Keelung / Taiwan

Keelung, Taiwan zweitgrößte Hafenstadt mit 400.000 Einwohnern. Sie gehörte im 17.Jh. nacheinander den Spaniern, den Holländern und schließlich den Chinesen, Ende des 19. Jh. dann für kure Zeit Frankreich und später dann Japan.

Der Hafen reicht bis hinein ins Stadtzentrum und ist wegen des relativ häufigen Regens auch als „Rain Port“ regnerischer Hafen bekannt. Da bot es sich natürlich an zu Fuss in die Stadt zu gehen. Geregnet hat es mal nicht!

Ob das so Nice ist, das liegt im Auge des Betrachters. Es ist wohl alles auch sehr sauber, aber die Gebäude sind in meinen Augen ungepflegt und alt. Irgendwie bin ich mit dieser Stadt nicht warm geworden.

..ob das wohl Hotel in chinesisch heißt??

Motorroller so weit das Auge reicht, und nicht nur hier, überall wo wir gelaufen sind waren die vor und hinter uns. Aus jeder Strasse kamen sie raus. Unwahrscheinlich ob Jung und Alt, oder die ganze Familie alles war auf zwei Rädern unterwegs.

Über eine Brücke, und plötzlich standen wir im Miaokou Nachtmarkt, der eigentlich den ganzen Tag  geöffnet hat, aber erst in der Dunkelheit entfaltet sich das typische Flair, deswegen Nachtmarkt.

..glibberig..

..Reis, mit was auch immer..

..süß?scharf?salzig?sauer?..

..leckere Nüdele, gell Helen..

..alles appetitlich und sauber..

..und mitten drin ein Tempel..

Heute bleibt die Küche, zu Hause kalt!

So, dann bahnen wir uns mal einen Weg durch dieses dichte Gedränge. Aber es war doch recht interessant.

Kaohsiung / Taiwan

Kaohsiung, liegt im Südwesten Taiwans, das früher übrigens Formosa hieß, und nimmt eine strategisch wichtige Position an den Seewegen zwischen Nordostasien und dem indischen Ozean ein. Sie ist die zweitgrößte Stadt des Landes mit 2,8 Millionen Einwohner, und ist das wichtigste Industriezentrum mit dem drittgrößten Containerhafen und dem zweitgrößten Trockendock der Welt. 

Nach 556 Seemeilen erreichten wir um 7.00 Uhr Kaohsiung, und wurden gleich freundlich willkommen geheißen. Es war sehr bewölkt und wir haben gleich einen Termperaturschock bekommen. Vor zwei Tagen noch 32 Grad und jetzt noch 21 Grad, huch das sind wir ja gar nicht mehr gewöhnt. Aber es tat mal richtig gut eine kühlere Luft auf unserer Haut.

Was uns sofort auffiel, alles sauber selbst im Hafen. Im Reiseführer steht: Manchem Ausländer mag es in Taiwan einfacher erscheinen chinesisch zu lernen, als einen Mülleimer zu finden. Dennoch sind die Staßen sehr sauber. Das beste Recycling System der Welt funktioniert mal wieder so einfach wie genial: Iss und trink wo immer du magst – aber nimm deinen Müll mit heim!

Eine Rundfahrt wollten wir machen um mehr zu sehen von Kaohsiung, von der Stadt von der wir bisher überhaupt nie etwas gehört hatten. Eine Tempeltour wird es, sagte unser Guide. Die Dame hat sehr gut deutsch gesprochen, hat in München studiert und unterrichtet jetzt deutsch hier an der Schule.

Vor dem Schiff ging es schon heiß her, eine farbenfrohe Tanzgruppe hat uns hier begrüsst.

So schnell kann es gehen, ich wollte nur die Gruppe fotografieren, und schon standen wir mitten drin!!!

..mit so einem Bus ist man gerne unterwegs..

..durch diesen Bogen ging’s zum ersten Tempel..

..der Konfuzius – Tempel..

..das soll einer verstehen??…aber schöne Bildchen….ist mir ein Rätsel wie man das flüssig schreiben kann..

…verschiedene Pagoden, Wahrzeichen der neueren chinesischen Baukunst…

Lotus-See, die Blumen blühen sehr spärlich zu dieser Jahreszeit.

 Das ist bestimmt wunderschön wenn alles blüht.

 

Die erst jüngst erbauten Türme des Tigers und des Drachens.

Und noch jede Menge andere Tempel, und das alles mitten in der Stadt. Immer wenn es quischbunt wurde, war es garantiert irgend ein Tempel. Überall in den Tempeln, Menschen mit Räucherstäbchen im Gebet vertieft, die sich durch nichts stören ließen.

Zum Abschluss ging es noch in die Cijin Old Street, gesäumt von Garküchen, die Meeresfrüchte und andere Spezialitäten anboten.

…und zum Schluss wird alles gespült.

Manches kannten wir überhaupt nicht, und teilweise wussten wir auch nicht, wie man das überhaupt ißt. Und mit unseren amerikanischen Dollar ging sowieso nichts. Die Landeswährung hier Taiwanesische Dollar, 1,-Euro=34,96 TWD.  

Zurück zum Schiff, ging es dann wieder durch die Stadt. In der Zwischenzeit hat sich auch das Wetter wieder freundlicher gezeigt.

Autofahren, können nur die, die auch die Bildchen lesen können!

Also besser die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen.

Auch die gibts hier, aber nur sehr wenige.

Der Fluss mit dem schönen Namen „Liebes-Fluss“

Manila / Phillippinen

Manila, ist die Hauptstadt der Philippinen, und liegt auf der Hauptinsel Luzon in der Manilabucht. Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes, sowie Verkehrsknotenpunkt mit Universitäten, Hochschulen Theatern und Museen.

Schon am Horizont hat man gesehen, eine riesige Stadt.

Für einen großen Teil von unseren guten Geistern an Bord, ein aufregender Tag. Sie sind nach vielen Monaten in ihrer Heimat angelangt. Ein Teil unserer Crewmitglieder geht in den wohlverdienten Urlaub, die Anderen kommen nach dem Urlaub aufs Schiff. Ein Teil wechselt auf ein anderes Schiff. Und die, die hier bleiben haben die Möglichkeit ihre Familienangehörigen, die sie schon sehr lange Zeit nicht mehr gesehen haben, in die Arme zu schliessen. Leider dürfen dieses Mal nicht alle Angehörigen auf das Schiff da hier seid einiger Zeit die Masern ausgebrochen sind. Es dürfen nur die, die geimpft sind an Bord kommen. Echt schade für unsere Crew. Wir machen uns zu einem Ausflug ins Landesinnere auf den Weg.

Erst mal zur Stadt raus…..oh je, krasser könnte der Gegensatz zu gestern nicht sein!!!!

Es wird gebaut wie wild. Unser Guide sagt sie haben sich Las Vegas zu Vorbild genommen.

Hier riesen Bauklötze und davor verfallene Hütten. Aber es gibt auch das ganz moderne Manila, wie wir erfahren haben. Aber da hat die Zeit nicht gereicht. Eine andere Gruppe die eine Stadtrundfahrt gemacht haben, brauchten zu 5 geplanten Stunden 7 Stunden. Nur Stop and go!! Stau, Stau und nochmal Stau.

Je mehr man aufs Land raus kam hat man doch gesehen wie bitterarm doch manche waren.

Das krasseste aber immer wieder, schöne gepflegt Häuschen und dann genau daneben eine total verfallene Hütte. Aber es war doch recht interessent das alles auch so einmal zu sehen.

Überall am Strassenrand wurde was verkauft.

Fisch, frisch aus dem Aquarium auf den Grill!!

Diese Fahrzeuge haben mir am Besten gefallen. Die traditionellen Jeepneys, eine originelle Weiterentwicklung der Militärjeeps aus dem Krieg und die Dreirad-Rikschas. Die haben so ein buntes Bild auf die Strassen gegeben, und man war immer wieder gespannt was wieder für ein anderes um die Ecke bog. Und manchmal saßen in den Dreirad-Rikschas so viel Menschen drin, das hat man gar nicht geglaubt.

Und das ist mein Jeepney

Waschtag!

Unser Ziel war aber die Villa Escudero, etwa 2,5 Std südlich von Manila liegt inmitten einer Kokosnussplantage.

Mit diesem Wasserbüffel wurden wir eine Runde über die Plantage gefahren und dann anschliessen zu einem etwas anderen Mittagessen.

Am Fusse des Labasin-Wasserfall gab es dann das Mittagessen. Wobei Tische und Bänke im seichten Flussbett standen, so dass wir wärend des Essens schön gekühlte Füße hatten, einfach herrlich. Das Lustige auch das Buffet stand im Wasser, und am Anfang musste man sehr vorsichtig durchs Wasser gehen, bis man einigermaßen sicher war.

..auch die beiden netten Damen standen im Wasser..

..und den Kleinen hat das natürlich sehr viel Spaß gemacht..

Reis verpackt im Bananenblatt

Hähnchen, ganz feine Nudeln, in die ich mich reinlegen könnte, so mag ich die. Frühlingsrolle Kochbananen und Ananas, zuckersüß und saftig.

Fisch gegrillt

Uns hat es geschmeckt und gefallen.

Es war richtig schön hier, und gut gestärkt haben wir uns wieder auf den Rückweg begeben.

Und was seh ich kurz vor Manila! Einen ganz lieben Gruß an alle Bosch-Blog-Leser!!

Ein Verkehrschaos, Feierabend, Großstadt. Es geht drunter und drüber, die Zeit wird knapp wir müssen zum Schiff!! Nur gut daß wir ein Ausflug sind und es nicht ohne uns abfährt!!

Und wenn es im Führerhaus keinen Platz mehr hat, dann muss es auch so gehen.

Es hat gerade noch gereicht zum Schiff. Zum Abschied für unsere Crew und deren Angehörigen hat ein Trompeter beim Auslaufen, die philippinische Nationalhymne von Deck aus gespielt. Ich denke für alle ein sehr bewegender Moment.

Coron / Phillippinen

Coron ist eine philippinische Stadtgemeinde in der Provinz Palwan mit rund 50.000 Einwohnern. Die Insel Coron steht unter Naturschutz.

Ein neuer Tag beginnt, mit einem wunderschönen Sonnenaufgang. Das kann nur ein toller Tag werden.

Pünktlich um 8.00 Uhr legte unsere MS Albatros an der Pier des Hafens Port of Coron an, wo es schon gleich mal eng her ging, es wurde gebaut ….verlängert?? 

 

Die Häuser auf vielen kleinen Stelzen, direkt über dem Wasser gebaut. Ein wunderschöner Anblick.

Da war schon was los! Im Hafen wuselte es nur so von kleinen Auslegerbooten, die hier recht traditionell sind. Sie liegen wirklich gut im Wasser, und können so auch ganz schön schnell werden. 

Und mit genau so einem, wollen wir heute Corons Inselwelt erleben. Nach einem etwas wackeligen Einstieg, und dem Anziehen von Schwimmwesten ging’s los. Es gibt hier sehr viele Natursehenswürdigkeiten, schöne kleine Strände, Kliffe und Lagunen.

So ein Ding gibt noch zusätzlich warm 🥵

 

An diesem wunderbaren Strand, dem Atwayan Beach gab es ein Mittagessen vom Buffet. Ein Problem nur, daß halb China und Japan hier war, da wurde es ein wenig eng. Aber es ist auch für die ein beliebtes Urlaubsziel und gleich um die Ecke. Nicht wie für uns, die wir um die halbe Welt reisen müssen, um das zu erleben.

Unser Boot erwartete uns schon, uns so ging’s wieder durch eine wunderschöne Inselwelt zurück.

Euch Drei, vielen Dank daß Ihr uns einen Teil von Eurer wunderschönen Inselwelt gezeigt habt. Wie hätten gerne noch ein paar Stunden auf Eurem Boot verbracht. 

Sie haben uns mit Gottes Segen, für unsere weitere Reise verabschiedet.

 

Ein wundervoller, mit vielen tollen Eindrücken gespickter Tag geht zu Ende.

Und wie uns die Sonne heute morgen begrüsst hat so verabschiedet sie sich heute Abend.

Einfach schön!!

Pilippinen🇵🇭

Die Philippinen bestehen aus insgesamt 7641 Inseln von denen 3144 mit einem Namen benannt und etwa 880 bewohnt sind. 

Wir haben nun die Philippinen erreicht.

Unser Kapitän schlängelte unser Schiff durch die philippinische Inselwelt hindurch.

Bis wir dann nach einem Seetag in Coron angekommen sind. Eigentlich wollten wir in Cagban anlegen, aber die hygienischen Bedingungen waren hier katastrophal und so war im Moment auch keine Freigabe dass überhaupt ein Schiff anlegen kann. Gut dass alle so flexibel waren und ein Ausweichort gefunden wurde.

Koror / Palau 🇵🇼

Koror ist eine charmante und geschäftige kleine Stadt, in der etwa die Hälfte der 21.000 Einwohner des pazifischen Inselstaats Palau leben. Die Republik Palau ist mit einer Fläche von 459 quadratkilometer der außergewöhnlichste Archipel des Kulturraums Mikronesien. Von über 350 Inseln sind nur 11 bewohnt. Palau gehört zum „Karolinen-Archipel“

Nach zwei Tagen auf See sind wir wieder in der Zivilisation angekommen. Schon bei der Einfahrt zwischen den Inseln sahen wir, wie wunderschön es hier ist. Man hätte doch einen Rundflug machen sollen, um die ganzen 350 Inseln zu sehen. Aber so haben wir doch ein paar wenige gesehen. Es ist immer wieder von neuem schwierig, sich zu entscheiden was man unternehmen will. Die Zeit ist einfach begrenzt, und ein Tag sehr kurz. Hier an diesem wunderschönen Fleckchen hätte man locker noch ein paar Tage länger bleiben können.

Wir sind mal wieder auf Erkundungstour…wenn man schon mal da ist.. 😁 an der Küste entlang….

…über die Palau-Japan-Freundschaftsbrücke auf die Insel Babeldaob, in das Dorf Airai.

Dieses Dorf ist bekannt durch sein traditionelles Männerhaus, einem Bai. Es ist mit Malereien und Schnitzereien reich verziert,  auf deren Balken  Geschichten früherer Kriegszüge vom Fischfang und von besonderen gesellschaftlichen Vorkommnissen festgehalten wurden. Diese wunderschönen Häuser kommen nur auf Palau vor. Heute gibt es noch 4 Bais.  Airai Bai ist das, mit über 100 Jahren, das Älteste. 21 Meter lang, 6 Meter breit mit einem steilen Dach das 12 Meter hoch ist.

Als wir den Weg zu diesem Bai gingen, viel mir gleich der Songtext von Xavier Naidoo ein …Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer. Bestimmt auch für die Männer die den gingen, wenn sie in dem Bai, Verhandlungen hatten und Entscheidungen treffen mussten. Übrigens, durfte den Bai keine Frau betreten.

Es sollen Glücksvögel sein..

..für mich, einfach ein Gockel.

Innen brennt immer ein kleines Feuer, zum Schutz vor Ungeziefer, das dem Haus schaden könnte.

Wir fahren weiter zur Aquariumfisch und Muschelzuchtstation. Diese Station gibt es seit 6 Jahren, und sie ist spezialisiert, Korallenfische und Tridacna-Muschen zu züchten und dann weltweit an Salzwasseraquarienliebhaber zu exportieren.

Der Laich wird direkt aus dem Meer durch Taucher entnommen, bevor 80% gefressen wird. Diese Methode ist im Gegensatz zur Wildentnahme und dem Zierfischfang am Korallenriff sehr tierfreundlich.

Kleine Zebrafische

Muscheln die sind bereits 4 Jahre hier, so langsam wachsen die.

Die sind immer rückwärts in ihr Rohr-Häusschen geschwommen.

Ein schönes Plätzchen zum Verweilen……

..bevor es wieder zurück nach Koror…

…zum Coral Reef Research Center, wo wir noch ganz andere Meeresbewohner bestaunen konnten, und Palaus Meeresfauna und Flora von den Mangroven- und Seegrasregionen bis hin zum Korallenriff, in mehreren Aussenbecken zu sehen bekamen.

Übrigens gibt es hier ein Quallen Paradies, südlich der Insel Babeldaob liegen die unbewohnten Rock Islands. Die berühmteste Eil Malk, um die sich Tausende von Quallen tummeln, die dank der Abwesenheit natürlicher Feinde ihre hautreizende Wirkung fast verloren haben. Das Schwimmen inmitten dieser viskösen Wesen ist ein unvergessliches Erlebnis!! Steht im Reiseführer 🙈

Dem will ich beim Schnorcheln glaub nicht begegnen.

 

Auf der Rückfahrt dann noch ein kleiner Schock!!

Autofahren ist nicht ganz billig!!

Das hier ist der Preis in US-Dollar!!

Könnte sich allerdings um Gallonen handeln?!?

 

 

Wewak / Papua Neuguinea🇵🇬 2. Teil

Wie durften uns überall im Dorf umschauen, und da gab es doch noch einiges zu Endecken 

Selbst ihre Toten wurden mitten im Dorf begraben.

Vor den meisten Hütten ein kleiner Blumengarten, sehr liebevoll mit Muscheln eingegrenzt.

Die Kinder haben jegliche Scheu verloren, und sich einfach dazwischen gesetzt.

..und weiter gespielt und getobt wie wenn wir gar nicht da wären..

..und wenn sie recht dreckig geworden sind, hatten sie ja das Meer vor der Haustür.

…und die Frauen tanzten immer noch für uns…

Es wurde Zeit, uns von den Menschen und den vielen Eindrücken zu verabschieden. Und ich glaube, am liebsten wären die meisten zum Schiff zurück um das erst mal zu verarbreiten. Aber auf dem Programm stand noch der Markt in Wewak.

Es gab alles mögliche, lauter handwerkliche Sachen.

Und diesen jungen Mann hat der Schlaf überfallen.

Abteilung Fisch

Von hier hätte ich keinen Fisch gewollt, der lag mir zu lange in der Hitze!!

So, nun wars dann auch genug für diesen Tag. Wir verlassen nun Papua Neuguinea (PNG) Es ist eine andere Welt, eine andere Kultur, und für unser europäisches Denken unvorstellbar.  Die Kriminalität ist sehr hoch, wie ich in der Zwischenzeit erfahren habe. Das zeigt es auch, daß in der Stadt, alles was irgendwie Wertvoll ist speziell mit Gittern gesichert ist, und die Ladeneingänge werden von der Security überwacht. Und trotz allem, wird das bei uns schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Wewak / Papua Neuguinea🇵🇬 1. Teil

Wewak, das ehemalige Dallmannhafen, der Kapitän hat sich hier auch gleich verewigt, hat fast 40.000 Einwohner und ist die drittgrößte Stadt des Landes.

Als wir in den Hafen einfuhren, besser gesagt war es nur eine ganz kleine Pier sonst gabs da nix, haben wir uns gleich gewundert warum da so ein Mann mitten im Meer auf einer Betonplattform stand?????

 

Wir wurden sehr gut bewacht, und dem hat das gar nicht gefallen. Die Security hat die kleinen Boote sofort verscheucht. Hier gibt es bestimmt auch genug Gauner, wir sollten auch nur das nötigste mit an Land nehmen, vor allem keinen Schmuck tragen.

Jetzt war es uns klar, da musste unser Schiff  festgemacht werden, und zwar gleich mit drei Tauen, und irgendwo vorn noch mit Drei an Land, da an der Pier keine Möglichkeit bestand. Und gleich kamen einige kleine Boote um zu schauen was da passiert.

So, heut hieß es, Fahrt in umklimatisierten Kleinbussen entlang der Küste. 

Das sah schon mal ganz rustikal aus!!!!! Die Tür hatte nur eine Scheibe die andere fehlte, na ja, gut für Frischluft.

Unsere Reiseleiterin eingeklemmt zwischen Fahrer und Guide, na das wird was 🙈

Alles sehr, sehr primitiv und einfach man glaubt kaum dass hier Menschen leben.

 

Und dann hat es auch noch zu regnen angefangen….aber nicht nur ausserhalb…nein auch innerhalb. Auf dem Boden gab es einen kleinen Bach, aber da auf der anderen Seite ein Loch im Boden war ist das gleich wieder rausgeflossen.

Zuerst besuchten wir den Wom Memorial Park eine Kriegsgedenkstätte, sie wurde an der Stelle errichtet, wo sich die japanische Armee am 13. September 1945 den Australiern ergab.

Unter jeder Palme ein Grabmal.

Und überall lagen diese Kokosnüsse rum.

Und gleich wieder wurden wir von Bewohner der umliegenden Hütten und vor allem von Kindern umringt. Die uns erst einmal sehr kritisch begutachteten. Aber als es dann was Süsses gab war alles okay.

Anschliessend durften wir ein Dorf besuchen und das papuanische Alltagsleben kennen lernen. Das war ein Erlebnis, ursprünglicher geht es wirklich nicht, wir hatten nur noch zu schauen. Und die Dorfbewohner haben uns gleich wieder herzlich aufgenommen. Eine Gruppe älterer und jüngerer Frauen haben uns tanzend zum Dorf begleitet.

Verarbeitung von Perlsago

Diese Männer flechten Matten für die Dächer ihrer Hütten.

Und als einer aus unserer Gruppe noch von einem der Männer wissen wollte, wie so eine Betelnussdroge hergestellt wird, haben wir gleich eine ausführliche Demonstration bekommen 🙈

.. als Erstes wird die Betelnuss zerkaut..

..grünen Stengel in Pulver getaucht..

… und  alles zusammen gekaut.. 

..dann entsteht so ein Brei..

..nochmal eine Weile kauen dann entsteht mehr Speichel…

..ich glaub das wirkt schon..

..und dann sieht das so grässlich aus..alles rot!!

Man gehts mir gut..ich bin glücklich! 😇

Für uns gab es was viel Besseres, einmal die Palme hinauf und kopfüber wieder runter.

..eine herrliche Kokosnuss…frischer geht es ja gar nicht..

UND MORGEN GEHT ES WEITER!!!!

Madang / Papua Neuguinea 🇵🇬

Madang liegt im Zentrum der langen Nordküste Papua Neuguinea, Madang hat 35.000 Einwohnern und ist die sechstgrößte  Stadt des Landes. Wir sind nun in einer ganz anderen Welt angekommen! Und es waren schon zwei Deutsche vor uns da??  Und zwar 1886, Otto Finsch und Kapitän Eduard Dallmann und  gaben ihr den Namen Friedrich-Wilhelmshafen, wurde aber später wieder umbenannt nach der Provinz Madang. 

Als wir heute morgen in den Hafen einfuhren, sah alles ein wenig trostlos aus. 

Nach dem Frühstück hab ich mir das nochmal vom Schiff aus oben angeschaut, und da sah das schon viel besser aus!

Also dann machen wir uns mal auf die Stadt  zu erkunden, war ja nur ein paar Schritte weg von unserem Pier.

Als wir zum Schiff raus kamen wurden wir gleich von einer Band mit sehr flotten Rythmen begrüsst.

Herzlich Willkommen in meiner Stadt!!!!!

Es ist unwahrscheinlich wie freundlich wir empfangen wurden. Immer wieder wurden uns die Hände entgegen gestreckt zur Begrüssung, und in perfektem englisch gefragt, wo wir herkommen. So viele Hände haben wir an einem Tag noch nicht geschüttelt seid wir unterwegs sind. Man konnte und wollte sich dem auch nicht entziehen, weil man merkte dass sie sich wirklich freuten Fremde zu begrüssen.

..anstehen vor der Bank..

..oder ein kurzes HALLO..

Riesige Ficus Benjamins mit Luftwurzel 

Die Strasse wurde gemacht und er wollte unbedingt von mir fotografiert werden. Dreckig wie er war.

Ca. 700 Stämme und Volksgruppen, davon manche noch auf einer steinzeitlichen Kulturstufe, leben verstreut im Staatsgebiet von Papua Neuguinea. Die meisten Einwohner sind Christen, ca. zwei Drittel.

Überall werden diese Betelnüsse verkauft. Die Nuss zerkaut und mit den grünen Stangen eintaucht in dieses weisse Pulver, gibt eine brauschende Wirkung, und wird mit der Zeit rot. Das fürchterliche aber ist die haben alle rote Zähne. Sieht schlimm aus, und dieser Speichelbrei wird nach einer Zeit ausgespuckt und überall auf der Erde hat es so rote Kleckse. Also man weis gleich wer rote Zähne hat, der hat so Zeugs intus 🙈

Was uns überall aufgefallen ist, es hängen immer wieder Schuhe über die Elektroleitungen. Wir dachten das hat einen besondern Grund…nein die sind vermutlich kaputt und die werden einfach so entsorgt. Schuhweitwurf!!! 😂

Coastwatcher Memorial, ist ein 30 Meter hoher architektonisch beeindruckender Leuchtturm, der den im zweiten Weltkrieg gefallenen Einwohner gewidmet ist.

In so einem riesen Baum kann man wunderbar klettern oder sich verstecken.

So, und jetzt geht es noch auf den Markt, und wir waren auf jeden Fall Exoten für die, mitten auf einem Markt für Einheimische.

Erdnüsse , schön portioniert in Häufchen.

So, das waren doch sehr viele Eindrücke, wir waren klatschnass geschwitzt 32 Grad, gefühlte 40 und 65% Luftfeuchtigkeit!!! Nur noch unter die Dusche, und eine Flasche Wasser!! 

Abends ging es dann weiter Richtung Wewak. Am Pier haben uns die ganzen Arbeiter mit beiden Armen winkend verabschiedet, das ist uns noch nirgends passiert und wir sind ja schon einige Häfen angelaufen. Warscheinlich bekommen die nicht so oft Besuch. Grosse Schiffe können da gar nicht anlegen und Kleinere werden wohl nicht so oft kommen.

Alotau / Papua Neuguinea

Die Milne Bay-Provinz mit ihrer Hauptstadt Alotau bildet den Südostzipfel der Insel Neuguinea. 1942 erlitt die japanische Invasionsarmee im zweiten Weltkrieg in der „Schlacht um die Milne Bay“ ihre erste Niederlange an Land. 

So schnell wie wir heute Morgen in diese Bucht reingefahren, und am Pier von Alotau festgemacht haben, so schnell haben wir die Leinen wieder losgemacht und sind wieder rausgefahren. Es herrschen seit ein paar Tagen kriminelle Unruhen. In der Stadt sei wohl verstärkt Polizei im Einsatz aber laut unserem Kreuzfahrtdirektor besteht einfach die Sicherheit für die Passagiere nicht. Ja, so ist es nunmal, einmal flüchten wir vor dem Zyklon das andere Mal vor den Kriminellen. Es ist schon was los gerade 🤔

Immer wieder fuhren ganz einfache Boote um unser Schiff und die Bootsfahrer haben uns zugewinkt. Die haben sich bestimmt gefreut, daß so ein grosses Schiff zu ihnen kommt!

So, jetzt mussten wir ein Inselchen finden das uns aufnehmen kann. War ein wenig schwierig weil der Zyklon hier einige Schäden hinterlassen hat. Aber letztendlich sind wir dann hier (Cursor) gelandet.

Kwato, heisst die Insel, gab nix ausser ein wenig Strand und ein paar Einheimische. Wir lagen auf Reede und ein paar sind mit dem Tenderboot rübergefahren. Wir blieben auf dem Schiff, war uns zu kompliziert und zu heiss, für die kurze Zeit die wir hier waren.

…rund um uns lauter kleine wunderschöne Inseln, diese z.B. mit Namen Samarai. 1873 trug Kapitän Moresby sie auf der Karte ein, und gab ihr den Namen „Dinner Island“ er hat hier wohl ein Essen zu sich genommen…😁

 

..na wie wäre es mit einem sehr einfachen Wasser-Bungalow..

Liebe Grüsse vom Meer… immer wieder. 

Cairns / Australien

Cairns, die Stadt mit ihren rund 150.000 Einwohnern ist heute die Hauptstadt des tropischen Nordens von Queensland. Cairns befindet sich zwischen zwei Naturphänomenen, dem tropischen Regenwald im Norden und dem Great Barrier Reef auf der anderen Seite.

Schöne Hafeneinfahrt, Wetter nicht so ganz wie wir uns das hatten vorgestellt, aber es war ja noch für am Morgen und da kann sich noch viel tun!!

Port Security hat uns herein begleitet, und war auch noch ziemlich lang bei uns in der Nähe, dass wir ja nix Dummes machen. 😂

 

Das war unser Plan heute,

     Rundflug übers

….Great Barrier Reef….

Nein nicht mit dieser Maschine, mit einer Piper PA31-350 !!

Oh je, aber plötzlich sah das alles gar nicht mehr so gut aus, mit dem Wetter!

Ein Hoffngs-Loch im Himmel

Der Flug wurde um eine Stunde verschoben, da die Wetterprognose gar nicht so schlecht war. Dann noch um eine Stunde. Und da sich das Wetter sehr oft nicht an die Prognose hält…wurde schliesslich dann mittags ganz abgesagt  😢

Selbst die Australier haben auf ihre Sonntagsausfahrt mit ihren Booten verzichtet, nur ein paar Einzelne haben immer wieder zwischen den Schauern eine kleine Spritztour übers Wasser gemacht.

Ein sehr grosser Mangrovenwald hat die andere Seite vom Hafen begrenzt.

Über der Stadt sah es genauso ungemütlich aus, und da eh Sonntag war sind wir gar nicht vom Schiff gegangen. 

SCHADE, SCHADE, wir waren schon sehr enttäuscht, das war der erste Ausflug, den wir schon von zu Hause aus gebucht hatten. Aber was kann man machen, so ist es eben, jetzt heißt es nach vorne schauen, Papua Neuguinea wartet auf uns.

So, soll das bei schönem Wetter, aus dem Flugzeug raus aussehen!

 

Zum Abschied von Australien kam heut Abend noch eine Aborigini-Gruppe an Bord.

Wir erlebten landestypische Klänge vom Didgeridoo und Schlagholz, dazu zwei Tänzer.

Sie erzählen mit ihren Tänzen Geschichten, aus ihrer Kultur.

Airlie Beach + Townsville / Australien

Da wir ja dem Zyklon davon fahren mussten haben wir Airlie Beach und am nächsten Tag Townsville angefahren.

Eine traumhaft schöne Bucht, mit Farben das glaubt man fast nicht dass, das real ist. Wir sind heute nicht an Land, wir lagen auf Reede und das Tendern hatte 30 Minuten für eine einfache Strecke in Anspruch genommen, und das war uns in dieser Hitze einfach zu lange. Airlie Beach ist ein kleiner Urlaubsort in der Whitsunday Region. Und da wir so einen traumhaften Ausblick hatten haben wir das vom Schiff aus genossen.

…bolzgrad, wie abgeschnitten…. Lagune und Aussenriff…

 

Auf dem Wasser war immer etwas los. 

Allerdings das Betreten des Meeres (so stand es im Reiseführer) ist wie überall an der Küste mit besonderen Gefahren verbunden, nämlich dieser widerlichen Quallen, schon bei Berührung Lebensgefahr. Also nur mit Neopren-Anzug ins Wasser.

Townsville liegt an der Mündung des recht kurzen Ross Rivers in den Pazifik, und ist die größte Stadt in Nord-Queensland.

Morgens hat es geregnet, und als der vorbei war haben wir uns zu Fuss auf den Weg in die Stadt gemacht 🥵 Eine Luftfeuchtigkeit und 30 Grad, da wurden 2,5 km elend lang!! 

Der 286 Meter hohe Hausberg Castle Hill mitten im Stadtzentrum.

 

Wunderschöne Blumen säumten unseren Weg, die sahen trotz Hitze frisch aus. Aber wir hatten den gleich roten Kopf beim Rückweg wie die!

Leider war in der Stadt nicht mehr viel los und die meisten Geschäfte hatten schon geschlossen, da es Samstag war. Eigentlich wollten wir ein Australisches Steak essen aber die Steakhäuser haben erst um 17.00 Uhr wieder aufgemacht, und da mussten wir wieder auf dem Schiff sein. Also zurück ans Meer zu einer leichten Priese und einem riesengrossen Radler!!

Brisbane / Australien

Mit ungefähr 2,2 Millionen Einwohnern ist Brisbane die Hauptstadt des australischen Bundesstaates Queensland, dem „Sunshine State“ Gegründet wurde Brisbane 1824 unter dem Namen Moreton Bay als Strafkolonie. Später wurde sie nach Sir Thomas Brisbane, dem damaligen Gouverneur der New South Wales , umbenannt.

Flussaufwärts ging`s den Brisbane River zu unserem Liegeplatz. 

Und da war morgens schon ganz schön was los, und das noch vor 7 Uhr.

Da unser Schiff rund 10 km ausserhalb der Stadt lag, haben wir mal wieder den Bus genommen um uns ein wenig umzusehen. Willkommen zur Stadtrundfahrt oder Sightseeing

Häuserfassaden spiegeln sich in Häuserfassaden

Ein buntes Gemisch,

Alt neben Neu

Parks und dann wieder der Fluss

Gegensätze finden sich hier jede Menge. Neben nur wenigen verbliebenen Sandsteinbauten aus viktorianischen Zeiten machen sich moderne Bürogebäude, Kaufhäuser und Wolkenkratzer breit.

Der fällt gleich um!!! Genug Stadt wir wollen noch weiter, zwölf Kilometer südwestlich erstreckt sich ……

Australiens ältestes und größtes Koala Gehege. Das erste Freigehege dieser Art wurde 1927 angelegt und umfasst 40 ha. Hier gibt es auch ganz neu eröffnet ein Koala Forschungszentrum. Auch andere Tiere beheimatet dieser Park.

Diese wunderschöne Echse begrüsste mich gleich am Eingang, und von ihrer Sorte waren noch einige unterwegs, die mir immer wieder vor den Füssen rumrannten.

Lance Monitor, hießt dieses krokodilähnliche Tier

Zum Fürchten…ein Tasmanischer Beutelteufel….der hat seinen Namen zurecht!!

..und natürlich Kängurus und jede Menge Koalas wie immer am Dösen..

Für mich das absolute Highlight…..Fütterung sämtlicher Loris in der ganzen Umgebung. Muss sich rumgesprochen haben dass es im Park was gibt! Es wurde gekreischt und geflattert, und gestritten wenn einer nicht schnell genug an den Napf kam.

…die Schüsseln waren sehr schnell leer, bei den vielen Loris.

..und  dann zu guter Letzt..

.. hatte ich noch einen Vogel 🦜

Später haben wir noch  einen Verwandten von Gebhard getroffen, der schon sehr viele Jahre in Australien lebt. Es war einfach schön, wenn man sich so viele Jahre nicht mehr gesehen hat.

 

Eigentlich wollten wir dann weiterfahren nach Fraser Island, aber dann kam der dazwischen „Zyklon OMA“ der wirbelte nicht nur hier in der Gegend rum, sondern auch unseren gesamten Plan durcheinander. Also nix wie weg, Richtung Norden.

Echt tierisch

Da wir ja vermutlich von den Wildtieren in Australien keines zu sehen bekommen, haben wir die Gelegenheit genutzt, sie uns in einem Park anzuschauen.

Wollaby`s  und wenn man ganz genau hinschaut sieht man, daß das Linke etwas Kleines in seinem Beutel mitträgt.

Ein Ibis

Dieser rannte eine Weile um meine Beine bis er mir den Gefallen tat und auf diesem Baumstumpf sich in Pose stellte.

Mahlzeit

 

Eine ganze Schar Pelikane 

Southern Cassowary

herrlich so ein Schlückchen 

bei der Hitze kann ich mich auch gleich dazu hinlegen dann muss ich nicht so viel Gymnastik mit meinem Hals machen

Mich kennt man, dann brauch ich mich nicht vorstellen!!!

Koalas,

sind nachtaktive Tiere.Und wenn man die Nacht zum Tage macht, muss man eben Tags schlafen!

Ameisenigel,  du störst!!!

Common Goanna

Quokka

Auch uns kennt man!

Kleine Pinguine, die werden nur ca. 30 cm groß.

Wombat

…..und noch alle möglichen seltenen und seltsame Vögel…….

Allen wars zuuuuu heiß, auch uns, deswegen am Besten wieder Richtung Meer da ist es angenehmer.

Blue Mountains

Der Blue Mountains National Park befindet sich in der äußerst beliebten Region Blue Mountains. Das Sandsteinplateau ist Teil der Great Dividing Range und erstreckt sich etwa 50 bis 100 Kilometer nordwestlich von Sydney. Es ist eines der am häufigsten besuchten Naturschutzgebiete des Landes und somit eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Australiens. Nach ca. 3 Stunden Fahrt erreichten wir also die Blue Mountains. 

Weite Teile der Bergkette stehen seit 2000 auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes. Hier gedeihen zahlreiche Eukalyptusarten, deren ätherischen Öle einen Dunst absondern, der sich wie ein blauer Schleier über die Berge legt, daher der Name Blue Mountains.

Ein atemberaubender Ausblick auf die Felsformation „Drei Schwestern“

 

Jetzt wurde es abenteuerlich, mit dieser Scenic World’s Scenic Railway ging`s abwärts in einem rasanten Tempo, mit einer Neigung von 52 Grad durch einen Tunnel mit steilen Felswänden. Wir dachten schon, wir machen im nächsten Augenblick einen Kopfstand.

 

Hier sieht es gar nicht steil aus!!

Unten angekommen,  haben wir dann auf einem 2,4 km langen erhöhten Holzsteg im Jamison Valley, einem Regenwald, einen sehr gemütlichen Spaziergang im Schatten der Bäume gemacht.

Und wenns runter geht, muss es ja bekanntlich auch wieder hoch gehen. Mit einer anderen Bahn schwebten wir dann wieder unserem Ausgangspunkt entgegen.

Sydney / Australien

Tor zu Australien

Das pulsierende, blühende Sydney mit etwa 5 Millionen Einwohnern ist Australiens älteste, größte und glamouröseste Stadt. Die Metropole liegt an der Ostküste, sie ist die Hauptstadt des Bundesstaates New South Wales.

 

Pünktlich um 6.30 Uhr fährt die MS Albatros in den Hafen von Sydney ein. Das liesen wir uns nicht nehmen und standen, nach dem die Sonne aufgegangen war, an Deck um das mit zu erleben.

Sydney Harbour offiziell Port Jackson genannt, gilt als einer der schönsten Naturhäfen der Welt. Er ist ein Labyrinth aus Landzungen und Buchten, das sich 20 km weit zwischen dem Pazifik und dem Parramatta River erstreckt.

Das über der Landzunge Bennelong Point aufragende Sydney Opera House, mit seinen an Muscheln oder aufgeblähte Segel erinnernden Dächern, ist zweifellos Sydneys aufsehenerregendstes Bauwerk. Dank seiner gewagten Architektur zählt das Gebäude heute zum UNESCO-Welterbe.

Viele tausende mal fotografiert, aber für Jeden, nicht nur Fotografen, ein Erlebnis. Es hängt bestimmt  mit dem Gefühl zusammen, wenn man das Original vor seinen eigenen Augen hat, einfach gigantisch.

Und kaum haben wir den Blick von dieser beeindruckenden Oper abgewendet schon waren wir unter dieser riesigen Brücke durch. Ein technisches Meisterwerk. Die Harbour Bridge, nach acht Jahren Bauzeit, 485000 Kubikmeter Stahl und 6 Millionen Nieten wurde sie im Jahr 1932 fertig

Im Abendlicht eine ganz andere Skyline. Leider ist die Zeit hier in Sydney viel zu kurz, um noch die Stadt zu erkunden, da wir auch noch was von ausserhalb sehen wollten. Zum Beispiel die Blue Mountains!

Bay of Islands / Neuseeland

Bay of Islands bezeichnet einen Küstenabschnitt im Norden der Nordinsel Neuseelands. Der erste Europäer, der die Bay off Islands besuchte, war James Cook im Jahre 1796, der dem Gebiet seinen heutigen Namen verlieh. Die ersten europäischen Siedler ließen sich hier nieder. 

Einfahrt in eine traumhaft schöne Bucht.

Wir lagen auf Reede und die Tenderboote brachten uns wieder an Land. Und das was wir da gesehen haben war richtig schön.

Herzlich willkommen, auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde, meinem Zuhause.

Aber wir wollten weiter zu einer Glühwürmchenhöhle. Die Fahrt dauerte ca. 30 Min an wunderschönen Motiven vorbei.

Mangrovenwälder 

Ein Kormoran macht Mittagspause 

Ein schmuckes kleines Holzkirchlein, das älteste in ganz Neuseeland, wurde uns gesagt.

Der Höhleneingang……

..nix wars mit fotografieren!

Die Kawiti-Glüchwürmchenhöhle befindet sich auf einem privaten Grundstück im Besitz von Nachkommen des Maori-Stammesführers Kawiti, der 1846 gegen die Britten gekämpft hat. Neuseelands berühmtestes Insekt, der Glühwurm, gehört zur Familie der Mücken und ist nicht mit dem europäischen Glühwurm verwandt. Eine Galaxie von Glühwürmchenlichter, sah aus wie ein Sternenhimmel, wunderschön. Wir mussten unsere Laternen ganz ausmachen, dann konnte man es leuchten sehen. Diese Würmchen sind nicht grösser wie ein Streichholz und nur der Kopf leuchtet.

Am Ausgang ein riesen Teebaum, aus dem das bekannte Teebaumöl hergestellt wird.

Funktional unterscheidet sie sich nicht von anderen Bedürfnisanstalten. So dient eine Seite den Bedürfnissen der Frauen, eine denen der Männer.

Weiter ging es zu diesem Ort…Kawakawa, zur Hundertwassertoilette  sie ist eine öffentliche Toilette. Sie wurde von Friedrich Hundertwasser der von 1973 bis zu seinem Tod 2000 in Kawakawa lebte, in dem für ihn typischen Stil mit geschwungenen Linien, unregelmäßigen Keramikfliesen, integrierten Kleinskulpturen, farbigen Gläsern und einem in die Architektur einbezogenen Baum gestaltet. Die Toilette wurde 1999 eröffnet. 

Sie ist die meistfotografierte Toilette Neuseelands.Die Zahl der fotografierenden Besucher übersteigt diejenige derer, die die Anlage als Toilette nutzen, bei weitem.

Als Hundertwasser erstmals 1973 nach Neuseeland reiste, erwarb er in der Bay of Islands mehrere Grundstücke

Am 19. Februar 2000 starb Friedensreich Hundertwasser an Herzversagen. Seinem letzten Wunsch entsprechend wurde er am 3. März 2000 auf seinem Grundstück in Neuseeland beerdigt. 

Und wieder begegnet uns der Kauri Baum, im Puketi-Wald. Hier konnte man auf einem Holzsteg ein Stück in den unter Naturschutz stehenden Wald.  Mit der Ankunft der ersten europäischen Siedler wurde der Bestand an Kauri-Wäldern stark dezimiert, da das Holz der mächtigen Urwaldriesen eine sehr hohe Festigkeit aufweist und der Stammdurchmesser weit über vier Meter betragen kann. Dieser Baum wirft die unteren Äste ziemlich früh ab und man sieht später im Holz keinerlei Maserung wo einmal ein Ast war.

 

 

Dieser Kauri Baum wurde vom Blitz getroffen und die ganze Baumkrone fehlt. Aber in kurzer Zeit dient er vielen anderen Pflanzen als Heimat.

Die Maori nutzten das Harz für viele Zwecke. Frisches Harz wurde als Art Kaugummi genutzt. Älteres Harz wurde dafür durch Einlegen in und Vermischen mit dem Saft der Distel puwha weicher gemacht. Das Harz ist leicht entzündlich und diente als Feueranzünder. In Flachs eingewickelt wurden Fackeln hergestellt. Es wurde auch in der Schmuckherstellung und als hochwertiger Speziallack für Violinen verwendet

 

Und dieses kleine, grad 30 cm hohe Kauri Bäumchen, man nimmt es fast nicht wahr, gibt Hoffnung dass es einmal wieder viele solcher wunderschönen Bäume gibt, weil einst hat der Wald einen Großteil der Bay of Island bedeckt.

Goodbye beautiful Aotearoa

Skytower

Oh, oh heute morgen war das Wetter gar nicht besonders. Bedeckt leicht regnerisch aber trotzdem 24 Grad.

Zuerst haben wir uns das ganze nochmal von der Ferne angeschaut, und sind mit dem Bus zur………

….Harbour Bridge gefahren. Die 1020 m lange Brücke überspannt den Hafen und verbindet den Stadtkern mit dem Strandort Takapuna.

Westhaven Boat Harbour, einer der größten Jachthäfen der Welt.

Und nun rauf, auf den 328m hohen Skytower. Auf dem Tower kann man aus 192 m Höhe den SkyJump oder SkyWalk wagen. Wir waren nicht so mutig 🙈

uiuiui…da gehts aber weit runter..

..ich taste mich mal vor..

Aber jetzt war ich richtig mutig!!!! Es kostet schon eine kleine Überwindung da drauf zu stehen!!

Ein grandioser Ausblick von hier oben.

Und wenn man den Jump wagt kommt man genau auf dieser blauen Plattform an.🙈

Zeit wieder runter zu fahren, der Himmel zog zu und es hat zu regnen angefangen, und da springt man eh nicht vom Turm. Wir sind dann ins Memorial Museum da wars trocken.

Wir wurden gleich mit dem Maorigruss begrüsst!!! Zunge raus!!

Hier ist die weltweit größte Sammlung von Maori-Artefakten beherbergt.

Ein schön geschnitztes Maori Boot, innen mit doppeltem Boden.

Drei sehr schöne Tage in Auckland und Umgebung gehen zu Ende. Noch ein Stop morgen am nördlichsten Zipfel von Neuseeland Bay of Islands und dann geht es schon weiter nach Australien.

Raus auf`s Land……

Westküstentour, hiess heute unser Ausflug. Durch die westlichen Vororte Aucklands gelangten wir in einen Forstpark.

Gute Rahmenbedingungen auf einen tollen Ausblick auf die Bucht unter uns.

 

Im Besucherzentrum des Parks haben wir einiges über Geologie, Flora und Fauna erfahren. 

Der Kauri Baum steht unter Naturschutz, weil er fast ausgerottet ist, da er von Pilzen befallen wurde. Die Krankheit nistet sich im Wurzelwerk ein und zerfrisst dieses langsam. Durch Reifen, Wanderschuhe etc. breitet sich der Erreger aus. Er klebt dann am Schuhwerk, an den Autos oder hängt an Pfoten von Tieren. Das DOC (Department of Conservation) versucht nun die Verbreitung durch verschiedene Maßnahmen zu stoppen. Deswegen wurden uns von unserem Guide die Schuhe desinfiziert, bevor wir noch einen kurzen Spaziergang durch den Busch machten.

Bei der Rückfahrt immer wieder wunderschöne Häuschen mit sehr viel Land drumherum. Sehr viele Neuseeländer betreiben noch einen kleine Farm, meist mit Schafzucht, da das Leben hier sehr teuer ist.

Ich hab mein Häuschen gefunden!!!! Hier könnte ich mich wohlfühlen, Neuseeland könnte mir echt gefallen.

Auch Wein wird hier seid einer Weile angebaut, den wir dann sogar verkosten durften. Nicht schlecht!!!

Da es hier sehr viele Vögel gibt muss alles mit Netzen abgedeckt werden, sonst gibt es keine Beeren.

Weites Land, gerade genug Platz!!!

Und zum Abschluss noch ein kurzer Spaziergang in einem Naturpark, von dort gelangten wir zu einer Tölpelkolonie. Da war was los in den Klippen oberhalb des Meeres. Jeder Felsvorsprung voll von diesen Vögeln. Ein Gekreische und Geflattere und ein sehr strenger Duft! Und jede Landung volle Lotte auf den Bauch, wie der Albatros…..aber nicht die Albatros…. unser Schiff!!

Die Jungvögel (schwarze) sind noch mächtig am Üben, dass sie es auch mal so elegant schaffen, in die Luft zu kommen, wie Mutti!!

Auckland / Neuseeland 🇳🇿

Es beginnt nun unsere 3. Etappe:  Auckland – Sydney – Brisbane – Great Barrier Reef – Cairns – Papua-Neuguinea – Äquatorüberquerung – Palau – Manila – Taipeh

Wir haben nun 27.389 km hinter uns gebracht!!

In Neuseeland größter Stadt (1,4 Mio. Einwohner) wohnen mehr Polynesier als irgendwo sonst auf der Welt. Obwohl die Stadt kosmopolitisch ist und im Hafen reger Betrieb herrscht hat Auckland seine lockere Atmosphäre beibehalten.

Als wir heute morgen zum Fenster raussahen glaubten wir unseren Augen nicht, vor uns ein Hochhaus, hinter uns ein riesen Schiff……..

…und neben uns auch so ein grosses Schiff !!!! Hilfe, wo sind wir gelandet ! Über Nacht in Auckland !

…und noch höher…

 

Dass wir einen kleinen Überblick von der Stadt bekamen haben wir uns mit einem Hop-on Hop-off Bus auf den Weg gemacht.

 

 

Wird hier spöttisch Klo-Deckel genannt.

Ein Verkehr ist hier!!!

…schwer zu verstehen wenn man das Meer vor der Tür hat…

Wenn man ein wenig in die Aussenbezirke der Stadt kommt, sehr schöne kleine Häuser.

Wir werden nochmal in die Stadt gehen, aber für heute ist es genug!!

Tauranga / Neuseeland

Tauranga City liegt rund 150 km südöstlich von Auckland. Die Stadt verfügt über eine Landfläche von 135 qkm und zählt ca. 114.789 Einwohner. Einige der ersten Maori, die auf Neuseeland ankamen, landeten in Tauranga, der Name bedeutet „Rastplatz für Kanus“

 

In Tauranga dreht sich alles um die Kiwi-Frucht, die in der Nähe angebaut und vom Hafen aus verschifft wird.

Und genau das war heute unser Ziel, eine Kiwi-Plantage.

Nach einer kurzen Fahrt waren schon die ersten Kiwi-Plantagen zu sehen

 

Zum Schutz vor dem Wind wird um jede Parzelle  eine riesigen Hecke gepflanzt.

Wenn sie durch den Wind aneinander stossen sind sie für den Export nicht mehr geeignet.

Kiwis, auch chinesische Stachelbeere genannt, soweit das Auge reicht.

Dies hier sind die gelben Kiwis. Es werden auf Neuseeland 50% grüne und 50% gelbe gezüchtet. Die gelben gehen zum großen Teil nach China. Die Chinesen wollen nur gelben und zahlen dafür auch einen höheren Preis. 

 

Und das war unser Guide, Hans Peter aus Ulm, wir dachten wir hören nicht recht.

Der hat uns in breitestem schwäbisch begrüsst.

Er lebt schon  seid 38 Jahren in Neuseeland,

und gut wie man sieht! Sein Kommentar 😁

Zum Schluss gab es auch noch was zum probieren….Lecker….selbst die grünen waren zuckersüß.

Auch viele Avocados werden hier angepflanzt, die kleinen Bäume noch geschützt unter der Folie.

Eine sehr schöne leicht hügelige Landschaft, also was ich bis jetzt gesehen hab, gefällt mir ganz gut.

Im Garten einer ehemaligen Missionsstation hab ich mich dann noch ein wenig auf Motivsuche gemacht.

Auf der anderen Seite der Kugel

Wir haben nun 14604 sm zurück gelegt und sind in Neuseeland, Land der langen weißen Wolken „Aotearoa“ wie die Maoris es nannten.

Wenn man jetzt eine ganz lange Nadel nimmt und an der Erdkugel bei Pliezhausen reinsticht kommt man fast bei uns raus!!!! Also wir sind genau auf der Rückseite. Man kann´s kaum glauben. Danke Bernd für das Bild!

Das Erste was wir zu sehen bekamen…..White Island, Neuseelands einzige aktive Vulkaninsel. Auf diese Insel kommt man nur mit dem Flugzeug oder Boot. Ohne einen ausgebildeten Führer ist es sehr gefährlich und sogar verboten, die Insel zu betreten. Abseits der Wege liegt die Temperatur des Bodens bei bis zu 100 °C. Auch braucht man eine Atemschutzmaske. 70 % des Vulkans liegen unter dem Meeresspiegel. 

Der Kratersee von White Island

der Vulkankrater.

Der ist immer ein wenig aktiv, die letzte große Eruptionen war, vom 20. August an bis zum 11. Oktober 2013 

Überall steigen immer wieder kleine Rauchsäulen auf. Man bekommt schon Respekt, wenn man sowas beobachtet. Und wir hatten auch kein Bedürfnis diese Insel zu besuchen.

Eine Runde um die Insel, und weiter gehts nach Tauranga

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