Koror ist eine charmante und geschäftige kleine Stadt, in der etwa die Hälfte der 21.000 Einwohner des pazifischen Inselstaats Palau leben. Die Republik Palau ist mit einer Fläche von 459 quadratkilometer der außergewöhnlichste Archipel des Kulturraums Mikronesien. Von über 350 Inseln sind nur 11 bewohnt. Palau gehört zum „Karolinen-Archipel“

Nach zwei Tagen auf See sind wir wieder in der Zivilisation angekommen. Schon bei der Einfahrt zwischen den Inseln sahen wir, wie wunderschön es hier ist. Man hätte doch einen Rundflug machen sollen, um die ganzen 350 Inseln zu sehen. Aber so haben wir doch ein paar wenige gesehen. Es ist immer wieder von neuem schwierig, sich zu entscheiden was man unternehmen will. Die Zeit ist einfach begrenzt, und ein Tag sehr kurz. Hier an diesem wunderschönen Fleckchen hätte man locker noch ein paar Tage länger bleiben können.

Wir sind mal wieder auf Erkundungstour…wenn man schon mal da ist.. 😁 an der Küste entlang….

…über die Palau-Japan-Freundschaftsbrücke auf die Insel Babeldaob, in das Dorf Airai.

Dieses Dorf ist bekannt durch sein traditionelles Männerhaus, einem Bai. Es ist mit Malereien und Schnitzereien reich verziert,  auf deren Balken  Geschichten früherer Kriegszüge vom Fischfang und von besonderen gesellschaftlichen Vorkommnissen festgehalten wurden. Diese wunderschönen Häuser kommen nur auf Palau vor. Heute gibt es noch 4 Bais.  Airai Bai ist das, mit über 100 Jahren, das Älteste. 21 Meter lang, 6 Meter breit mit einem steilen Dach das 12 Meter hoch ist.

Als wir den Weg zu diesem Bai gingen, viel mir gleich der Songtext von Xavier Naidoo ein …Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer. Bestimmt auch für die Männer die den gingen, wenn sie in dem Bai, Verhandlungen hatten und Entscheidungen treffen mussten. Übrigens, durfte den Bai keine Frau betreten.

Es sollen Glücksvögel sein..

..für mich, einfach ein Gockel.

Innen brennt immer ein kleines Feuer, zum Schutz vor Ungeziefer, das dem Haus schaden könnte.

Wir fahren weiter zur Aquariumfisch und Muschelzuchtstation. Diese Station gibt es seit 6 Jahren, und sie ist spezialisiert, Korallenfische und Tridacna-Muschen zu züchten und dann weltweit an Salzwasseraquarienliebhaber zu exportieren.

Der Laich wird direkt aus dem Meer durch Taucher entnommen, bevor 80% gefressen wird. Diese Methode ist im Gegensatz zur Wildentnahme und dem Zierfischfang am Korallenriff sehr tierfreundlich.

Kleine Zebrafische

Muscheln die sind bereits 4 Jahre hier, so langsam wachsen die.

Die sind immer rückwärts in ihr Rohr-Häusschen geschwommen.

Ein schönes Plätzchen zum Verweilen……

..bevor es wieder zurück nach Koror…

…zum Coral Reef Research Center, wo wir noch ganz andere Meeresbewohner bestaunen konnten, und Palaus Meeresfauna und Flora von den Mangroven- und Seegrasregionen bis hin zum Korallenriff, in mehreren Aussenbecken zu sehen bekamen.

Übrigens gibt es hier ein Quallen Paradies, südlich der Insel Babeldaob liegen die unbewohnten Rock Islands. Die berühmteste Eil Malk, um die sich Tausende von Quallen tummeln, die dank der Abwesenheit natürlicher Feinde ihre hautreizende Wirkung fast verloren haben. Das Schwimmen inmitten dieser viskösen Wesen ist ein unvergessliches Erlebnis!! Steht im Reiseführer 🙈

Dem will ich beim Schnorcheln glaub nicht begegnen.

 

Auf der Rückfahrt dann noch ein kleiner Schock!!

Autofahren ist nicht ganz billig!!

Das hier ist der Preis in US-Dollar!!

Könnte sich allerdings um Gallonen handeln?!?

 

 

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