Kein Ort auf der Welt gleicht der Osterinsel. Mit einer faszinierenden Geschichte, der fesselnden Kultur und der märchenhaften Landschaft wirkt dieses Fleckchen Erde, als sei es von einem anderen Planeten herabgefallen. Die Ureinwohner , Rapanui genannt, bezeichnen ihre Heimat in der polynesischen Muttersprache als Rapa Nui „grosser weisser Fleck“. Das ferne Pünktchen im Pazifik ist rund 3700 km vom Kontinent entfernt, und ca. 2000 km von der nächsten Insel entfernt. Die Osterinsel mit ihren nur 5000 Menschen ist damit einer der abgelegensten bewohnten Orte der Erde.

Plötzlich, nach vier Tagen auf See taucht die Osterinsel auf. Seit 1995 ist die Osterinsel als Nationalpark Rapa Nui Teil des UNESCO – Weltkulturerbes.

Hanga Roa (ca.3791 Einwohner) gilt als die einzige „eigentliche“ Ortschaft der Osterinsel. Der Ort liegt an der südlichen Westküste des Eilands zwischen den erloschenen Vulkanen Rano Kao und Rano Raraku.

Das Wetter trägt zur besonderen Atmosphäre bei: Fast ununterbrochen heult der Wind, und auf Sonnenschein können innerhalb weniger Minuten dicke Wolken folgen und es regnet….. und alles passiert in Windeseile. Ja, und so kamen wir an, und lagen auf Reede und der Hafen war geschlossen. Das war natürlich bei Allen eine sehr große Enttäuschung, weil wir genau wussten bei dem Seegang ist Tendern ein Risiko. Es gab schon Kreuzfahrtschiffe die konnten nur einmal um die Insel fahren und das war’s. Ist schon blöd wenn man die Insel vor der Nase hat und nicht rüber kann. Aber, mit drei stündiger Verspätung, die erlösende Nachricht……wir dürfen…der Hafen ist frei gegeben. Also nix wie los!!!! Wir wollten zu zwei der wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

wir fahren entlang der Südküste und gelangen zum erloschenen Vulkan Rano Raraku…….

….der sich aus einer grasbewachsenen Ebene erhebt. Und hier sehen wir sie dann auch!!!

Die Moai, riesige Steinstatuen. Aus dem porösen Tuffstein vom erloschenen Vulkan Ranu Raraku wurden fast alle Moai Statuen hergestellt. Man vermutet , dass die Moai zwischen dem 11. und 17. Jh. mit einfachstem Obsidianwerkzeug gemeißelt wurde. Noch heute rätselt man über den Zweck der Statuen. In der ersten Hälfte des 20. Jh. gab es mehrere Forschungsexpeditionen hierher. Unter anderem war auch der Deutsche Thomas Bartel von der Eberhard-Karls- Universität Tübingen, der die wesentlichen Ansätze zur Entschlüsselung der Schriften fand. Thor Heyerdahl hielt sich von 1955 bis 1956 hier auf und führte Ausgrabungen durch und richtete den ersten Moai wieder auf.

Sehr beeindruckt verliessen wir diesen außergewöhnlichen Platz. 

Wunderschöne Landschaft …immer wieder….alles sehr grün.

Und das gibt’s hier auch, damit die (Oster)Eier nicht ausgehen!

 

….und es ging weiter in die Hotuiti-Bucht, zum Ahu Tongariki, dem grössten restaurierten Platz auf der Osterinsel

Die beeindruckende Plattform (Ahu) und 15 wiederaufgerichtete Moais. Durch einen Tsunami 1960 zerstört, wurde die Anlage 1992-1995 von Mitarbeitern der chilenischen Universität restauriert.

Viel könnten sie erzählen, doch ihre steinernen Münder bleiben stumm. Ihre Augen haben die Zeiten gesehen in dehnen fröhliche Menschen unbeschwert zu ihren Füssen tanzten, als das Leben auf der kleinen Insel wie ein heiteres Spiel war. Und jeder Tag ein Geschenk. Die steinernen Riesen kennen die Geschichte zu ihrer Insel, eine vom kulturellen Aufstieg und von Stammesfeeten, Umweltzerstörung, Gewalt und Sklaverei bis hin zum Verfall. ( Zitat aus einer Info zur Osterinsel)

Mal sehen, ob wir morgen nochmal das Glück haben die Insel zu betreten????

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