Aitutaki und Rarotonga / Cook Islands

Französisch Polynesien haben wir verlassen und uns auf den Weg zu den Cook Inseln gemacht. Als wir nach Aitutaki kamen war das Wetter so schlecht und die Bedingungen zum Tendern so übel, daß unser Kapitän beschlossen hat zur nächsten Insel gleich weiter zu fahren. Wir wären regulär eh am gleichen Tag Abends weiter. Am Spätnachmittag kamen wir an der Insel Rarotonga an und es hat sich das Wetter tatsächlich verbessert, nur das Meer nicht. Die Nacht über blieben wir vor der Insel um am nächsten Tag erneut einen Versuch zu machen.  Ja, was soll man sagen es war sehr, sehr schwierig, es waren langgezogene Wellen die das Schiff immer wieder ziemlich auf und nieder tanzen liessen. Es wurde ein Tenderversuch gemacht mit dem Ergebnis dass wirklich nur die an Land gehen die einen Ausflug gebucht hatten und die sehr trittsicher sind. Es war eine sehr langwierige Operation. Und so beschlossen wir, da wir nichts gebucht hatten, wir lassen den Platz den Anderen und bleiben eben auf dem Schiff. Wir haben ja noch einiges vor uns, und ein sehr grosser Teil unserer Mitreisenden geht ja in Neuseeland von Bord.

Der Tag erwacht vor Rarotonga

Wir haben nun die, für unsere Köpfe etwas nasse Südsee, verlassen….aber wie gesagt es ist Regenzeit…..mit dem Kurs Neuseeland. Den südlichen Wendekreis haben wir schon überfahren. Ab heute Nacht sind wir 12 Stunden hinterher und der 6.2 entfällt ganz. Wir werden also am 8.2. bei der Vulkaninsel White Island/Neuseeland ankommen. Herrliches Wetter kein Regentröpfchen in Sicht und vor allem nicht mehr so drückend.

 

Ein wunderschöner Tag geht zu Ende.

Huahine / Französisch Polynesien

Huahine,liegt etwa 175 km nordwestlich von Tahiti. Huahine besteht aus zwei nicht weit voneinander entfernten Inseln, die seit den 1950er Jahren durch eine Brücke verbunden sind. Malerische Buchten, kleine weißsandige Motus , sowie das türkis bis azurblau Farbenspiel Lagune kennzeichnen die landschaftliche Schönheit der Insel, die bislang nur von wenigen Touristen besucht wird.

Die Einfahrt in die Maroe Bucht war schon etwas ganz besonderes, ein allumfassendes überwältigendes Südseebild mit tiefblauem Wasser….

…einem Korallenriff…

….vor einer türkisfarbenen Lagune, einer fruchtbaren Insel mit Kokospalmen und einer Kulisse aus in sämtlichen Grüntönen leuchtenden steile Vulkanhängen.

Wir waren mal wieder mit dem Bus unterwegs, der mit Hibiskusblüten geschmückt war. Da hat selbst die wiederliche Klimaanlage, die uns zu einer Erkältung verholfen hatte, gleich viel netter ausgesehen.

Ich hab die Insel gleich umgetauft in Hibiskusinsel, was mir von unserem Guide auch bestätigt wurde. Überall riesige Hibiskusträucher.

Und auch ein Postamt gibt es hier!

schöne Gärten und kleine Flussläufe, alles sehr gepflegt.

Und hier der Hinweis wo wir hinwollen!?!?! Die ersten Planzen! (Mitte links)

Wir haben eine Vanille-Plantage angeschaut. Sehr interessant, die Kokusnussschalen sind dafür da daß der Boden nicht so schnell austrocknet

übervoll mit Vanille Schoten

Wilde Vanille rankt sehr hoch und bringt nur wenige Blüten zu Tage. In den Plantagen werden die Vanillepflanzen zurückgebogen, so dass die Bauern die Blüten per Hand erreichen können. Das Vanilleblütenwachstum wird außerdem durch das zurückbiegen stimuliert. Die Blüten erscheinen im Frühling, nach 3 Jahren zum ersten Mal. Bestäubt werden die Blüten per Hand, innerhalb von 12 Stunden nach Öffnung der Blüte. Sie blühen nur für einen Tag. Findet in dieser Zeit keine Bestäubung statt, verblüht die Blüte und es wird keine Kapselfrucht produziert. Die Vanillebauern müssen also stets wachsam auf der Suche nach Ihren neuen Blüten sein. Erfolgt die Bestäubung erfolgreich entsteht nach 5 bis 6 Wochen die Frucht, aus der nach weiteren 9 Monaten die Kapselfrucht entsteht.

Diese Vanillschoten werden noch zum Schluss in Tüchern getrockneten. Sie haben einen Duft verströmt, so intensiv, das war herrlich. diese Dame hat uns alles genau erklärt, und immer mit Blümchen im Haar.

Auf der Anlage lauter verschiedene Bäume und Sträucher.

Hier ein Brotfruchtbaum

Ein noch sehr kleiner Mangobaum, aber schon übervoll mit Früchten.

….und bei der Weiterfahrt, immer wieder wunderschöne Buchten. 

Der Fare Potee, ein auf Pfählen über dem Wasser erbautes Versammlungshaus. Das Originalgebäude wurde während eines Zyklons 1998 zerstört, aber mit traditionellen Materialien wieder errichtet. Es beheimatet ein kleines Archäologisches Museum

Und noch was ganz kurioses, blauäugige Aale, riesengross, die als heilig gelten und von den Ortsbewohnern gefüttert werden. Es hat nur gewimmelt von diesen Aalen. 

Und dann ist unserem Guide ein Bild gelungen, nachdem er in das Flüsschen gestiegen ist…grandios…hier sieht man die blauen Augen richtig gut.

Bora Bora / Französisch Polynesien

Die „Perle des Pazifiks“ wie Kapitän Cook sie nannte, liegt 240 km nordwestlich von Tahiti. Sie misst knapp 39 qkm und zählt heute etwa      10.000 Bewohner, die sich auf die drei Dörfer Vaitape, Anau und Faanui verteilen.

Heute wollten wir mal kontrolliert nass werden! Baden und Schnorcheln stand auf unserem Programm heute!

Am Pier erwarteten uns gleich wieder so freundliche, zufriedene Menschen. Es ist einfach schön. Auch wenn wir unterwegs sind, überall winken sie uns zu. Ich habe hier noch niemand gesehen der unfreundlich wäre, jeder hat ein Lächeln für einen übrig. 

Dieser wunderschöne Blütenkranz hat mich sofort fasziniert, so liebevoll gemacht. Als ich sie fragte, ob ich sie fotografieren darf, ist das passiert

…….so schnell konnte ich gar nicht reagieren wie ich den Kranz auf dem Haupt hatte, und die Dame sich mit mir fotografieren lies.

Aber jetzt geht’s erst mal mit so einem Boot aufs Meer hinaus!

Unser Kapitän und zugleich Guide chauffierte uns singend zum Hafen raus, mit uns noch drei andere Boote.

Mit einem Affenzahn ging`s  auf Meer hinaus, und das Abenteuer lies sich gleich noch toppen. Ein Regenschauer, aber was für einer prasselte auf uns herab, wir waren trotz Dach gleich so richtig nass. Das Blöde war nur, wir hatten noch unsere Klamotten über dem Badesach an!!!! Und so wars gleich nix mit kontrolliert nass  werden 🙈 🙈

Stopp, bei den Stachelrochen, nur die Guide`s haben mit ihnen gespielt, aber es gibt immer irgendwelche, die meinen sie dürfen das auch!

 

Es gab dann noch Gelegenheit in einem Korallengarten zu schnorcheln. Leider sieht es auch hier nicht sehr gut mit den Korallen aus. Sehr viel kaputt!

….hier sind sie, Schwarzspitzenhaie und Zitronenhaie…….

…von den Guide`s angefüttert, einfach beeindruckend. Auch die Möven haben sich gefreut, wenn sie ab und zu einen Happen erhaschen konnten.

Auch unsere Stachelrochen gesellten sich dazu, da wo es was zu fressen gibt, ist immer was los!

🎼 Bora Bora Hey, Bora Bora in Tahiti hey🎶mein Paradies im Sommerwind, wo alle Menschen glücklich sind🎶

 

Nach diesen vielen tollen Eindrücken und Erlebnissen ankern wir vor einer kleinen Riffinsel (Motu)

Hier haben wir ein polynesisches Mittagessen eingenommen, ganz traditionell auf einem kunstvoll geflochtenen Palmblatt.

Wieder, mit musikalischer Begleitung, sehr schön. Hier hatten wir dann ca.2 Stunden Zeit und konnten noch ein Bad im Meer genießen. Heute hatten wir also keine Inselrundfahrt gemacht sondern eine „Inselumrundungsfahrt“. Wir sind tatsächlich um die ganze Insel rum gekommen was mit den schnellen Booten auch kein Problem war, und es hat tatsächlich nicht mehr geregnet!!!!

Moorea / Französisch Polynesien

Moorea zählt geographisch zu den Gesellschaftsinseln und ist von ihrer großen Schwester Tahiti nur durch eine Meerenge von 17 km getrennt. Auf der Landkarte gleicht Moorea einem Schmetterling oder einer Schwanzflosse eines Fisches. Der Inselname bedeutet „Moo-Rea“das übersetzt „gelbe Eidechse“ heißt. Moorea hat heute 11.000 Einwohner.

Schon bei der Hafeneinfahrt am frühen Morgen haben wir gesehen wie bergig die Insel ist. 

Auch hier, wurden wir wieder herzlich willkommen geheißen. Heute in roten Kleidern 

Wir sind mal wieder auf Inseltour unterwegs!

Die Einen lagern Ihre Autos im Garten

Die Andern begraben ihre Verstorbenen dort!

Eine protestantische Kirche. Überall auf den Südseeinseln gibt es jede Menge Kirchen. Katholische, Adventisten, Mormonen und sogar Zeugen Jehovas sind hier vertreten.

Es geht zu einem etwa 200m hoch gelegenen Aussichtspunkt.

Ein toller Blick auf die Cook`s Bay und die Opunohu Bay 

Der höchste Berg der Mount Tohivea 1207m ist auch auf der Münze drauf.

………..und dann dieser Blick……….SO, und ganz genau SO, sieht für mich Südsee aus…….grandios!!!!!!!

….und auch das….Wasserbungalow…nicht ganz günstig, aber bestimmt richtig toll, immer mit der Prise vom Meer!

Zum Schluss unseres Ausflugs ginge es noch zum „Tiki Village“ hier werden landestypische Souvenirs und Kunsthandwerk angeboten, was für die Inselbewohner einfach noch eine zusätzlich Einkommensquelle bedeutet, auf die sie dringend angewiesen sind.

Freiluft-Nähplatz, na Hanna, das wärs und noch kuschelig warm dazu!

Tillandsien in einer Fülle davon kann man nur träumen. Aber bei der Luftfeuchtigkeit braucht man keinen grünen Daumen.

Und hier wächst sie……….die wunderschöne Tahitiperle!!

 

 

Stress ist auf dieser Insel ein Fremdwort!!!

Und für mich ist Moorea die schönste der Südseeinseln die ich bis jetzt gesehen hab.

Papeete / Tahiti / Französisch Polynesien

Tahiti, dessen ursprünglicher Name Otaheite lautet, ist die Hauptinsel der Gesellschaftsinseln und mit 1042 qkm die größte Insel Französisch Polynesien.

Tahiti besteht aus zwei durch einen schmalen Isthmus miteinander verbundenen Inseln. Der stark bevölkerte nördlich Teil Tahiti-Nui (großes Tahiti)und der fast unbewohnt südliche Teil Tahiti-Iti(kleines Tahiti). Die beiden Inseln haben die Form einer Schildkröte.

Papeete, Hauptstadt von Tahiti. In den letzten Jahre ist viel unternommen worden, um das hektische und laute Papeete aufzuwerten und attraktiver zu machen . Es gibt mittlerweile schöne Parkanlagen, Straßencafes und Fußgängerzonen.

Rund um die Insel liegt ein stellenweise unterbrochenes Korallenriff.

Und hier landen die Flieger, und wenn sie früh genug bremsen bleiben sie auch auf dem Festland.

Am Hafen wurden wir gleich wieder mit Musik willkommen geheißen.

Aber wir wollen ja die Insel sehen, und so machen wir uns morgens früh gleich auf. Der Himmel sah mal wieder nicht so freundlich aus, was uns unser tahitische Reiseleiter dann gleich erklärte. Es ist Regenzeit !! (November/April) 

Unser erster Stopp in Arue das Haus von James Normen Hall, der zusammen mir Charles Nordhoff zahlreiche Geschichten aus der Südsee geschrieben hat, unter anderem „Die Meuterei der Bounty“

Die Original Manuskripte

So sieht hier ein Gummibaum aus.

Ein toller Blick auf die Matavai – Bucht.

Überall Denkmäler bezüglich James Cook und der Bounty Geschichten. Und hier wurden wir zum ersten Mal auch gleich richtig nass. Ohne Vorwarnung schüttete es in Strömen. 

Beim zweiten Guss waren wir sicher unterm Dach beim Mittagessen.

Das mussten wir ja auf jeden Fall probieren wenn man schon mal da ist.

….seid wir auf den Südseeinseln sind, laufen alle mit so einem Blümchen, überm Ohr rum. Die Tiare, die Nationalblume von Tahiti.

ein sehr lohnenswerter Besuch des Vaipahi-Garten, mit wunderschönen exotischen Pflanzen. Hier war die Welt noch in Ordnung, dann kam der nächsten Schauer mit voller Kraft…….wir sind in der Regenzeit!!!!

Es ist durch die ganze Regnerei so eine enorme Luftfeuchtigkeit, dass ich nur noch die Palme in Arm nehmen kann, rauf komm ich nicht mehr!!

Wieder zurück in Papeete sahen wir noch sehr schöne Wandmalereien. Einmal im Jahr kommen internationale Wandgestalter für eine Woche hierher um die Fassaden zu bemalen. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit beginnen hier die Häuser sehr schnell dunkel und bemoost zu werden. Und so hat man einen gute Alternative gefunden, und sieht zudem noch echt toll aus.

Und weil es schon wieder zu regnen anfing, und wir uns noch ein wenig in der Stadt umsehen wollten, haben wir bei der Ersten (Dez.2018 eröffnet) und Einzigen kleinen privaten Bierbrauerei vorbei geschaut. Unsere Gedanken gingen nach Tübingen zum Neckarmüller.

 

Aber das war uns dann doch zuviel!!! Am Nachbartisch hatten zwei Personen so einen Kübel auf dem Tisch.

Nun haben wir doch die ganze Insel umrundet, und keinen von den berühmten Wellenreiter gesehen, die Bedingungen waren nicht gut also kam auch keiner. Schade, aber vielleicht nach der Regenzeit, aber da sind wir ja nicht mehr da. Das Geheimnis Tahitis liegt jedoch im unvergleichlichen Reiz der Nachbarinseln von denen eine schöner ist als die andere, wurde uns gesagt. Also aufs Schiff und nix wie los nach Moorea.

Fakarava / Französisch Polynesien

Fakarava ist ein Atoll im Tuamotu-Archipel 490 km nordöstlich von Tahiti gelegen. Die Lagune ist mit 1.153 qkm eine der grössten in Polynesien, die Landfläche beträgt dagegen nur etwa 16 qkm. Das Atoll hat ca. 800 Einwohner. Hauptort ist Rotoava. Fakarava hat durch die UNESCO den Status eines Biosphärenreservates erhalten.

So, und das hat man davon, wenn man über die Südsee schimpft! Eine gnadenlose Hitze gleich heut morgen, bei der Ankunft in Fakarava.

Das Versorgungsschiff die Aranui 5 lagt auch vor der Insel. Sie ist eine neue, speziell konstruierte Mischung aus einem Kreuzfahrt- und Frachtschiff, das zwischen Tahiti und den Marquesas Inseln verkehrt. 

Gleich am Anleger wurden wir von fröhlich  singenden und musizierenden Bewohner der Insel begrüsst.

Eine schöne, kleine überschaubare Insel.

Wir machten uns mal auf Entdeckungstour.

…und immer wieder ein Blick zwischen den Häuschen durch aufs Meer.

Nanu, was schwimmt da so still und heimlich durchs Meer? Mitten durch die Badenden!

 

Diese Kirche hat durch ihre Einfachheit etwas besonderes ausgestrahlt. Die Decke voll mit Lampen aus Muscheln.

Alle kommen mit dem Fahrrad zur Kirche.

Wenn es soooo heiß ist, dann ist das die richtige Erfrischung.

Und hier hab ich sie zum Ersten mal gesehen, die schwarze Tahitiperle. Dieser Mann lebt schon 25 Jahre hier. Mit seiner polynesischen Frau betreibt er eine kleine Muschelzucht.

So, dann gehts morgen weiter nach Tahiti, mal sehen ob es da auch so heiß ist.

Südsee

So kann Südsee auch sein!!!! Man glaubt es einfach nicht….Südsee…blauer Himmel…Sonne….so hat man das im Kopf….und jetzt das!!

 

Immer wieder zogen Gewitter mit Starkregen durch.

Kaum war eins vorbei kam das nächste!

Und dazwischen sah es dann so aus!!!! Aber alles bei 27 Grad Wärme

Als Entschädigung gab es dann Abends ein tolles Buffet

Adamstown / Pitcairn

Die wenigen Bewohner der britischen Zwergkolonie Pitcairn Islands sind Nachfahren von acht Meuterern der „Bounty“ und ihrer tahitianischen Frauen. Nach Meuterei und Übernahme des Schiffs am 28. April 1789 ließen sich die acht britischen Seemänner unter Christians Führung zusammen mit 18 polynesischen Männern und Frauen auf Pitcairn nieder. 

Elf Jahre später blieb als einziger erwachsener Mann der ehemalige Matrose John Adams übrig, zusammen mit zehn Polynesierinnen und 23 Kindern, nachdem sich die anderen alle gegenseitig umgebracht hatten. Er gab dem Dorf den Namen Adamstown und hinterließ den Insulanern die Schiffsbibel der „Bounty“. Die „Hauptstadt“ ist nach wie vor die einzige Siedlung. 

Pitcairn ist eine der einsamsten Inseln und die isolierteste Lebensgemeinschaft im Südpazifik. Die Insel im Ozean, (5 qkm) ist die einzige bewohnte Insel, der Pitcairn Islands Group, zu der auch Henderson, Ducie und Oeno gehören. Im Laufe der Jahre ging die Bevölkerungszahl ständig zurück, heute zählt die Insel noch etwa 50 Einwohner. Die Hauptbeschäftigung ist die Landwirtsaft, und das Fischen. Vier mal im Jahr kommt ein Schiff aus Neuseeland und liefert alles mögliche was die Inselbewohner noch zum Leben brauchen.

 

Das wilde, bedrohlich aufragende Vulkangestein von Pitcairn ist von Klippen und schäumenden Wogen mit gefährlichen Unterströmungen umgeben, sodass ein größeres Schiff gar nicht anlegen kann. Der Liegeplatz die Bounty Bay ist fast nicht mit unseren Tenderbooten zu erreichen weil man direkt durch die Brandung fahren muss. Diese Hindernisse waren sicherlich der Grund, weshalb der Meuterer Fletcher Christian mit seinen Gefolgsleuten gerade hier an Land ging. Wir wussten schon im voraus dass die Chance 1/10 war daß wir rüber kommen.

Hier ist alles sehr, sehr steil, um in den einzigen Ort Adamstown zu kommen muss man gleich eine 17%ige Steigung überwinden. Wir, mussten es leider nicht, wir gehörten tatsachlich zu diesen, dehnen es nicht möglich war, auf die Insel zu kommen. Aber man kann nicht alles wollen. Es war trotzdem schön die Insel einfach vom Schiff aus auf sich wirken zu lassen.

 

Wenn wir nicht zu Einwohnern kamen dann sind sie eben zu uns gekommen! Als erstes musste die Behörde kommen, auch hier am Ende der Welt musste ein Schiff freigegeben werden.

Erst da haben wir gesehen, wie schwierig es ist, bei diesen Wellen, an unserer Aussentreppe festzumachen.

Immer wieder ein neuer Versuch, und das Boot wurde einige Meter hoch und runter geworfen, bis es dann der Polizist mit einem mutigen Sprung schaffte.

Mit diesen Aluminium Langbooten kommt man besser durch die Brandung, aber am Schiff ist es genauso schwierig. Das Schiff wurde dann auch schnell freigegeben, was nicht hieß dass wir rüber kamen. Also genossen wir die Insel von weitem!

Und später besuchten uns dann noch einige Bewohner von Pitcairn, um uns ihre Souvenirs anzubieten. Was dann noch abenteuerlicher wurde. Das es in der Zwischenzeit einfach nicht mehr ging an der Aussentreppe festzumachen, sind sie an Strickleitern mit ihren Waren aufs Schiff geklettert. 

Sie brachten auch gleich noch ne Ladung Bananen mit

Dieser junge Mann ist auf Pitcairn geboren und geblieben. Die Kinder besuchen bis 12 Jahre die Inselschule und gehen dann nach Neuseeland, zur Ausbildung. Von dort kommen die wenigsten wieder zurück.

 

Die meisten Inselbewohner sind geschickte Kunsthandwerker. Schnitzereien aus dem Holz des Indischen Tulpenbaumes

Und es ging genauso abenteuerlich wieder runter vom Schiff. Mit viel klatschen und winken verabschiedeten wir uns von unseren Gästen, die natürlich auch vom Schiff ein Geschenk bekamen. Wein, Bier und Schnaps für ihr Fest morgen, zum Gedenken an den Untergang von der Bounty. Es war eine richtig tolle Begegnung.

Unser Kaptiän umrundete noch einmal die Insel und verabschiedete sich mit einem lauten Hupen.

Auch wir bekommen noch einen ganz tollen Abschied vom Himmel!!

Übrigens wer jetzt Lust bekommen hat hierher auszuwandern…..die freuen sich über jeden!!!

Hangaroa / Osterinsel / Chile (2.Tag)

WIR HATTEN SOOOO VIEL GLÜCK, wir durften nochmal auf die Insel!!!!!

Heute ging es in den Südwesten zum Vulkan ….

Der Blick in den 1,6 km breiten und 200 m tiefen Vulkanschlund ist überwältigend. Man entdeckt hier Dutzende von kleinen grauen und blauen, mit Binsen gesäumten Seen.

Überall liegen Steine herum mit Zeichnungen drauf, und mit etwas Phantasie erkennt man auch das eine oder andere.

….und weiter geht es zur zeremonielle Stätte Orongo einer Wettkampfstätte, auf einen schwindelerregenden  Abhang.

Und genau hier hinunter mussten die Teilnehmer des Wettbewerbs.  Bei diesem Wettkampf musste ein Vertreter jeden Stammes schwimmend ein Vogelei von der Nachbarinsel Motu Nui ergattern und seinem Häuptling bringen. Der Häuptling des Siegerstammes erhielt für ein Jahr den Titel „Vogelmann“ und die Macht über die übrigen Stämme. Übrigens gibt es dazu einen empfehlenswerten Film mit dem Titel  „Rapa Nui“

Hier wurden 52 Häuser aus Steinplatten gebaut, um während des Wettbewerbs der Tangata-Manu (Vogelmann) Unterkunft zu bieten.

 

Unser letztes Ziel Ahu Tahai. Hier der einzige Moai dem seine Augen wieder eingesetzt wurden.

Unsere White Lady erwartet uns, wir nehmen Abschied und sind so dankbar dass wir das Glück hatten in eine ganz fremde Kultur einzutauchen.

Zwei Seetage und dann wollen wir mal sehen ob uns die nächste Insel Pitcairn auch willkommen heißt. Die hat nämlich das gleiche Problem, kein Riff, und so rauschen die Wellen ungebremst in den winzigen Hafen.

Zur Info, wir sind in der Südsee und manchmal ist die Verbindung zum Satellit sehr schwach oder mal auch nicht vorhanden, dazu sind wir im Moment 8 Stunden hinterher. Also wenn zwischendurch nix kommt wir sind halt ein bisschen weit weg!!!! 9917sm

Hangaroa / Osterinsel / Chile (1. Tag)

Kein Ort auf der Welt gleicht der Osterinsel. Mit einer faszinierenden Geschichte, der fesselnden Kultur und der märchenhaften Landschaft wirkt dieses Fleckchen Erde, als sei es von einem anderen Planeten herabgefallen. Die Ureinwohner , Rapanui genannt, bezeichnen ihre Heimat in der polynesischen Muttersprache als Rapa Nui „grosser weisser Fleck“. Das ferne Pünktchen im Pazifik ist rund 3700 km vom Kontinent entfernt, und ca. 2000 km von der nächsten Insel entfernt. Die Osterinsel mit ihren nur 5000 Menschen ist damit einer der abgelegensten bewohnten Orte der Erde.

Plötzlich, nach vier Tagen auf See taucht die Osterinsel auf. Seit 1995 ist die Osterinsel als Nationalpark Rapa Nui Teil des UNESCO – Weltkulturerbes.

Hanga Roa (ca.3791 Einwohner) gilt als die einzige „eigentliche“ Ortschaft der Osterinsel. Der Ort liegt an der südlichen Westküste des Eilands zwischen den erloschenen Vulkanen Rano Kao und Rano Raraku.

Das Wetter trägt zur besonderen Atmosphäre bei: Fast ununterbrochen heult der Wind, und auf Sonnenschein können innerhalb weniger Minuten dicke Wolken folgen und es regnet….. und alles passiert in Windeseile. Ja, und so kamen wir an, und lagen auf Reede und der Hafen war geschlossen. Das war natürlich bei Allen eine sehr große Enttäuschung, weil wir genau wussten bei dem Seegang ist Tendern ein Risiko. Es gab schon Kreuzfahrtschiffe die konnten nur einmal um die Insel fahren und das war’s. Ist schon blöd wenn man die Insel vor der Nase hat und nicht rüber kann. Aber, mit drei stündiger Verspätung, die erlösende Nachricht……wir dürfen…der Hafen ist frei gegeben. Also nix wie los!!!! Wir wollten zu zwei der wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

wir fahren entlang der Südküste und gelangen zum erloschenen Vulkan Rano Raraku…….

….der sich aus einer grasbewachsenen Ebene erhebt. Und hier sehen wir sie dann auch!!!

Die Moai, riesige Steinstatuen. Aus dem porösen Tuffstein vom erloschenen Vulkan Ranu Raraku wurden fast alle Moai Statuen hergestellt. Man vermutet , dass die Moai zwischen dem 11. und 17. Jh. mit einfachstem Obsidianwerkzeug gemeißelt wurde. Noch heute rätselt man über den Zweck der Statuen. In der ersten Hälfte des 20. Jh. gab es mehrere Forschungsexpeditionen hierher. Unter anderem war auch der Deutsche Thomas Bartel von der Eberhard-Karls- Universität Tübingen, der die wesentlichen Ansätze zur Entschlüsselung der Schriften fand. Thor Heyerdahl hielt sich von 1955 bis 1956 hier auf und führte Ausgrabungen durch und richtete den ersten Moai wieder auf.

Sehr beeindruckt verliessen wir diesen außergewöhnlichen Platz. 

Wunderschöne Landschaft …immer wieder….alles sehr grün.

Und das gibt’s hier auch, damit die (Oster)Eier nicht ausgehen!

 

….und es ging weiter in die Hotuiti-Bucht, zum Ahu Tongariki, dem grössten restaurierten Platz auf der Osterinsel

Die beeindruckende Plattform (Ahu) und 15 wiederaufgerichtete Moais. Durch einen Tsunami 1960 zerstört, wurde die Anlage 1992-1995 von Mitarbeitern der chilenischen Universität restauriert.

Viel könnten sie erzählen, doch ihre steinernen Münder bleiben stumm. Ihre Augen haben die Zeiten gesehen in dehnen fröhliche Menschen unbeschwert zu ihren Füssen tanzten, als das Leben auf der kleinen Insel wie ein heiteres Spiel war. Und jeder Tag ein Geschenk. Die steinernen Riesen kennen die Geschichte zu ihrer Insel, eine vom kulturellen Aufstieg und von Stammesfeeten, Umweltzerstörung, Gewalt und Sklaverei bis hin zum Verfall. ( Zitat aus einer Info zur Osterinsel)

Mal sehen, ob wir morgen nochmal das Glück haben die Insel zu betreten????

Highlight

Jetzt gehts erst richtig los. Wir sind in der Südsee. Vermutlich wird das das Highlight unserer Reise.

2. Etappe

Callao – Osterinsel – Pitcairn – Papeete – Moorea – Huhaine – Bora Bora – Aitutaki-Atoll – Avarua – Datumsgrenze – Mount Maunganui – Auckland

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