Nha Trang ist eine Küstenstadt an der Mündung des Song Cai, etwa 450 km nordöstlich von Ho Chi Minh Stadt (früher Saigon). Sie wird als die Tourismushochburg Vietnams bezeichnet. Bereits die französischen Kolonialherren wussten die schönen Strände zu schätzen und bezeichneten Nha Trang als das „Nizza des Ostens“

Morgens schon buntes Treiben im Hafen, als wir angekommen sind. Die Buse stehen schon bereit. Es versprach ein schöner Tag zu werden.

Auch hier gibt es wieder eine Seilbahn, die Vinpearl Cable Car, die vom südlichen Ende der Stadt zur 3 km enfernten Hon-Tre-Insel fährt. Sie ist grad so hoch daß unser Schiff gerade noch durchkommt, bei etwas höheren wird das Stahlseil der Bahn straffer gezogen, und die ganz großen müssen draußen bleiben.

Wir waren mal wieder mit dem Ausflug unterwegs, da bekommt man eben die meisten Informationen. Vorbei an sehr gepflegten Parks…

…und dem schönsten 6 km langen Stadt-Strand Vietnams Tran Phu.

Zuerst ging es zu einer sehr schönen kleinen Tempelanlange, die wunderschön oberhalb des Meeres lag mit einem grossen Garten dabei.

Empfangen wurden wir hier, von drei Damen die auf ganz ungewöhnlichen Instrumenten spielten.

Anschliessend konnten wir uns noch eine Weile in dieser schönen Anlage aufhalten.

Akazie, Symbol des Sommers

Frangipani oder Tempelbaum

Wo schleicht die sich denn hin???? Voll unter Beobachtung!!!!

Die Frucht, Durian, oder auch Stinkfrucht genannt, wird als Obst verwendet.

Weiter ging es durch die Stadt……..

…zu den Cham-Türmen von Po Nagar, sie sind eine Hauptattraktion von Nah Trang. Die buddhistische Kultstätte stammt aus der Zeit zwischen dem 7. und 12. Jh. vier von zehn Türmen haben die Zeiten überdauert. Auch hier eine sehr schöne Anlage. An diesem Tag wurden ein religiöses Fest gefeiert und dementsprechend hatten es auch hier sehr viele Besucher. Wir haben das ganze Geschehen eine Weile von einer gemütlichen Bank aus beobachtet.

30 Grad im Schatten, ist dem kalt oder Sonnenschutz??? 

Lass dich fangen kleiner Schmetterling!!

Vietnam ist bekannt für seine wunderschönen Stickereien. Und so eine Stickerei haben wir noch besucht und durften den Stickerinnen über die Schulter schauen. 

Es ist fast nicht zu glauben, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat wie filigran da gearbeitet wird. Mit zwei ganz feinen Fäden wird das gestickt!!!

aufgemalt und gestickt

Alles sah aus wie gemalt!

Und zum Schluss gab es noch was ganz Besonderes!

Das Wasserpuppentheater (Múa Rối Nước) gibt es nur in Vietnam. Seine Ursprünge sind unklar, aber wahrscheinlich war es schon im 11. Jahrhundert ein fester Bestandteil im kulturellen Leben des Landes. Diese Kunstform wurde streng geheim gehalten und nur innerhalb einer Familie von den Alten an die Jungen weitergegeben. In den 1980er Jahren war sie fast ausgestorben, als eine französische Organisation mit neuen Puppen und einer neuen Bühne diese Tradition wieder zum Leben erweckte. Dargestellt werden häufig Szenen aus dem Landleben.

Es war ein ganz toller Ausflug. Wir haben wieder sehr viel gesehen, und viele neue Eindrücke gewonnen, und wussten gar nicht wie schön doch Vietnam ist.

%d Bloggern gefällt das: