Khasab(Musandam) / Oman

Location of Oman

 

Khasab, ist der größte Ort, und liegt am obersten Zipfel der Halbinsel. Er ist umgeben von einer beeindruckenden Bergwelt. Man nennt die Gegegnd auch das „Norwegen Arabiens“ 

 

Eigentlich sollte es heute mit mit einem Geländewagen mit Fahrer auf den höchsten Gipfel der Musandam-Halbinsel auf knapp 2000 m Höhe gehen. Aber weil es die Tage zuvor ziemlich geregnet hatte waren die Strassen wegen Steine und Dreck unpassierbar. Also beschlossen wir, da wir eh nur einen halben Tag da waren, mal wieder zu relaxen.

Allerdings lasen wir in unserer Landgangsinfo daß im Alten Hafen einiges los ist. Als wir mal auf den Balkon rausschauten, um uns zu orientieren wo der sein könnte, hatten wir ihn schon direkt vor der Nase. Und dann hatten wir den ganzen Mittag zu schauen. Da kamen nämlich die iranischen Schmuggler. Mit den Schnellbooten sind es nur 1-1,5 Std. zur iranischen Küste, sodass ein reger(im Grunde illegaler) Handel über das Wasser betrieben wird.

Ausladen, feilschen, neue Waren einkaufen verstauen, alles mit Hektik und viel Lärm. Aus dem Iran kommen vor allem Schafe und Ziegen, die in großen Trucks im Oman und den V.A.E. verteilt werden. In den Iran werden hauptsächlich elektronische Geräte und Zigaretten geschmuggelt.

Beladen bis an die Grenzen Ihrer Belastbarkeit, verlassen die Schmugglerschiffe im Konvoi den Alten Hafen. Durch Schmiergelder wird der Handel geduldet und gilt in Khasab als wichtig. 

Was man so alles mitbekommt, wenn man so unterwegs ist! Wir jedenfalls haben relaxt und die haben gearbeitet wie die Wilden.

Muscat / Oman 🇴🇲

Muscat/Maskat – die Stadt aus 1001 Nacht, ist die Hauptstadt Omans. Sie liegt an der Küste im Nordosten des Landes am Golf von Oman, einer von Felswänden eingeschlossen Bucht. Hier reicht das Hadscha-Gebirge bis ans Meer heran und erlaubt nur kleine Ansiedelungen, die durch Gebirgspässe miteinander verbunden sind. 

Was für ein schöner Anblick heut morgen schon. War sehr überrascht daß Oman so gebirgig ist. Wir wollten heute unser Schiff gegen ein Dhau tauschen, ein für diese Region typisches Schiff.

Es ist echt ein Augenschmaus alles so wunderbar gepflegt und wunderschön angelegt. Wir fuhren mit dem Bus zur Marina, wo die Boote lagen.

Dhaus werden seit Jahrhunderten auf traditionelle Art gebaut und prägen noch heute das maritime Bild des Omans. 

Und das war unser Boot. Mit diesem starteten wir zu einer 2 stündigen Fahrt hinaus aufs Meer entlang der bizarren Küste. 

Und was tauchte da vor unserem Boot auf…..Delfine….eine ganze Menge, Ich glaubs nicht!!!! Wir hatten ursprünglich eine Bootsfahrt zu den Delfinen gebucht die aber mangels Interesse abgesagt wurde, und jetzt haben wir zwei Ausflüge in einem!!!

War so fasziniert dass ich fast vergessen hab zu fotografieren.

Wenn man gewollt hätte, dann hätte man auch ein Nickerchen machen können, richtig gemütlich!

Der Sultanspalast von, Qabus ibn Sa’id Al Sa’id links und der seines Vaters rechts. 

Am 23. Juli 1970 setzte er seinen Vater  bei einem Staatsstreich ab, und übernahm das Zepter. Der Vater wurde nach London ins Exil geflogen, wo er zwei Jahre später  verstarb. Bis dahin hat das Land in der Steinzeit gelebt. Ab der Übernahme blühte das Land auf und bis heute ist es so geblieben Die Omanis verehren ihren Sultan. 

Im Hafen liegen seine zwei Jachten, die Eine für ihn, die Andere ist das Versorgungschiff das ihn begleitet. Und ich dachte schon als wir reingefahren sind in den Hafen da stehen zwei kleine Kreuzfahrtschiffe.

Selbst im Hafen das Wasser glasklar. Viele bunte Fische tummelten sich hier. Es was eine wunderschöne zwei stündige Fahrt. 

Auch auf der Rückfahrt, alles wieder sehr schön anzusehen.

Nachdem alle Passagiere wieder an Bord waren, verabschiedeten wir uns von Muscat, aber wir kommen wieder auf dem Rückweg!!

Mormugao (Goa) / Indien

Goa ist der kleinste indische Bundesstaat. Er liegt an der Konkan-Küste (der mittleren Westküste Indiens) Die Region war rund 450 Jahre lang portugiesische Kolonie, die erst 1961 endete. Mormugao liegt an der Mündung des Flusses Zuari und gilt als einer der ältestenten Häfen an der Westküste Indiens.

Eine indische Tanzgruppe hat uns Willkommen geheißen.

Wir fahren nach Panaji der Hauptstadt Goas. Es wird gebaut wie verrückt, eine Baustelle nach der anderen.

Wenn das fertig ist sieht das bestimmt sehr schön aus. Der Mittelstreifen wird mit bunten Bougainvilleas bepflanzt.

Es gibt in Panaji einige Spielcasinos und die sind allesamt  auf Schiffen auf dem Mandovi River untergebracht.

Wir gingen zu einer Markthalle in Panaji. Zu Fuss mussten wir ein Stück durch die sehr laute verkehrsreiche Stadt, was wieder mal zu einer schweißtreibenden Angelegenheit wurde. Aber es hat sich gelohnt.

Die nette Dame hat auch gleich für uns gefegt 😁 

Am liebsten hätte ich gleich eingekauft. 

Knobi, in allen Varianten sogar einzelne Zehen, zum verkaufen!

Die 450 Jahre portugiesischer Herrschaft haben in Goa eine gelungene Mischung aus zwei Kulturen von zwei Kontinenten hervorgebracht. Ein Drittel der Bevölkerung bekennt sich zum Christentum, Kreuze am Wegrand wechseln sich mit Hindu-Altären. Schimmernde Saris sieht man überall, zum Gottesdienst aber tragen Frauen noch die schwarzen Spitzentücher. Wir besuchten zwei Kirchen.

Die Cathedral of St.Catherine. Die klassische Fassade erinnert an die großen Kirchen in der Toskana. Sie ist die größte Kirche in Asien.

Die Basilica of Bom Jesus, hier sind die sterblichen Reste des spanischen Jesuiten und Missionars Franz Xaver beigesetzt. Der spätere Heilige pflegte im 16.Jh.in Goa Leprakranke. Er starb 1552 auf der chinesischen Insel Sancian. Er wurde dort unter mehreren Schichten Ätzkalk begraben. Als man seine Leiche aus der Erde holte um sie nach Goa zu überführen war sie unversehrt! 

Heute ruhen seine Gebeine in diesem Grabmahl aus Silber und Bronze, mit Glasfenster in einer Seitenkapelle.

Man kann tatsächlich erkennen daß hier jemand drin liegt. Er ist immer noch in gleichem Zustand, so unser Guide.

Nach einer kurzen Fahrt, wurden wir auf einer Gewürzplantage mit einem Blütenregen, willkommen geheißen.

Leckeres indisches Curry…

..und zuckersüße Bananen

Anschließend bei einem Rundgang durch einen Teil der 200 ha großen Plantage erfuhren wir einiges über Kräuter und Gewürze, Heilpflanzen und ihre Wirkung.

Pfeffer, alle Farben…

..klar erkennbar

Zitronengras

..reifen an einem Stock

..Ananas

Cashew-Nuss

Aus dem Stiel, oder besser der Blüte die oben am Kern sitzt und noch viel größer und rot wird , wenn sie reif ist, wird Schnaps hergestellt. Mir hat er nicht geschmeckt!

Es war wieder ein sehr erlebnisreicher langer Tag, sieben Std. waren wir unterwegs haben viel geschwitzt besonders auch auf der Plantage wo Regenwaldklima gescherrscht hat. Wir verlassen nun Indien und wenden uns dem Orientalischen zu.

 

New Mangalore / Indien

Mangaluru, bis 2014 Mangalore, ist eine bedeutende Hafenstadt im südwestindischen Bundesstaat Karnataka mit rund 485.000 Einwohnern. Der frühere Stadtname, Mangalore ist weiter vielfältig in Gebrauch.

Wir sind im Kohlehafen gelandet, aber das war auch interessant, was die so alles, ausser Kohle, noch entladen haben. 

Wir waren mal wieder in der Stadt unterwegs und wollten noch zu einem Künstlerdorf. Für uns doch überraschend, Mangaluru ist doch nicht so zugemüllt.

Der „Sultan`s Battery“

Die Ruine der „Sultan`s Battery“, einer aus schwarzem Stein errichteten Festung aus dem späten 18.Jh. Der Sultan ließ sie erbauen, um vor allem britische Kriegsschiffe von der Zufahrt in den Fluss Gurpur abzuhalten.

Der Gokarnanatheshwara Tempel. Wir haben den dann nur kurz von Außen angesehen, was sich im Nachhinein als richtig erwiesen hat.  Ein paar wollten geschwind reinschauen, die mussten die Schuhe ausziehen und da der  Boden vor dem Tempel glühendheiss war kamen sie mit Brandblasen auf der Fußsohle zurück.

Uns hat das Künstlerdorf interessiert!

Zirka 1 Stunde von Mangalore entfernt liegt dieses Künstlerdorf, wo man Einblick in Tradition und Kultur der Region bekommt. Man sieht wie die Handwerker früher gearbeitet haben. Zuerst ging es zur Töpferei!

Mit dem Stock wurde die mechanische Scheibe zum Drehen gebracht.

So lang lief diese Scheibe! Geschafft!

In Ca. 15 Min. musste er seinen Ton hochgezogen und geformt haben.

Lauter fertige Gefäße nach dem Brennen…

..was in diesem Ofen geschah.

Zuerst wird der Reis in einem Topf geröstet…

..dann mit diesem Holzstampfer bearbeitet. 

Der Reis wird dann durch ein Sieb geschüttelt, und das Übriggebliebene kann man mit Milch oder Wasser zu einem Brei kochen. Reis Stampfen nennt man diesen ganzen Vorgang.

Eine Leinsamen Mühle.

Eine Schreiner Werkstatt 

Herstellung kleiner Hocker, an deren Spitze man die verschiedensten Elemente anbringen kann. Hier zum Beispiel ein Messer zum bearbeiten einer Kokosnuss. 

Eine Spinnerei

Eine Weberei

Und zum Schluss noch das Herstellen von Rohrmöbel. Das ganze Arsenal umfasst ca. 300 ha und hat unter anderem noch einen kleinen Zoo einen Botanik Garten, und noch andere Sehenswerte Sachen. Aber dazu muss man öfters hierherkommen.

Wir kehren zum Schiff zurück und starten zu unserem letzten Hafen in Indien Mormugao.

Kochi / Indien

Kochi (bis1996 Cochin) liegt im Bundesstaat Kerala, im Süden von Indien, mit ca. 600.000 Einw. Das Stadtgebiet erstreckt sich sowohl über das Festland als auch über mehrere der Küste vorgelagerte Inseln und Halbinseln.

 

Die Halbinsel Fort Kochi mit den berühmten Fischernetzen.

Als wir zu unserer Anlegestelle fuhren, wunderten wir uns schon was da auf dem Wasser so alles daher kam. Nicht nur solch schöne Boote, jede Menge Müll und Dreck kam da vorbei geschwommen, schlimm, wenn man einfach alles nur ins Meer kippt!!

Auf unser Rundfahrt durch Kochi, bot sich uns meist das gleiche Bild, Baustellen, Dreck und Müll!! Hier sind die Leute nicht arm, so unser Guide, und 80% haben eine Arbeit, und eine gute Ausbildung?!?!?!

Erster Fotostopp auf unserer Panoramafahrt durch Kochi, ein Shiva-Tempel, den wirklich nur gläubige Hindus betreten dürfen.

 

Ob der finster dreinschauende Tempelwächter dafür gesorgt hat, dass es um seinen Tempel rum ordentlich aussieht?

Oder war es wegen einer Hochzeit die vorher stattfand?

Lauter wunderschön gekleidete Damen.

Und dann war tatsächlich die Hochzeitsfeier im Nebenhaus, und unser Guide wurde eingeladen, mit der Reisegruppe zu kommen damit wir   das Brautpaar fotografieren können. Na, so eine Hindu-Hochzeit sieht man meist nur im TV, schon beeindruckend. Bei einer normale Hochzeit sind in der Regel 800 Personen eingeladen bei einer großen können es schon mal 1500 sein….Wer soll das bezahlen?? 

Nächster Halt war bei der Franziskanerkirche (St.Francis Church) sie wurde Anfang des 16.Jh. zunächst aus Holz errichtet und später durch einen Steinbau ersetzt. Es ist ein protestantisches Gotteshaus. Vasco da Gama starb 1524 in Kochi und wurde hier beigesetzt, 1538 wurden aber seine sterblichen Überreste nach Lissabon überführt.

Es gibt tatsächlich noch mehr ordentliche Stellen in Kochi.

Auf dem Friedhof gibt es so gut wie keine Grabsteine, nur weiße Kreuze.

Der hat jede Menge Schuhe, aber kein Dach über dem Kopf!!!

Nettes Häuschen 

Smalltalk mit Nachbarin 

Und gepilgert wird auch! Es ist kurz vor Ostern. Der Guide sagte uns, dass die 52 Stunden unterwegs sein müssen.

Letzter Stopp bei den berühmten chinesischen Fischernetzen, die wurden schon im 13.Jh.durch chinesische Kaufleute vom Hofe Kublai Khans eingeführt. Die schweren Holzkonstruktionen, an denen die Netze hängen, werden vor allem bei Hochwasser genutzt. Zu Ihrer Handhabung werden mindestens vier Männer benötigt.

So schade um den schönen Strand, total vermüllt!

Letztendlich sah es an vielen stellen in Kochi so aus. Unser Guide versuchte das ein wenig zu Beschönigen, als man ihn drauf ansprach, was ihm nicht so recht gelang. Er meinte, die Frauen die das sonst wegräumen haben wegen des Feiertags heute frei!! Fazit, dieser Müll ist nicht von einem Tag!! 

Sie Sonne geht trotzdem wunderschön unter, und die Nacht deckt alles zu, und wir fahren weiter!

Colombo / Sri Lanka 🇱🇰

Colombo liegt an der Westküste der Insel Sri Lanka (bis 1972 Ceylon) Mehr als 2 Mio. Einwohner leben heute in Colombo und den Vororten, also fast jeder zehnte Einwohner von Sri Lanka. Schon Marco Polo nannte die Insel, die schönste Insel ihrer Größe auf der Welt. Sie hat die Form einer Perle, die vom indischen Subkontinent herabgetropft ist.

Bei der Lotsenaufnahme um 7 Uhr morgens, schon ein sehr schöner Anblick, die Skyline von Colombo

Wir streiften die Stadt nur kurz, wir wollten wieder mal ein wenig nach Außerhalb. Die Fahrt ging ca. 2,5 Stunden nach Pinnawala zum Waisenhaus für Elefanten. Es wurde 1975 im „National Zoological Garden“ zwischen Colombo und Kandy gegründet.

Die Strassen sind leergefegt, das Singhalesische und Tamilische Neujahrsfest. Es wird zu Hause gefeiert und die meisten Geschäfte hatten geschlossen. So kamen wir dann recht zügig voran.

Es war gleich ein tolles Bild, eine Herde beim Baden. Hier lebt eine große Herde Elefanten in einer weitläufigen Anlage, in der sich Besucher frei bewegen können. Babyelefanten die ungeschützt im Dschungel gefunden wurden oder von ihrer Herde verlassen wurden, werden in das Camp von Pinnawala gebracht. Nicht nur Jungtiere sondern auch verletzte oder kranke Tiere werden gefüttert und gepflegt.

Es leben etwa 50 Elefanten auf der Anlage, und die werden zwei mal täglich, in kleineren Gruppen zum Baden geführt.

Sobald der Wasserstrahl an war, bedeutete es für die Elefanten…fertig mit Baden. Und ganz gemächlich trotteden sie den Berg herauf.

Natürlich wollten sich das noch ein paar mehr Menschen anschauen. 

So, noch über die Strasse, in die Trockenanlage. Dort gab es auch eingezäunte Gebiete für die kranken Tiere.

Gerade frisch gewaschen!!! Der will wohl gleich wieder in den Fluß???

Es war ein einmaliges Erlebnis so nahe bei den Tieren zu sein. Es ist schön daß es Menschen gibt, die sich um solche Tiere kümmern, die im Dschungel keine Chance hätten zu Überleben.

Auf dem Rückweg sieht man Gottheiten der verschiedenen Religionen.

Die Singhalesen sind größtenteils Buddhisten, die Tamilen mehrheitlich Hindus und die Moors ausschließlich Muslime. Daneben gibt es unter Tamilen und Singhalesen christliche Minderheiten. Der Guide erklärte uns, daß die verschiedenen Religionen sehr gut miteinander leben.

Und in der Stadt dann wieder die schönen, bunten Tuck Tucks.

Sabang ( Insel Weh) / Indonesien

Weh, indonesisch Pulau Weh oder Pulo Weh sowie bei Einheimischen Sabang, ist eine Vulkaninsel in der Adamanensee im indischen Ozean. 

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Die 156,3 km² große und bis zu 617 m hohe Insel liegt nordwestlich von Sumatra in der indonesischen Provinz Aceh. Die meisten der 33.000 Einw. leben in Sabang.

Eine riesengrosse Pier obwohl, so wie wir mitbekommen haben, allerhöchstens eine Schiff in der Woche anlegt. 

Und da wurden wir schon von einem Begrüssungskomitee erwartet. Eine Musikgruppe, sowie eine Tanzgruppe harrten in der glühend heißen Sonne, während die wichtigen, örtlichen Beamten ein Schattenplätzchen unter dem Zelt bekommen haben.

Es erfolgt eine aufwendige Begrüssungszermonie. Alles wurde natürlich von der örtlichen Presse im Bild festgehalten.

Wir waren Willkommen!!

Sehr orientalische Klänge.

Unser Kapitän und unsere Kreuzfahrdirektorin hatten dabei einen Ehrenplatz in der ersten Reihe!

Ein kurzer Ausflug zu Fuss in die Stadt, besser gesagt an den Stadtrand, wurde dann zur schweißtreibenden Angelegenheit (33 Grad). Aber da wir um 12 Uhr ankamen und um 18 Uhr schon wieder den Anker lichteten blieb uns nichts anderes übrig, wenn man wenigsten ein wenig Sabang Atmosphäre schnuppern wollte.

Nette kleine, bunte, Häuschen.

Kleine, einfache Moscheen dürfen hier auch nicht fehlen. Indonesien ist die Heimat der größten muslimischen Gemeinschaft der Welt.

Überbleibsel oder aber auch ganz bewusst so belassen, als Erinnerung an den Tsunami im Jahre 2004. Die Insel wurde stark in Mitleidenschaft gezogen.

Vielleicht auch diese Objekt oder einfach Hinterhofidylle.

Die  Einwohner leben hauptsächlich von der Landwirtschaft, sowie der Fischerei. Industrie findet man auf der Insel so gut wie nicht.

 

So eine Bananenstaude im Garten, wo man immer frische Früchte pflücken kann, das hat schon was.

So sind die Damen hier unterwegs, mit und ohne Helm.

Und Verkehrszeichen die nur erahnen lassen was sie bedeuten!

..und von dem kam die Müdigkeit ganz bestimmt nicht.

Um der Unterhopfung vorzubeugen, wie unser Schweizer Freund sagt, haben wir uns noch, so was genehmigt. Aber wir haben nicht bedacht, daß wir in einem islamischen Land sind!! Hihi, aber die Hauptsache, es war kalt und hat den Durst gelöscht!!

Was interessieren mich die Touristen…ich bin einfach nur müde!!

Pünktlich um 18 Uhr legte unsere MS Albatros ab, und wir durften in kleinem Kreis auf der Nock mit dabei sein. Ein schönes Erlebnis so hautnah das miterleben zu dürfen.

Nach zwei See-Tagen werden wir dann in Sri Lanka sein.

Tchüss Indonesien!

Insel Langkawi / Malaysia 🇲🇾

Wir fuhren durch die 800 km lange Strasse von Malakka, die Meerenge zwischen der Malaiischen Halbinsel und der Nordküste Sumatras. Sie ist mit täglich etwa 2000 durchfahrenden Schiffen eine der am stärksten befahrenen Wasserstrasse der Welt. Und gelangen heute Morgen nach Pulau Langkawi, sie ist die Hauptinsel und zugleich der Name einer Inselgruppe von rund 100 Kalksteininseln vor der Nordwestküste von Malaysia.

Eine Pier ohne weitere Einrichtungen, ca. 25 km von der Stadt Kuah entfernt, stand in unserer Landgangsinformation. Aber das hat uns heute nicht interessiert, wir wollten heute mit einem Katamaran in die Inselwelt Langkawi`s

Ein kurzer Spaziergang über den Awana Steg führe uns zur Anlegestelle von unserem Katamaran, der für 70 Personen Platz hatte. Wir waren nur 36 Personen, das ist echter Luxus.

Ganz gemächlich ging es in Langkawi`s wunderschöne Inselwelt.

Auch unsere Albatros verschwand so langsam aus unserem Blickfeld!

Immer wieder verändern sich die Farben, immer wieder anderes Licht.

Tolle Aussicht von hier oben!

Neuer Freund und Neue Mütze!

Unter Aufsicht von unserer feschen Kapitänin Alina wurde der Anker gesetzt!

Kleine Boote brachten uns an einen ganz tollen Strand, nur für uns alleine, kein Mensch sonst weit und breit. Dort verwöhnte uns die Besatzung mit einem BBQ-Mittagessen, mit Salaten, Geflügel, Meeresfrüchte, Gemüse sowie herrlich gekühlte Getränke.

Anschliessen blieb noch genügen Zeit nochmal ein herrliches Bad im Meer zu nehmen. Was will man mehr??

Einfach lecker mit herrlich, scharfen Saucen.

Oh, Wunder, dann ist doch noch der Nicht-Bader zum Bader geworden😁 🏊🏻‍♂️

Irgendwann mussten wir dieses herrliche Fleckchen wieder verlassen, es ging wieder zurück auf den Katamaran.

 

Bei Live Musik herrschte dann eine fröhliche, ausgelassene Stimmung. Bei so toller Musik hat es den Einen oder Anderen dann doch in den Beinen gejuckt. Nebenbei noch die schöne Inselwelt bewundern, die sich am Nachmittag wieder in anderen Farben gezeigt hat.

Rechts unsere MS Albatros, die uns erwartet und in der Ferne, in der Mitte, sieht man Thailand, das gar nicht so weit weg ist. 

Ein wunderschöner erholsamer Ausflug!!

Singapur 🇸🇬

Guten Morgen Singapur

Der Insel-und Stadtstaat Singapur ist der flächenmäßig kleinste Staat Südostasiens mit ca. 5,5 Mio. Einwohner. Singapur liegt  an strategisch günstiger Lage zwischen dem Indischen Ozean und dem Südchinesischen Meer nur einen Breitengrad (137 km) nördlich des Äquators. 

Und wieder so eine Megastadt! Als wir uns unserem Pier näherten dacht ich schon da liegt ein Schiff mit Schräglage im Hafen bis ich gecheckt hab daß, es das Cruise Terminal ist. Eine sehr futuristische Bauweise!! 

Vor Jahren habe ich ein Bild von diesem Gebäude zwischen die Finger bekommen und war fasziniert. Hatte damals gar nicht gewusst wo das überhaupt ist. Nie hätte ich zu dieser Zeit, gedacht dass ich da mal davor, und sogar noch obendrauf stehe. Ein grandioses Gefühl!!!

Marina Bay Sands

Die 191 m  hohen Hoteltürme die an Spielkarten erinnern, wurden von Moshe Safdie entworfen und sind gekrönt von der größten öffentlichen Plattform der Welt, der 3900 Menschen Platz bietet und einem 340 m langen Surfbrett gleicht. 67 m ragen über den Nordturm vor und gewähren ein atemberaubendes Panorama. 

 

Innen natürlich alles genauso überdimensional groß. Die Anlage besteht aus einem Casino, und Shoppingcenter, einem Hotel mit 2561 Zimmern einem Konferenz- und Ausstellungszentrum, einem Kunst-und Wissenschaftsmuseum, zwei Theatersälen, und diversen, Restaurants und Bars

Sogar ein kleiner Fluss ist da, der durch ein Becken (22m Durchm.) eine Etage höher im Außenbereich, gespeist wird.

Auf 200 m Höhe dann dieser Ausblick!

Sogar unser Schiff ist zu sehen, mit dem schiefen Terminal daneben.

Der 150 m lange Swimmingpool ist jedoch nur für Hotelgäste bestimmt! 

File:Aerial of the roof top pool Marina Bay Sands Hotel (36592484922) (2).jpg

Bei diesem Bild aus der Vogelperspektive (nicht von mir) sieht man das gewaltige Ausmaß!

Unser nächstes Ziel gleich gegenüber, sieht man von hier oben am besten, vor allem  das Ausmaß von 100 ha Gardens by the Bay

Die beiden gläsernen Biotope.

Die Super Trees

Bei der Vorbeifahrt mit dem Bus, nochmal einen Blick auf diese grandiose, fast bis oben bepflanzte Fassade.

Der Besuch in den Biotopen war dann ein wenig ernüchternd. Das „Cloud Forest House“ war an dem Tag wegen Wartungsarbeiten geschlossen. Der „Flower Dom“ war offen, aber dort waren zum grössten Teil Pflanzen, die es bei uns auch gibt. Die Ausstellung wird alle 6 Wochen erneuert mit Themen zu den bestimmten Jahreszeiten. Einfach um die einheimischen Besucher anzulocken, und für die sind diese Pflanzen was besonderes.

Aber schon das gewaltige Ausmaß dieses Gewächshauses war interessant.

Frühling und Holland war das Thema der Ausstellung. Der Garten war aber dann richtig schön. Aber für den hätte man mindestens einen ganzen Tag haben sollen. 

Hier oben waren wir, ganz außen an der rechten Spitze!!

Die wohl beeindruckendste Attraktion des Garden by the Bay sind die Super Trees, Stahlgerüste die mit Pflanzen bewachsen sind, die zwischen 25 und 50 Meter hoch sind. Sie dienen der Aufzucht seltener Pflanzen, doch auch Elektrizität für die Beleuchtung und die Kühlsysteme wird mit Photovoltaik auf den Türmen gewonnen. Niederschläge werden zur Bewässerung der Pflanzen im Garten in den Türmen gesammelt und einige der Super Trees dienen dem Kühlsystem Glashäuser als Kühltürme. 

Vom Sky Walk, eine 128 Meter lange Hängebrücke zwischen zwei Super Trees, hatte man dann noch einen schönen Blick auf den Garten.

Ein Tag Singapur ist definitiv zu wenig!! Pünktlich um 23 Uhr starteten wir in Richtung Langkawi

Insel Tioman / Malaysia🇲🇾

Tioman(malaiisch:Pulau Tioman) ist eine malaiische Insel im Südchinesischen Meer. Sie liegt etwa 50 km östlich vor dem Festland der malaiischen Halbinsel. Auf der Insel gibt es nur eine Straße und wenige Autos und Motorräder. Das Innere der 39 km langen und 12 km breiten Insel ist ein Naturreservat, 98% ist von dichtem, tausend Jahre alten und naturgeschützten Dschungel bedeckt.

 

Tekek ist der Hauptort der Insel und genau hier lag unsere MS Albatros auf Reede, das heißt wir fuhren mit Tenderbooten an Land. Und genau dieser traumhafte Strand lag gleich neben unserer Anlegestelle. Und von dieser Sorte Strand gibt es hier auf Tioman noch 18 Stück. Also war Baden angesagt.

 

Ist das nicht eine tolle Einladung, und dieses alte Auto, erfreut bestimmt so manchen der hier her kommt.

Ein Strand, schöner hätte er nicht sein können, immer unser Schiff im Blickfeld. Kristallklares Wasser, 29 Grad warm, man konnte grad einfach reinlaufen.

…nur noch genießen..und..Vorsicht Sonnenbrand, und da ich mich sooo schwer von diesem tollen Meer trennen konnte hat die Sonne mich dann doch ein wenig angeknabbert.

Und der Nicht-Bader hat auch ein schönes Plätzchen gefunden, allerdings hatte er tatsächlich auch noch Wasserkontakt.

Nach einem  wunderschönen, entspannten Mittag durften wir noch ein wenig Titanic spielen. Unser Kapitän hatte einige zu einem Sekt auf den Bug eingeladen. Schon ein ganz besonderer Platz, wo sonst nur die Besatzung hin darf.

Nha Trang / Vietnam

Nha Trang ist eine Küstenstadt an der Mündung des Song Cai, etwa 450 km nordöstlich von Ho Chi Minh Stadt (früher Saigon). Sie wird als die Tourismushochburg Vietnams bezeichnet. Bereits die französischen Kolonialherren wussten die schönen Strände zu schätzen und bezeichneten Nha Trang als das „Nizza des Ostens“

Morgens schon buntes Treiben im Hafen, als wir angekommen sind. Die Buse stehen schon bereit. Es versprach ein schöner Tag zu werden.

Auch hier gibt es wieder eine Seilbahn, die Vinpearl Cable Car, die vom südlichen Ende der Stadt zur 3 km enfernten Hon-Tre-Insel fährt. Sie ist grad so hoch daß unser Schiff gerade noch durchkommt, bei etwas höheren wird das Stahlseil der Bahn straffer gezogen, und die ganz großen müssen draußen bleiben.

Wir waren mal wieder mit dem Ausflug unterwegs, da bekommt man eben die meisten Informationen. Vorbei an sehr gepflegten Parks…

…und dem schönsten 6 km langen Stadt-Strand Vietnams Tran Phu.

Zuerst ging es zu einer sehr schönen kleinen Tempelanlange, die wunderschön oberhalb des Meeres lag mit einem grossen Garten dabei.

Empfangen wurden wir hier, von drei Damen die auf ganz ungewöhnlichen Instrumenten spielten.

Anschliessend konnten wir uns noch eine Weile in dieser schönen Anlage aufhalten.

Akazie, Symbol des Sommers

Frangipani oder Tempelbaum

Wo schleicht die sich denn hin???? Voll unter Beobachtung!!!!

Die Frucht, Durian, oder auch Stinkfrucht genannt, wird als Obst verwendet.

Weiter ging es durch die Stadt……..

…zu den Cham-Türmen von Po Nagar, sie sind eine Hauptattraktion von Nah Trang. Die buddhistische Kultstätte stammt aus der Zeit zwischen dem 7. und 12. Jh. vier von zehn Türmen haben die Zeiten überdauert. Auch hier eine sehr schöne Anlage. An diesem Tag wurden ein religiöses Fest gefeiert und dementsprechend hatten es auch hier sehr viele Besucher. Wir haben das ganze Geschehen eine Weile von einer gemütlichen Bank aus beobachtet.

30 Grad im Schatten, ist dem kalt oder Sonnenschutz??? 

Lass dich fangen kleiner Schmetterling!!

Vietnam ist bekannt für seine wunderschönen Stickereien. Und so eine Stickerei haben wir noch besucht und durften den Stickerinnen über die Schulter schauen. 

Es ist fast nicht zu glauben, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat wie filigran da gearbeitet wird. Mit zwei ganz feinen Fäden wird das gestickt!!!

aufgemalt und gestickt

Alles sah aus wie gemalt!

Und zum Schluss gab es noch was ganz Besonderes!

Das Wasserpuppentheater (Múa Rối Nước) gibt es nur in Vietnam. Seine Ursprünge sind unklar, aber wahrscheinlich war es schon im 11. Jahrhundert ein fester Bestandteil im kulturellen Leben des Landes. Diese Kunstform wurde streng geheim gehalten und nur innerhalb einer Familie von den Alten an die Jungen weitergegeben. In den 1980er Jahren war sie fast ausgestorben, als eine französische Organisation mit neuen Puppen und einer neuen Bühne diese Tradition wieder zum Leben erweckte. Dargestellt werden häufig Szenen aus dem Landleben.

Es war ein ganz toller Ausflug. Wir haben wieder sehr viel gesehen, und viele neue Eindrücke gewonnen, und wussten gar nicht wie schön doch Vietnam ist.

Halong Bucht / Vietnam

Die Halong-Bucht ist ein rund 1.500 qkm großes Gebiet im Golf von Tonkin, im Norden Vietnams. Nach offiziellen Angaben ragen 1969 Kalkfelsen, zumeist unbewohnte Inseln und Felsen, zum Teil mehrere hundert Meter hoch, aus dem Wasser. 1994 erklärte die UNESCO große Teile der Bucht zum Weltnaturerbe.

Als morgens, die ersten Felsen auftauchten war es ein ganz mystisches Bild. Der Himmel bedeckt, immer wieder kämpfte sich die Sonne durch kleine Wolkenlücken.  

In der Ferne hängt noch der Nebel zwischen den Felsen. Eine eigenartige Stimmung….Stille…nur ab und zu unterbrochen vom plätschern der Wellen, durch die unser Schiff sich langsam den Weg bahnte. Es war eine Wohltat für die Seele.

Genau das richtige nach dieser lauten Stadt Hongkong. Es ist immer wieder schön, solche Kontraste.

In den vergangenen Jahren hat die Halong-Bucht einen wahren Tourismus-Boom erlebt, mit all seinem Vor-und Nachteil.           6-7 Mio. Besuchern, meist Chinesen und Koreaner, pro Jahr und rund 400 Ausflugsbooten, hinterlassen ihre Spuren in der einmalig schönen Landschaft. Aber auch wir begeben uns in den Ortsteil Bai Chay auf eins der Ausflugsboote in die Halong Bucht.

Leider ist das Wetter nicht sehr besser geworden, immer wieder verdichtete sich der Nebel, aber es hat auch was. Passt nur nicht zu den Bildern die sonst gezeigt werden.

Als wir auf der Insel Dau Go ankamen, hat es sogar geregnet. Wir wollten hier in eine der schönsten und bekanntesten Höhlen, die Grotte des Himmlischen Palastes (Hang Thien Cung) besuchen. Sie wurde erst 1993 von einem Bauern entdeckt und bietet mit den beeindruckenden Tropfsteinen einen unvergesslichen Anblick. So stand im Reiseführer, jetzt waren wir gespannt.

Der Weg zur Thien Cung Höhle ist auf beiden Seiten mit sehr viel Grün bewachsen, ein bisschen eng, und sehr viele Stufen führen zum Höhleneingang der sich 25m über dem Meerespiegel befindet.

Man sieht am Bild unten rechts die Dimension der Höhle, die Menschen die dort gehen wirken sehr klein! Wir haben schon einige Höhlen gesehen, aber das hier war….. man kann es gar nicht beschreiben. Oft standen wir nur staunend da, was die Natur so alles ohne Menschenhand vollbringen konnte.

Eingetaucht in ein leuchtendes Farbenspiel entfaltet die Tropfsteinhöhle mit ihren faszinierenden Formen eine märchenhafte Atmosphäre. Die Höhle sieht wie eine riesige Malerei aus, in der es viele Figuren aus der alten Geschichte mit zarten Linie bis ins kleinste Detail gibt. 

Dies hab ich in einer Beschreibung der Höhle gelesen, und das trifft genau drauf zu. Zurück ging es dann wieder mit dem Boot durch die faszinierenden Kalksteinfelsen.

 

Das Kämpfender Hahn Inselchen ist ein  Felsenpaar in der Mitte des Meeres, einer sieht aus wie ein Hahn, der andere wie eine Henne, mit der Größe von 10m, die sich gegenüber auf dem Wasser stehen. Es sieht aus wie wenn das Felsenpaar unsicher auf dem Meer steht, und es  irgendwann zusammenbrechen kann, trotzdem stehen diese zwei Steine seit ewigen Zeiten problemlos. 

Leben und arbeiten auf dem Wasser

Auf dem Weg mit dem Bus zurück, kamen wir noch an einigen Anlagen vorbei, wo Muscheln gezüchtet wurden.

Es wird überall gebaut, und zwar recht schöne Häuser, mit teilweise wunderschönen Stuckarbeiten, wie man am Giebel sieht.

Genau hinter unserm Schiff überspannt die Bai Chay Bridge 1106 m lang die beiden Stadtteile von Halong City.

Das Riesenrad auf dem Berg und diese riesige Seilbahn gehören zu einem Erlebnispark.

Abends, nach 20 Uhr beim Weiterfahren, sahen diese Felsen dann ganz anders aus!! Überall dazwischen beleuchtete Fischerboote!!

Hongkong / China 3. Teil

Es fehlte nun noch die Rote und die Blaue Route. Das haben wir dann auch noch in Angriff genommen, da wir ja ein Ticket für zwei Tage hatten.

Wieder ging es auf die andere Seite, mit der Fähre. Oben und ganz vorne, der perfekte Über-und Ausblick. Allerdings musste man sich an diese Perspektive auch ein wenig gewöhnen. Dachte immer wieder gleich fährt er auf den anderen Bus auf, und wenn es eng wurde hab ich auch schon mal die Luft angehalten. 

Und wieder durch enge hohe Häuserfronten, bei denen, sollte die Sonne mal scheinen, sie es schwer hat bis auf die Strasse zu kommen. Für  die Blau Route, mussten wir wieder auf die Kowlooner Seite. 

Hong Kong Convention and Exhibition Centre
Mit seiner riesigen Glasfront und dem 40.000 m² großen, einem Seevogel im Flug nachempfundenen Dach, ist das eindrucksvolle Hong Kong Convention and Exhibition Centre ein bedeutendes Wahrzeichen der Skyline von Hong Kong Island. Weltweit bekannt als HKCEC, wurde das Kongress- und Ausstellungszentrum für seine innovativen Methoden beim Bau mit vielen Auszeichnungen prämiert.

 

Die Bauhinia ist das Wahrzeichen von Hong Kong.

Die Skulptur der ewigblühenden Orchidee, die der Expo-Promenade seinen geläufigen Namen Golden Bauhinia Square gibt, war ein Geschenk der Zentralregierung anlässlich der Übergabe 1997.

Ähnliches Bild wie auf der anderen Seite, von den Gebäuden her.

Fahrradfahrer auf Schienen!! Ob das lange gutgeht??

Alte doppelstöckige Straßenbahnen ratterten durch die Straßen. Sahen wirklich schön aus, und werden sehr gerne benutzt, wie uns gesagt wurde.

 

Und dann…man zweifelte, ob man richtig sieht!!!

Im modernen Hongkong, gibt es keine Stahlgerüste!!

Alles wird mit Bambusgerüsten eingerüstet, selbst die höchsten Gebäude?!?!

Jeder Bambusstock zusammengebunden?!?!?

Irgendwann sind wir mal ausgestiegen, um uns in der berühmten Nathan Road umzusehen.

Wir waren glaub in der Strasse der Handwerker gelandet, und hatten Hunger bekommen, also kurzerhand, in die Nächste, bei uns würde man es einen Wirtschaft nennen rein. Sehr rustikal! Aber auch das muss man mal mitmachen.

Das Lokal war gut gefüllt und dann kam gleich der Knaller, kein Mensch konnte englisch und keine Speisekarte wo man lesen konnte. Die Bedienung brachte uns dann doch eine Karte, wo hinter den chinesischen Buchstaben irgendwas in Englisch stand!?! Manfred hat dann einfach munter drauf losbestellt. Das rechte Bild war dann unsere Bestellung. Hihihi, da waren wir mal gespannt!!! 

Reis, immer gut. Hähnchen kalt..na ja?!

Nudeln mit Garnelen auch sehr gut.

links chinesischer Schweinebauch; na ja!

Rindfleisch war gut.

Achtung in der mitte, Hühnerfüsse, das musste dann wirklich nicht sein! Manfred hat einen probiert!!! Sei besser als chinesischer Bauch.

Das war chinesische Hausmannskost. Immer wieder liefen Chinesen vorbei und grinsten, und wir haben auch nur noch gelacht. Sowas erlebt man auch nicht alle Tage. Das Bier das wir bestellt haben, natürlich wieder zum Jasmintee, war dann gleich eine dreiviertelliter Flasche. Die Bedienung wollte uns dann gleich lachend nochmal vier bringen. Aber das war dann auch genug, wir sollten ja so langsam zum Schiff zurück. 

 

Als wir dann raus und um die Ecke rumgegangen sind haben wir erst gesehen wie das von Aussen ausgesehen hat! Wenn wir das vorher gesehen hätten, dann wären wir da bestimmt nicht rein. Aber wie schon oft, der äussere Schein kann trügen. Restaurant, das grosse Fenster unter dem Balkon.

…und Tschüss Hongkong, es waren 3 schöne, erlebnisreiche Tage!

Hongkong / China 2. Teil

2. Tag in Hongkong, es geht mal wieder mit dem Hop-On Hop-Off Bus auf Tour, mit dabei Susanne und Manfred. Der Himmel nicht ganz so duster wie gestern. Mit diesen Bussen, die verschiedene Routen fahren kann man doch einiges mehr sehen von der Stadt, und da wo es was Besonderes zu sehen gibt steigt man einfach aus, um später an gleicher Stelle wieder weiter zu fahren. Es gibt drei verschiedene Routen, die Grüne, die Rote und die Blaue. Wir entschieden uns für die Grüne.

Dazu mussten wir auf die andere Seite von Kowloon nach Hongkong Island. Mit ehrwürdigen Fähren der 1880 gegründeten „Star Ferry Company“ die den ganzen Tag hin und her kreuzen sind wir dann auch rüber gefahren.

 

Und gleich hatten wir wieder so einen Wolkenkratzer vor Augen, den Two IFC- International Finance Centre.

Fast überall ragen diese Wolkenkratzer der Handelsmetropolen in den Himmel.  

 

 

Unsere grüne Route führte uns in den Süden der Hongkong Island, und hier erwartete uns ein ganz anderes Landschaftsbild.

Sehr viel Grün, hierher kommen viele an den Wochenenden.

Parks und abgegrenzte Bereiche wo man Grillen, kann direkt am Meer.

Und Strände, DeepWater Bay und Repulse Bay wurden mit Sand von den Philippinen verfeinert und Netze im Meer halten Haie fern.

Sandspiele

 

Aber auch hier riesengrosse Gebäude an den Hang hingebaut, Wohnungen und Hotels mit ganz interessantem Baustiel. Manche haben Löcher vermutlich wegen der Statik wie uns gesagt wurde, aber einige machen auch Märchen daraus, dass die Drachen einen Durchflug haben um im Meer Wasser zu trinken.🙈

 

Letzte Station unser grünen Route, Aberdeen. Im Hafen von Aberdeen drängen sich von Familien bewohnte Dschunken und Sampans. Und die kann man bei einer Boosrundfahrt erkunden und ein schwimmendes Restaurant besuchen, stand im Reiseführer. Und genau das wollten wir, Manfred hatte das am Vortag bei einer Rundfahrt entdeckt. Also nix wie hin.

Mit diesem kleinen Wasserfahrzeug und dieser resoluten Kapitänin fuhren wir erstmal eine Runde durch die bewohnten Schiffe. Und man merkte gleich daß die ihr Boot im Griff hatte. Man glaubte es nicht…..Neuere, Alte und Uralte Schiffe…alles war bewohnt!! 

Das war’s, unser schwimmendes Restaurant!

Nach einer längeren, zähen Verhandlung, von..keinen Platz, bis zu…einer Stunde warten, und dann letztendlich 10 Min warten haben wir tatsächlich einen Platz bekommen. Ja, es war Samstag und das Lokal voll mit Chinesen. Und wir wieder mal die einzigen Nichtchinesen😁

Wunderschön, lauter ganz kleine bunte Mosaiksteinchen.

 

Alles sehr vornehm, der Saal nebenan schon vorbestellt.

Aber wir haben uns nicht drausbringen lassen, da wir gesehen haben, dass nicht nur sehr gut gekleidete Chinesen da waren, sondern auch Ausflugsgruppen.

Unsere Bestellung Peking Ente, und erst mal ein Bier für den Durst. Aber erst wurde uns Jasmintee serviert…hihi..den haben wir dann auch brav getrunken und dann kam das Bier in Dosen!! Vermutlich trinkt hier das kein Mensch. Aber für den Durst war es recht gut, und nicht so heiß wie der Tee!!

Eine Suppe im Voraus?!?! Aber wirklich gut, man wusste halt nicht so recht was drin war.

Die Haut von der Ente die man mit Gurke und Zwiebel in einen kleinen Teig gewickelt hat. 

Das Entenfleisch kleingeschnitten und gemischt mit Reis und anderm Gemüse, Krebsfleischbällchen und alle möglichen Beilagen/Soßen.

Zum Nachtisch noch einen Mango Pudding mit Früchten drin. Alles war richtig lecker und wir mal wieder pappsatt!! Wieder ein neues kulinarisches Erlebnis.

Und so wie wir gekommen sind, so ging es dann auch wieder zurück. Diesmal war unser Böötchen aber übervoll mit Blümchen geschmückt.

Hongkong / China 1. Teil

Hongkong, ist eine etwa 7,5 Mio. Einwohner Metropole mit einer beachtlichen Bevölkerungsdichte von fast 6500 Menschen pro Quadratkilometer, an der  Südküste der Volksrepublik China.

Leider hat uns Hongkong nicht so gut empfangen, sehr nebelig, die Suppe hing  zwischen den Hochhäusern. Aber was man gesehen hat wieder eine Mega-Stadt.

Und da war gleich einiges los auf dem Wasser, Sandkräne wurden hin und her gezogen, ein Kreuzfahrtschiff war uns auch gefolgt. Kleine Dschunken kreuzten hin und her. Und wir hatten den besten Platz. Pier Kowloon genau gegenüber Hongkong Island.

Ist mir immer wieder ein Rätsel dass die stehen bleiben!! Aber bei den vielen Menschen die hier auf engsten Raum leben, geht es nur so. 

Unser Ausflug ging zum Nonnenkloster, Chi Lin. Es sind Buddhistische Nonnen die auch heute noch da leben. Und das alles in einem wunderschönen Garten, mitten in der Stadt. Eine Oase, man glaubt es nicht.

Der Garten ist im Stil der traditionellen Tang-Dynastie angelegt, mit Hügeln, Felsen, Gewässern, Pflanzen und Holzkonstruktionen.

Und das alles wird von fleissigen Händen gepflegt. Eigentlich hätte man da viel mehr Zeit zum Verweilen gebraucht.

Und jetzt geht es hoch hinauf, mit dem High-Speed-Aufzug in 60 Sekunden in 393 m Höhe.

An zwei Anzeigen genau zu verfolgen. Eine an der Decke, die andere an der Wand.

 

Eine 360-Grad-Innen-Aussichtsplattform auf dem 100.Stockwerk des Internationalen Commerce Center. Der höchste Wolkenkratzer der Stadt, der fünfthöchste Chinas und Nr.7 in Asien. Insgesamt Höhe 484m

Links im Bild Kowloon, rechts Hongkong Island.

Da sehen selbst die Wolkenkratzer drum herum ganz klein aus, und die Autos auf der Straße sieht man fast nicht mehr.

Prost! Auf 393 m Höhe ein chinesisches Bier!!    

Formel 1 Rennstrecke,

geht hier in den Tunnel rein

und kommt gegenüber an Land wieder raus!!

Hongkong / China

Von Südostasien in die Emirate

Hongkong – Halong Bucht – Nha Trang – Singapur – Langkawi – Sabang – Colombo – Cochin – Mormugao (Goa) – Muscat – Musandam – Dubai

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