch gar nix denken nur aufs Meer schauen. Und ich schau mir die Augen aus, ob sich nicht irgendwann mal ein Meeresbewohner blicken lässt?!?!?!?! So ein Orca, der vielleicht eine Wasserfontäne ausstösst. Wo seid Ihr? Es ist so tolles Wetter und das Wasser hat 24Grad! Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf!

Steuerbord Seite

Backbord Seite

Achtern

Bug

Immer das selbe, Horizont und Wasser, und doch anders, der Himmel, er ändert sich immer wieder von Neuem. 

Madeira

Wir haben nun 1816 Seemeilen zurück gelegt. Pünktlich um 10 Uhr sind wir hl. Abend in den Hafen von Funchal eingefahren.Nach einem schwierigen Anlegemanöver, das Meer hat so dermaßen in den Hafen reingedrückt dass ein problemloses Anlegen unmöglich machte. Der Lotse sagte dass das zwei Mal im Jahr vorkommt…und ausgerechnet wir durften das miterleben. Aber irgendwann stand es dann so sicher dass wir von Bord durften. Allerdings war die Crew den ganzen Tag beschäftig mit sichern. Also nix wie von Bord!!!! Wir staunten nicht schlecht was wir dort sahen.

AIDA Nova auf Jungfernfahrt……..6000 Passagiere…. ein Riese. Zum Vergleich Albatros 800 Passagiere im Moment ca 550 an Bord.

Das erschlägt einen fast

Auge in ……..Auge(Bug)

Leider hing über Funchal richtig der Nebel drin 

Madeira heisst übersetzt Holz und Funchal hat ihren Namen vom Fenchel, portugiesisch…funcho, den die Portugieser bei der Entdeckung

Madeiras vorfanden. Also waren wir auf Holz in Fenchel:-) Madeira- so sagt man- sei die Insel wo der Sommer den Winter verbringe.

Wir, machten uns zu Fuss auf in die Stadt.

Dort begegnet man immer wieder Ihm….Fussballfans wissen bestimmt gleich…Wem?

Hotel und Cristiano-Ronaldo-Museum.

Hier auf der Insel ist er geboren!

Funchal hat sich weihnachtlich herausgeputzt

 

Nur schade, dass wir Abends nicht mehr da waren die Beleuchtung muss gigantisch sein.

Mittags ging es dann auf Ausflug mit dem Bus. Der Küstenstrasse entlang 10 km westlich nach Camara de Lobos.

Auch hier zeigte das Meer seine ganze Macht!!

 

Die Kirche von Camara de Lobos

Terrassenförmig wird hier alles mögliche angebaut. Sämtliches Gemüse, Trauben…..

Bananen

Zuckerrohr

Und es geht weiter, Serpentinen hinauf auf den Berg zum

Cabo Girao, eines der höchsten Kliffe der Welt.

einen atemberaubenden Blick aus 580 m Höhe, tief unten das schäumende Meer!

eine kleine Attraktion, die bei manchen etwas Mut erfordert! Ein Glasboden durch den man nach unten sieht!!!

Mit vielen neuen Eindrücken kehrten wir auf`s Schiff zurück, auf dem unser Kapitän froh war, wie er selbst sage, wieder aufs sichere Meer hinaus zu fahren. 

beim Auslaufen sahen wir dann doch noch ein wenig, von dem toll beleuchteten Funchal. 

Nächstes Ziel: Iles des Saints/ Guadeloupe am 31.12.2018

4. Advent

 

 

Möge der Engel,       der in die Welt die Botschaft vom Frieden brachte,       an deinem Haus nicht vorübergehen, und möge das Kind, das hinter der Armut seine Göttlichkeit verbarg, in deinem Herzen eine Wohnung finden.                (Irischer  Segenswunsch)

 

 

Ein Frohes und Gesegnetes Weihnachtsfest

Biskaya

Heute Nacht haben wir die Biskaya durchfahren und das recht stürmische Wetter hinter uns gelassen.

Hier auf unser Bildschirm in der Kabine werden wir über alles genaustens informiert, so sind wir immer auf dem neusten Stand.

 

 

So schnell kann alles wieder anders sein gestern noch Wellen und heut fast eben.

Jetzt kommt sogar noch die Sonne raus

Man könnte meinen sei ein Gebirge, eine sehr interessante Wolkenformation

Ärmelkanal

Heute haben wir den Ärmelkanal durchquert und es war eine Seefahrt keine Kreuzfahrt. Windstärke teilweise 80km/h das Meer kocht und brodelt, sehr grobe See. Wellen ca. 4m und drüber, und man merkt was für eine Gewalt dahinter steckt. 

Der Ärmelkanal ist etwa 563 Kilometer lang und an der breitesten Stelle 248 Kilometer breit. In der Strasse von Dover, der schmalsten Stelle, sind es nur 33 Kilometer.

Hier noch ein paar Wetterdaten: Aktueller Luftdruck 1018 hPa……Aktueller Wind 49 km/h (6bf.) aus W……… Seestärke um 15:30 Uhr:6 (sehr grobe See) ……….Wassertemperatur um 15:30 Uhr:14 Grad, reizt mich noch nicht zum Baden:-)))))

 

 

Rückblick/Hamburg

Da wir die nächsten Tage auf See sind gibt es nicht so viel zu berichten deswegen noch ein kleiner Rückblick.

Am Dienstag, nachdem wir den Tag vorher mit dem Zug nach Hamburg gefahren sind, haben wir uns aufgemacht zur Miniatur Wunderwelt.

Zu Fuss von den Landungsbrücken, wo wir in der Nähe übernachtet hatten sind wir der Elbe entlang,

an der Elbphilharmonie in die Speicherstadt, wo sich die Wunderwelt befindet.

Und das ist genau das richtige Wort „Wunderwelt“ was da auf ca.1500 qm geschaffen wurde das ist grandios.

Der Petersplatz samt Papst

San Grimignano

Nanu??????Ist da was schiefgegangen????

Und selbst die Elbphilharmonie kann man per Kopfdruck von innen betrachten

Und es wird gebaut und gebaut und nimmt kein Ende. Pläne schon bis 2024!! Fünf Stunden waren wir dort und wir haben noch viel nicht gesehen, immer wieder entdeckt man was Neues!

Und der Vesuv ist auch noch ausgebrochen.

Schiff ahoi!!

Lasst uns gemeinsam die Welt umrunden!!!!

1. Etappe  Von der Alten in die Neue Welt

Hamburg – Funchal – Fort-de-France – Oranjestad – Cartagena – San Blas Inseln – Panama-Kanal – Äquatorüberquerung – Guayaquil – Callao

Aber bevor es soweit war musste noch einiges aufs Schiff transportiert werden.

Es ist soweit um ca.17.00 Uhr legte die Albatros, auch liebevoll

„Withe Lady“ genannt ab, Richtung Abenteuer.

Danke, Doris für die tollen Webcam Bilder!!!

Als besonderes Highlight durften wir mit diesem grossen Schiff, noch eine kleine Hafenrundfahrt bei Nacht machen, bevor es endgültig losging.

vorbei am Musical “ König der Löwen“

eine Drehung rückwärts an der Elbphilharmonie,

vorbei an den Landungsbrücken die Elbe entlang in die Nordsee.

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