Bay of Islands / Neuseeland

Bay of Islands bezeichnet einen Küstenabschnitt im Norden der Nordinsel Neuseelands. Der erste Europäer, der die Bay off Islands besuchte, war James Cook im Jahre 1796, der dem Gebiet seinen heutigen Namen verlieh. Die ersten europäischen Siedler ließen sich hier nieder. 

Einfahrt in eine traumhaft schöne Bucht.

Wir lagen auf Reede und die Tenderboote brachten uns wieder an Land. Und das was wir da gesehen haben war richtig schön.

Herzlich willkommen, auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde, meinem Zuhause.

Aber wir wollten weiter zu einer Glühwürmchenhöhle. Die Fahrt dauerte ca. 30 Min an wunderschönen Motiven vorbei.

Mangrovenwälder 

Ein Kormoran macht Mittagspause 

Ein schmuckes kleines Holzkirchlein, das älteste in ganz Neuseeland, wurde uns gesagt.

Der Höhleneingang……

..nix wars mit fotografieren!

Die Kawiti-Glüchwürmchenhöhle befindet sich auf einem privaten Grundstück im Besitz von Nachkommen des Maori-Stammesführers Kawiti, der 1846 gegen die Britten gekämpft hat. Neuseelands berühmtestes Insekt, der Glühwurm, gehört zur Familie der Mücken und ist nicht mit dem europäischen Glühwurm verwandt. Eine Galaxie von Glühwürmchenlichter, sah aus wie ein Sternenhimmel, wunderschön. Wir mussten unsere Laternen ganz ausmachen, dann konnte man es leuchten sehen. Diese Würmchen sind nicht grösser wie ein Streichholz und nur der Kopf leuchtet.

Am Ausgang ein riesen Teebaum, aus dem das bekannte Teebaumöl hergestellt wird.

Funktional unterscheidet sie sich nicht von anderen Bedürfnisanstalten. So dient eine Seite den Bedürfnissen der Frauen, eine denen der Männer.

Weiter ging es zu diesem Ort…Kawakawa, zur Hundertwassertoilette  sie ist eine öffentliche Toilette. Sie wurde von Friedrich Hundertwasser der von 1973 bis zu seinem Tod 2000 in Kawakawa lebte, in dem für ihn typischen Stil mit geschwungenen Linien, unregelmäßigen Keramikfliesen, integrierten Kleinskulpturen, farbigen Gläsern und einem in die Architektur einbezogenen Baum gestaltet. Die Toilette wurde 1999 eröffnet. 

Sie ist die meistfotografierte Toilette Neuseelands.Die Zahl der fotografierenden Besucher übersteigt diejenige derer, die die Anlage als Toilette nutzen, bei weitem.

Als Hundertwasser erstmals 1973 nach Neuseeland reiste, erwarb er in der Bay of Islands mehrere Grundstücke

Am 19. Februar 2000 starb Friedensreich Hundertwasser an Herzversagen. Seinem letzten Wunsch entsprechend wurde er am 3. März 2000 auf seinem Grundstück in Neuseeland beerdigt. 

Und wieder begegnet uns der Kauri Baum, im Puketi-Wald. Hier konnte man auf einem Holzsteg ein Stück in den unter Naturschutz stehenden Wald.  Mit der Ankunft der ersten europäischen Siedler wurde der Bestand an Kauri-Wäldern stark dezimiert, da das Holz der mächtigen Urwaldriesen eine sehr hohe Festigkeit aufweist und der Stammdurchmesser weit über vier Meter betragen kann. Dieser Baum wirft die unteren Äste ziemlich früh ab und man sieht später im Holz keinerlei Maserung wo einmal ein Ast war.

 

 

Dieser Kauri Baum wurde vom Blitz getroffen und die ganze Baumkrone fehlt. Aber in kurzer Zeit dient er vielen anderen Pflanzen als Heimat.

Die Maori nutzten das Harz für viele Zwecke. Frisches Harz wurde als Art Kaugummi genutzt. Älteres Harz wurde dafür durch Einlegen in und Vermischen mit dem Saft der Distel puwha weicher gemacht. Das Harz ist leicht entzündlich und diente als Feueranzünder. In Flachs eingewickelt wurden Fackeln hergestellt. Es wurde auch in der Schmuckherstellung und als hochwertiger Speziallack für Violinen verwendet

 

Und dieses kleine, grad 30 cm hohe Kauri Bäumchen, man nimmt es fast nicht wahr, gibt Hoffnung dass es einmal wieder viele solcher wunderschönen Bäume gibt, weil einst hat der Wald einen Großteil der Bay of Island bedeckt.

Goodbye beautiful Aotearoa

Skytower

Oh, oh heute morgen war das Wetter gar nicht besonders. Bedeckt leicht regnerisch aber trotzdem 24 Grad.

Zuerst haben wir uns das ganze nochmal von der Ferne angeschaut, und sind mit dem Bus zur………

….Harbour Bridge gefahren. Die 1020 m lange Brücke überspannt den Hafen und verbindet den Stadtkern mit dem Strandort Takapuna.

Westhaven Boat Harbour, einer der größten Jachthäfen der Welt.

Und nun rauf, auf den 328m hohen Skytower. Auf dem Tower kann man aus 192 m Höhe den SkyJump oder SkyWalk wagen. Wir waren nicht so mutig 🙈

uiuiui…da gehts aber weit runter..

..ich taste mich mal vor..

Aber jetzt war ich richtig mutig!!!! Es kostet schon eine kleine Überwindung da drauf zu stehen!!

Ein grandioser Ausblick von hier oben.

Und wenn man den Jump wagt kommt man genau auf dieser blauen Plattform an.🙈

Zeit wieder runter zu fahren, der Himmel zog zu und es hat zu regnen angefangen, und da springt man eh nicht vom Turm. Wir sind dann ins Memorial Museum da wars trocken.

Wir wurden gleich mit dem Maorigruss begrüsst!!! Zunge raus!!

Hier ist die weltweit größte Sammlung von Maori-Artefakten beherbergt.

Ein schön geschnitztes Maori Boot, innen mit doppeltem Boden.

Drei sehr schöne Tage in Auckland und Umgebung gehen zu Ende. Noch ein Stop morgen am nördlichsten Zipfel von Neuseeland Bay of Islands und dann geht es schon weiter nach Australien.

Raus auf`s Land……

Westküstentour, hiess heute unser Ausflug. Durch die westlichen Vororte Aucklands gelangten wir in einen Forstpark.

Gute Rahmenbedingungen auf einen tollen Ausblick auf die Bucht unter uns.

 

Im Besucherzentrum des Parks haben wir einiges über Geologie, Flora und Fauna erfahren. 

Der Kauri Baum steht unter Naturschutz, weil er fast ausgerottet ist, da er von Pilzen befallen wurde. Die Krankheit nistet sich im Wurzelwerk ein und zerfrisst dieses langsam. Durch Reifen, Wanderschuhe etc. breitet sich der Erreger aus. Er klebt dann am Schuhwerk, an den Autos oder hängt an Pfoten von Tieren. Das DOC (Department of Conservation) versucht nun die Verbreitung durch verschiedene Maßnahmen zu stoppen. Deswegen wurden uns von unserem Guide die Schuhe desinfiziert, bevor wir noch einen kurzen Spaziergang durch den Busch machten.

Bei der Rückfahrt immer wieder wunderschöne Häuschen mit sehr viel Land drumherum. Sehr viele Neuseeländer betreiben noch einen kleine Farm, meist mit Schafzucht, da das Leben hier sehr teuer ist.

Ich hab mein Häuschen gefunden!!!! Hier könnte ich mich wohlfühlen, Neuseeland könnte mir echt gefallen.

Auch Wein wird hier seid einer Weile angebaut, den wir dann sogar verkosten durften. Nicht schlecht!!!

Da es hier sehr viele Vögel gibt muss alles mit Netzen abgedeckt werden, sonst gibt es keine Beeren.

Weites Land, gerade genug Platz!!!

Und zum Abschluss noch ein kurzer Spaziergang in einem Naturpark, von dort gelangten wir zu einer Tölpelkolonie. Da war was los in den Klippen oberhalb des Meeres. Jeder Felsvorsprung voll von diesen Vögeln. Ein Gekreische und Geflattere und ein sehr strenger Duft! Und jede Landung volle Lotte auf den Bauch, wie der Albatros…..aber nicht die Albatros…. unser Schiff!!

Die Jungvögel (schwarze) sind noch mächtig am Üben, dass sie es auch mal so elegant schaffen, in die Luft zu kommen, wie Mutti!!

Auckland / Neuseeland 🇳🇿

Es beginnt nun unsere 3. Etappe:  Auckland – Sydney – Brisbane – Great Barrier Reef – Cairns – Papua-Neuguinea – Äquatorüberquerung – Palau – Manila – Taipeh

Wir haben nun 27.389 km hinter uns gebracht!!

In Neuseeland größter Stadt (1,4 Mio. Einwohner) wohnen mehr Polynesier als irgendwo sonst auf der Welt. Obwohl die Stadt kosmopolitisch ist und im Hafen reger Betrieb herrscht hat Auckland seine lockere Atmosphäre beibehalten.

Als wir heute morgen zum Fenster raussahen glaubten wir unseren Augen nicht, vor uns ein Hochhaus, hinter uns ein riesen Schiff……..

…und neben uns auch so ein grosses Schiff !!!! Hilfe, wo sind wir gelandet ! Über Nacht in Auckland !

…und noch höher…

 

Dass wir einen kleinen Überblick von der Stadt bekamen haben wir uns mit einem Hop-on Hop-off Bus auf den Weg gemacht.

 

 

Wird hier spöttisch Klo-Deckel genannt.

Ein Verkehr ist hier!!!

…schwer zu verstehen wenn man das Meer vor der Tür hat…

Wenn man ein wenig in die Aussenbezirke der Stadt kommt, sehr schöne kleine Häuser.

Wir werden nochmal in die Stadt gehen, aber für heute ist es genug!!

Tauranga / Neuseeland

Tauranga City liegt rund 150 km südöstlich von Auckland. Die Stadt verfügt über eine Landfläche von 135 qkm und zählt ca. 114.789 Einwohner. Einige der ersten Maori, die auf Neuseeland ankamen, landeten in Tauranga, der Name bedeutet „Rastplatz für Kanus“

 

In Tauranga dreht sich alles um die Kiwi-Frucht, die in der Nähe angebaut und vom Hafen aus verschifft wird.

Und genau das war heute unser Ziel, eine Kiwi-Plantage.

Nach einer kurzen Fahrt waren schon die ersten Kiwi-Plantagen zu sehen

 

Zum Schutz vor dem Wind wird um jede Parzelle  eine riesigen Hecke gepflanzt.

Wenn sie durch den Wind aneinander stossen sind sie für den Export nicht mehr geeignet.

Kiwis, auch chinesische Stachelbeere genannt, soweit das Auge reicht.

Dies hier sind die gelben Kiwis. Es werden auf Neuseeland 50% grüne und 50% gelbe gezüchtet. Die gelben gehen zum großen Teil nach China. Die Chinesen wollen nur gelben und zahlen dafür auch einen höheren Preis. 

 

Und das war unser Guide, Hans Peter aus Ulm, wir dachten wir hören nicht recht.

Der hat uns in breitestem schwäbisch begrüsst.

Er lebt schon  seid 38 Jahren in Neuseeland,

und gut wie man sieht! Sein Kommentar 😁

Zum Schluss gab es auch noch was zum probieren….Lecker….selbst die grünen waren zuckersüß.

Auch viele Avocados werden hier angepflanzt, die kleinen Bäume noch geschützt unter der Folie.

Eine sehr schöne leicht hügelige Landschaft, also was ich bis jetzt gesehen hab, gefällt mir ganz gut.

Im Garten einer ehemaligen Missionsstation hab ich mich dann noch ein wenig auf Motivsuche gemacht.

Auf der anderen Seite der Kugel

Wir haben nun 14604 sm zurück gelegt und sind in Neuseeland, Land der langen weißen Wolken „Aotearoa“ wie die Maoris es nannten.

Wenn man jetzt eine ganz lange Nadel nimmt und an der Erdkugel bei Pliezhausen reinsticht kommt man fast bei uns raus!!!! Also wir sind genau auf der Rückseite. Man kann´s kaum glauben. Danke Bernd für das Bild!

Das Erste was wir zu sehen bekamen…..White Island, Neuseelands einzige aktive Vulkaninsel. Auf diese Insel kommt man nur mit dem Flugzeug oder Boot. Ohne einen ausgebildeten Führer ist es sehr gefährlich und sogar verboten, die Insel zu betreten. Abseits der Wege liegt die Temperatur des Bodens bei bis zu 100 °C. Auch braucht man eine Atemschutzmaske. 70 % des Vulkans liegen unter dem Meeresspiegel. 

Der Kratersee von White Island

der Vulkankrater.

Der ist immer ein wenig aktiv, die letzte große Eruptionen war, vom 20. August an bis zum 11. Oktober 2013 

Überall steigen immer wieder kleine Rauchsäulen auf. Man bekommt schon Respekt, wenn man sowas beobachtet. Und wir hatten auch kein Bedürfnis diese Insel zu besuchen.

Eine Runde um die Insel, und weiter gehts nach Tauranga

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