2. Tag in Hongkong, es geht mal wieder mit dem Hop-On Hop-Off Bus auf Tour, mit dabei Susanne und Manfred. Der Himmel nicht ganz so duster wie gestern. Mit diesen Bussen, die verschiedene Routen fahren kann man doch einiges mehr sehen von der Stadt, und da wo es was Besonderes zu sehen gibt steigt man einfach aus, um später an gleicher Stelle wieder weiter zu fahren. Es gibt drei verschiedene Routen, die Grüne, die Rote und die Blaue. Wir entschieden uns für die Grüne.

Dazu mussten wir auf die andere Seite von Kowloon nach Hongkong Island. Mit ehrwürdigen Fähren der 1880 gegründeten „Star Ferry Company“ die den ganzen Tag hin und her kreuzen sind wir dann auch rüber gefahren.

 

Und gleich hatten wir wieder so einen Wolkenkratzer vor Augen, den Two IFC- International Finance Centre.

Fast überall ragen diese Wolkenkratzer der Handelsmetropolen in den Himmel.  

 

 

Unsere grüne Route führte uns in den Süden der Hongkong Island, und hier erwartete uns ein ganz anderes Landschaftsbild.

Sehr viel Grün, hierher kommen viele an den Wochenenden.

Parks und abgegrenzte Bereiche wo man Grillen, kann direkt am Meer.

Und Strände, DeepWater Bay und Repulse Bay wurden mit Sand von den Philippinen verfeinert und Netze im Meer halten Haie fern.

Sandspiele

 

Aber auch hier riesengrosse Gebäude an den Hang hingebaut, Wohnungen und Hotels mit ganz interessantem Baustiel. Manche haben Löcher vermutlich wegen der Statik wie uns gesagt wurde, aber einige machen auch Märchen daraus, dass die Drachen einen Durchflug haben um im Meer Wasser zu trinken.🙈

 

Letzte Station unser grünen Route, Aberdeen. Im Hafen von Aberdeen drängen sich von Familien bewohnte Dschunken und Sampans. Und die kann man bei einer Boosrundfahrt erkunden und ein schwimmendes Restaurant besuchen, stand im Reiseführer. Und genau das wollten wir, Manfred hatte das am Vortag bei einer Rundfahrt entdeckt. Also nix wie hin.

Mit diesem kleinen Wasserfahrzeug und dieser resoluten Kapitänin fuhren wir erstmal eine Runde durch die bewohnten Schiffe. Und man merkte gleich daß die ihr Boot im Griff hatte. Man glaubte es nicht…..Neuere, Alte und Uralte Schiffe…alles war bewohnt!! 

Das war’s, unser schwimmendes Restaurant!

Nach einer längeren, zähen Verhandlung, von..keinen Platz, bis zu…einer Stunde warten, und dann letztendlich 10 Min warten haben wir tatsächlich einen Platz bekommen. Ja, es war Samstag und das Lokal voll mit Chinesen. Und wir wieder mal die einzigen Nichtchinesen😁

Wunderschön, lauter ganz kleine bunte Mosaiksteinchen.

 

Alles sehr vornehm, der Saal nebenan schon vorbestellt.

Aber wir haben uns nicht drausbringen lassen, da wir gesehen haben, dass nicht nur sehr gut gekleidete Chinesen da waren, sondern auch Ausflugsgruppen.

Unsere Bestellung Peking Ente, und erst mal ein Bier für den Durst. Aber erst wurde uns Jasmintee serviert…hihi..den haben wir dann auch brav getrunken und dann kam das Bier in Dosen!! Vermutlich trinkt hier das kein Mensch. Aber für den Durst war es recht gut, und nicht so heiß wie der Tee!!

Eine Suppe im Voraus?!?! Aber wirklich gut, man wusste halt nicht so recht was drin war.

Die Haut von der Ente die man mit Gurke und Zwiebel in einen kleinen Teig gewickelt hat. 

Das Entenfleisch kleingeschnitten und gemischt mit Reis und anderm Gemüse, Krebsfleischbällchen und alle möglichen Beilagen/Soßen.

Zum Nachtisch noch einen Mango Pudding mit Früchten drin. Alles war richtig lecker und wir mal wieder pappsatt!! Wieder ein neues kulinarisches Erlebnis.

Und so wie wir gekommen sind, so ging es dann auch wieder zurück. Diesmal war unser Böötchen aber übervoll mit Blümchen geschmückt.

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