Kaohsiung, liegt im Südwesten Taiwans, das früher übrigens Formosa hieß, und nimmt eine strategisch wichtige Position an den Seewegen zwischen Nordostasien und dem indischen Ozean ein. Sie ist die zweitgrößte Stadt des Landes mit 2,8 Millionen Einwohner, und ist das wichtigste Industriezentrum mit dem drittgrößten Containerhafen und dem zweitgrößten Trockendock der Welt. 

Nach 556 Seemeilen erreichten wir um 7.00 Uhr Kaohsiung, und wurden gleich freundlich willkommen geheißen. Es war sehr bewölkt und wir haben gleich einen Termperaturschock bekommen. Vor zwei Tagen noch 32 Grad und jetzt noch 21 Grad, huch das sind wir ja gar nicht mehr gewöhnt. Aber es tat mal richtig gut eine kühlere Luft auf unserer Haut.

Was uns sofort auffiel, alles sauber selbst im Hafen. Im Reiseführer steht: Manchem Ausländer mag es in Taiwan einfacher erscheinen chinesisch zu lernen, als einen Mülleimer zu finden. Dennoch sind die Staßen sehr sauber. Das beste Recycling System der Welt funktioniert mal wieder so einfach wie genial: Iss und trink wo immer du magst – aber nimm deinen Müll mit heim!

Eine Rundfahrt wollten wir machen um mehr zu sehen von Kaohsiung, von der Stadt von der wir bisher überhaupt nie etwas gehört hatten. Eine Tempeltour wird es, sagte unser Guide. Die Dame hat sehr gut deutsch gesprochen, hat in München studiert und unterrichtet jetzt deutsch hier an der Schule.

Vor dem Schiff ging es schon heiß her, eine farbenfrohe Tanzgruppe hat uns hier begrüsst.

So schnell kann es gehen, ich wollte nur die Gruppe fotografieren, und schon standen wir mitten drin!!!

..mit so einem Bus ist man gerne unterwegs..

..durch diesen Bogen ging’s zum ersten Tempel..

..der Konfuzius – Tempel..

..das soll einer verstehen??…aber schöne Bildchen….ist mir ein Rätsel wie man das flüssig schreiben kann..

…verschiedene Pagoden, Wahrzeichen der neueren chinesischen Baukunst…

Lotus-See, die Blumen blühen sehr spärlich zu dieser Jahreszeit.

 Das ist bestimmt wunderschön wenn alles blüht.

 

Die erst jüngst erbauten Türme des Tigers und des Drachens.

Und noch jede Menge andere Tempel, und das alles mitten in der Stadt. Immer wenn es quischbunt wurde, war es garantiert irgend ein Tempel. Überall in den Tempeln, Menschen mit Räucherstäbchen im Gebet vertieft, die sich durch nichts stören ließen.

Zum Abschluss ging es noch in die Cijin Old Street, gesäumt von Garküchen, die Meeresfrüchte und andere Spezialitäten anboten.

…und zum Schluss wird alles gespült.

Manches kannten wir überhaupt nicht, und teilweise wussten wir auch nicht, wie man das überhaupt ißt. Und mit unseren amerikanischen Dollar ging sowieso nichts. Die Landeswährung hier Taiwanesische Dollar, 1,-Euro=34,96 TWD.  

Zurück zum Schiff, ging es dann wieder durch die Stadt. In der Zwischenzeit hat sich auch das Wetter wieder freundlicher gezeigt.

Autofahren, können nur die, die auch die Bildchen lesen können!

Also besser die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen.

Auch die gibts hier, aber nur sehr wenige.

Der Fluss mit dem schönen Namen „Liebes-Fluss“

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