Salalah ist die zweitgrößte Stadt im Oman, in der Provinz Dhofar. Sie liegt 1000 km Südwestlich von Muscat.

Für uns ging es erstmal direkt vom Hafen weg, in westlicher Richtung ins Landesinnere

 In einer richtigen Wüstenlandschaft treffen wir auch gleich auf ihre Bewohner.

Durch eine wildromantische Gebirgslandschaft gelangen wir zu unserer ersten Sehenswürdigkeit.

Ein Weihrauchbaum, der hier überall in dieser kargen Langschaft wächst. Er sieht eigentlich ziemlich unspektakulär aus.

Weihrauch ist das luftgetrocknete Gummiharz, das aus dem Weihrauchbaum gewonnen wird. Weihrauch wird nicht nur kultisch als Räucherwerk verwendet, sondern auch heilkundlich. Der beim Verbrennen entstehende Rauch wird ebenfalls als Weihrauch bezeichnet.

Durch Schnitte in Stamm und Äste tritt dort eine klebrig-milchige Flüssigkeit aus, die durch Trocknung an der Luft das Weihrauchharz entstehen lässt. Zwischen Ende März und Anfang April beginnt die Weihrauchproduktion, die über mehrere Monate andauert.

An riesigen Kalksteinformationen vorbei gelangen wir….

zum wunderschönen Naturstrand von Mughsail, wo der weiße Sand das tiefe Blau des Ozeans berührt.

Unter gewaltigen Felsüberhängen führt uns ein Fussweg noch zu einem anderen Phänomen.

Sogenannte „blowholes“ hier wird das Wasser der Brandungswellen durch Höhlen und natürliche Schächte gedrückt und somit fontänenartig emporgespritzt. 

Das kann je nach Gezeiten oder in der Monsunzeit bis zu 11m sein. 

Nochmal ein toller Blick über diesen wunderschönen Strand.

Hier gibt es auch sehr viele Lagunen die in der Monsunzeit aus den Bergen gespeist werden.

Auf dem Rückweg musste unser Busfahrer mit Hupkonzert immer wieder die Dromedare von der Strasse jagen.

.. man, so ein blöder Bus…diese Straße gehört mir!!!

Wieder in der Stadt angekommen besuchten wir noch das Grab des Nabi Imran.

Der Sarkophag füllt mit seinen 30 Metern Länge fast den gesamten Raum aus.

Hier soll der Vater der Jungfrau Maria  begraben liegen, so interpretieren viele entsprechende Andeutungen im Koran. Andere glauben, dass er der Vater Moses gewesen wäre, so deute es die Bibel an. Genaues weiß wohl keiner. Doch die außergewöhnliche Länge des Sarkophags lässt drauf schließen, dass hier ein besonders froher und herausragender Mensch bestattet ist. 

An der Sultan-Qabus-Moschee vorbei, ging es dann noch auf den Haffah-Souk.

Dieser Souk ist bekannt für Angebote von Produkten der Weihrauchpflanze. Überall riecht es nach Weihrauch, was mich nicht sonderlich begeistern konnte, also nix mit shoppen. Einige andere Waren wurden auch noch angeboten, es war aber alles nicht so ansprechend da von dem Souk bereist zwei Drittel abgebrochen waren. Es wird ein Neuer gebaut.

Wir sind nun die nächsten 4 Tage auf See. Es geht durch den Golf von Aden, durch die Meerenge Bab-Al-Mandab ins Rote Meer. Nächster Halt ist dann Hurghada.

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