Praslin ist mit einer Länge von 12 km und einer maximalen Breite von 5 km die zweitgrößte Granitinsel der Seychellen. Nach Mahe’ ist Praslin das beliebteste Urlaubsziel.

Heute ist mal wieder Tendern angesagt.

Wir besuchen heute eine der größten Sehenswürdikeiten des Archipels im Indischen Ozean, den Nationalpark Valle’e-de-Mai. Mit einer Fläche von gerade mal 18 qkm sicher kein Riese unter den Nationalparks dieser Erde, bietet er jedoch wie kaum ein anderer eine dichte Kozentration unterschiedicher landestypischer Pflanzenarten. 

Das Valle’e de Mai mit seinem einzigartigen Coco-de-Mer-Palmenwald ist eines der kleinsten Gebiete, das die UNESCO zum Weltnaturerbe deklariert hat.

Die Coco de Mer, ich bin begeistert. So oft schon darüber gehört und gesehen und jetzt stehen wir davor, nur toll !! Ja wir hatten sogar  eine in der Hand.  Mit einem Gewicht von minimal 15 kg ein ganz schöner Brocken 

Die Seychellenpalmen haben eine interessante Fortpflanzungsstrategie: Es gibt männliche und weibliche Pflanzen mit unterschiedlichen Blüten. Sehr unauffällig und knotig sind die Blüten der weiblichen Seychellenpalmen, wohingegen die Blütenstände der männlichen Exemplare lange, braune und nach unten gerichtete Kolben mit vielen kleinen cremefarbenen Einzelblüten sind. Sie verströmen einen Duft, der an den Geruch von Popcorn erinnert. Nicht nur Insekten besuchen diese Blüten, sondern auch Taggeckos und Nacktschnecken. Vermutlich tragen diese Tiere ebenso wie die Insekten zur Befruchtung der Seychellenpalmen bei. Diese Pflanzenart ist sehr langlebig. Man geht davon aus, dass diese Palmen bis zu 250 Jahre alt werden können. Auch das Reifen der Samen dauert bei ihnen lang. Von der Befruchtung bis zur vollständigen Reife vergehen etwa sechs bis sieben Jahre. Früchte bilden sich übrigens nur an den weiblichen Palmen, die männlichen Palmen dienen lediglich dazu, Pollen zu liefern. Der alternative wissenschaftliche Name der Pflanzenart lautet Lodoicea seychellarum. 

Die Jungpflanzen bilden in den ersten Jahren an ihrem Stil Stacheln, um sich gegen Fressfeinde zu schützen,

 

damit es irgendwann auch so tolle Exemplare gibt.

Sehr, sehr beeindruckt verlassen wir den Park. Weiterfahrt an die schöne Cote d’Or wo wir gleich mit einem sehr leckeren Erfrischungsgetränk am Strand begrüßt wurden.

Leider, leider viel zu kurz um da mal abtauchen zu können, sooooo schade. Mal sehen ob sich die Gelegenheit nochmal bietet mit mehr Zeit.